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Branchenmeldungen 24.07.2020

Fortbildung 2.0: Dentsply Sirona mit erstem Digitalkongress

Fortbildung 2.0: Dentsply Sirona mit erstem Digitalkongress

Unser modernes Leben findet zunehmend digital und online statt. Hinzu kommt eine Pandemie, die in diesem Jahr natürlich auch die dentale Fortbildungslandschaft deutlich aufgewirbelt hat. Diesen Entwicklungen trug Dentsply Sirona am 24. Juli 2020, Rechnung und lud zum ersten gänzlich digital stattfindenden Kongress ein. Unter dem Titel „DS LIVE 2020“ wurden ab 13 Uhr in spannenden Live-Vorträgen per Videostream in HD eine Reihe an digitalen Behandlungslösungen und Hygieneinnovationen vorgestellt und diskutiert. Der virtuelle Kongress präsentierte sich, wie man es von Dentsply Sirona gewohnt ist, betont zukunftsorientiert – ganz nach dem Motto: „Sicher in den neuen Praxisalltag“. Übertragen wurden die Präsentationen, Produktvorstellungen und Diskussionen live aus der Dentsply Sirona Academy in Bensheim. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich mit ihren Endgeräten individuell zuschalten und beteiligen.

Ob Zahnarzt, Implantologe, Kieferorthopäde, Endodontologe, Zahntechniker oder Hygieneassistent – bei dem Dentsply Sirona Digitalkongress kamen Praktizierende aus fast allen dentalen Disziplinen auf ihre Kosten. Besprochen wurden aktuelle Ansätze, mit denen sich eine höhere Patientensicherheit erreichen lässt und es wurden neuste digitale Wege aufgezeigt, durch die sich Behandlungsabläufe noch reibungsloser und effizienter gestalten lassen, natürlich mit obligatorischem Schwenk auf die derzeitigen Einschränkungen. Vom Beispiel eines integrierten Implantologie-Workflows über die Vorteile einer Alignertherapie zur Fehlstellungskorrektur bis hin zu Empfehlungen für eine professionelle Kommunikation von Selbstzahlerleistungen standen jede Menge spannende Beiträge von renommierten und erfahrenen Zahnärzten und Spezialisten auf dem Programm. So wurde es den Teilnehmern ermöglicht, gemeinsam sicher in einen neuen Praxisalltag zu starten. Moderiert wurde das neuartige Fortbildungskonzept von Jörg Riedmiller.

Digitale Lösungen im Behandlungsablauf

„Vor Corona dachten bestimmt viele, RKI sei die Abkürzung für ein neues Computerspiel.“ Mit diesem Witz eröffnete Moderator Jörg Riedmiller den Digitalkongress und begrüßte die Zuschauer zusammen mit Swen Deussen (Marketing Director Dentsply Sirona Germany), der in der Selbstisolation nach eigener Aussage wieder das Gitarrespielen angefangen hat – zum Leidwesen seiner Frau und Nachbarn. Dr. Diether Reusch aus der Pfalz betonte im ersten Vortrag des Tages mit dem Titel „Innovative Absaugtechnik“ die Bedeutung von Ergonomie (durch die 4-Hand-Technik) und Ökonomie (durch die 2-Hand-Technik) sowie die Signifikanz von Aerosolwolken während der Behandlung. Hier hob er die Vorteile des Purevac HVE Spiegelsaugers hervor.

Im Anschluss informierten Stella Nehr-Werner und Stephanie Woitke darüber, wie sich die Aufbereitung von Übertragungsinstrumenten optimieren lässt. In diesem Zusammenhang diskutierten die Referentinnen die Unterschiede in der Aufbereitung von „unkritischen“, „semikritischen“ und „kritischen“ Medizinprodukten und präsentierten einige besorgniserregende Beispiele für mangelnde Reinigung und Pflege. Auch diskutierten sie die Unterschiede der manuellen und der maschinellen Instrumentenaufbereitung und merkten an, dass laut RKI (Robert Koch-Institut) die maschinelle Aufbereitung, wie etwa mit dem DAC Universal Hygienesystem, vorzuziehen sei.

Im dritten Vortrag referierten Jörg Riedmiller und Lisa Stahl im Rahmen eines Workshops zum Thema „Endodontie – sicher und schnell dank integrierter Lösung“. Sie beschäftigten sich mit der Frage, wie die Behandlungseinheit Teneo in Kombination mit der Sidexis Diagnostiksoftware mit den restlichen Geräten für die Endodontiebehandlung im Sinne eines Komplettsystems interagiert. Lisa Stahl demonstrierte zudem praktisch die Herstellung einer intraoralen Röntgenaufnahme mit dem Heliodent Plus.

Im nächsten Vortrag wandten sich Frederic Anders und Kevin Bliesner direkt an Implantologen und analysierten den integrierten Implantologie-Workflow von Dentsply Sirona im Sinne des Backward Plannings. Die Referenten demonstrierten, wie man Chairside in der Praxis mithilfe einer DVT-Aufnahme mit dem Orthophos SL 3D, digitaler SICAT Implant 2.0 Planungssoftware kombiniert mit einem CEREC-Datensatz und Bohrschablonen von der Einzelzahnlücke zur definitiven Restauration gelangt.

Als nächstes beleuchtete Stephan Adler aus Landsberg am Lech einige aktuelle implantatprothetische Konzepte im digitalen Arbeitsablauf. Der Mitentwickler des SmartFix-Konzepts betonte, dass es im Rahmen der Herstellung von Kronen und anderen prothetischen Arbeiten wichtig sei, so viele Konstruktionen wie möglich okklusal zu verschrauben. Zudem befasste sich Adler mit verschiedenen Fertigungstechniken, wie etwa dem Aktiv-Melting, Sintern, Drucken und Fräsen.

Hiernach widmeten sich Christoph Strobel und Hans-Ulrich Meier aktuellen Herausforderungen im digitalen Workflow zwischen Dentallabor und Praxis. Der CAD/CAM-Spezialist Strobel hob eingangs die Bedeutung eines nahtlosen und validierten Workflows zwischen Praxis und Labor hervor und präsentierte in diesem Zusammenhang die Vorteile des Primescan. Darüber hinaus stellt das Connect Case Center für Strobel die zentrale und sichere Verbindung zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor dar. Den Abschluss machten Dr. Gertrud Fabel, die über den integrierten Workflow für Alignerbehandlungen referierte, und Ana Pereira, mit einem Vortrag zum Thema „Wahlleistungen sinnvoll beraten und überzeugend kommunizieren“.

Weitere Informationen über Dentsply Sirona und die im Digitalkongress „DS LIVE 2020“ vorgestellten Produkte finden Sie auch auf www.dentsplysirona.com

Foto Teaserbild: Dentsply Sirona

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