Anzeige
Branchenmeldungen 24.07.2015

Gesprächsführung – oder: dem Patienten eine Stimme geben

Gesprächsführung – oder: dem Patienten eine Stimme geben

Eine erfolgreiche Behandlung setzt stets eine gute therapeutische Beziehung zwischen Zahnarzt und Patient voraus. Die Basis dafür schafft Kommunikation – in der Urbedeutung dieses Worts: der Austausch von Informationen. Da sich die zahnärztliche Kommunikation in einem besonderen Rahmen abspielt, gilt es allerdings, hier einige bestimmte „Kleinigkeiten“ zu beachten.

So bringt es Vorteile mit sich, wenn das Team weiß: Die Kommunikationssituation ist immer asymmetrisch, das heißt, zahnmedizinisches Personal und Patient spielen unterschiedliche Rollen. Zwar gilt heutzutage nicht mehr das paternalistische Modell, wonach der (väterliche) Arzt alle notwendigen Entscheidungen für den (unmündigen) Patienten nach bestem Wissen und Gewissen trifft. Dennoch haben Zahnarzt und Assistenz einen Informationsvorsprung. Diesen gilt es für eine angemessene Beratung im Sinne des Patienten zu nutzen.

Bei der Art des Informationsaustauschs besteht noch Aufholbedarf. So reichen ein ernster Blick, ein erhobener Zeigefinger und ein paar insistierende Worte in der Regel kaum aus, um den Patienten zu einer besseren häuslichen Oralprophylaxe zu bewegen.

Vielmehr haben sich Stufenmodelle der Gesprächsführung wie das sogenannte Motivational Interviewing (MI) bewährt. Es führt den Patienten dahin, dass er den Therapieerfolg aus eigener Überzeugung durch Verhaltensänderungen unterstützt. Dazu wird zunächst ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Team und Patient hergestellt. Ist dies gelungen, erfolgt eine faktische Informationsvermittlung an den Patienten, etwa zu seinem Mundhygienestatus. Daraufhin findet das eigentliche Motivational Interviewing statt: Durch offene Fragen, die der Patient im Gespräch beantwortet, findet er quasi selbst die Antworten – zum Beispiel, dass er auf gepflegte Zähne eigentlich doch großen Wert legt und sich deshalb künftig mehr Zeit zur Pflege nehmen möchte.

Verlässt der Patient die Praxis, darf er aber keinesfalls verlassen sein. Mit anderen Worten: Im Sinne eines dauerhaften Therapieerfolgs muss das Praxispersonal dem Patienten auch bei seiner häuslichen Mundhygiene aktiv zur Seite stehen. Dies geschieht üblicherweise durch Beratungsgespräche vor oder nach der Behandlung. Innovative Hilfen von spezialisierten Anbietern auf dem Gebiet der häuslichen Oralprophylaxe wie Oral-B geben hier eine wirkungsvolle Unterstützung, wie etwa die Website dentalcare.com verrät.

Von Marketing bis Problempatient: Lesen Sie mehr im neuen Themenspecial von Oral-B für das zahnärztliche Praxisteam.

Foto: © Oral B
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige