Anzeige
Branchenmeldungen 03.06.2014

Heraeus Kulzer Lunch & Learn auf der DGPro-Jahrestagung

Heraeus Kulzer Lunch & Learn auf der DGPro-Jahrestagung

Implantatbrücken zementieren oder verschrauben? Das diskutierten Zahnarzt Dr. Christian Hammächer und ZTM Volker Weber beim Lunch & Learn von Heraeus Kulzer auf der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro) in Aachen. Sie präsentierten neue Wege in der Implantatprothetik.

Die rasante technische Entwicklung bei Materialien und Verfahren in der prothetischen Zahnmedizin stand vom 15. bis zum 17. Mai im Fokus der DGPro Jahrestagung in Aachen. Die Leitfragen der dreitägigen Veranstaltung: Wie viel Vollkeramik, digitale Technik und Implantologie braucht der Patient? Beim Heraeus Kulzer Lunch & Learn am 17. Mai stellten Zahnarzt Dr. Christian Hammächer und ZTM Volker Weber das Patientenwohl klar in den Mittelpunkt, wenn es um die Wahl der Implantatbefestigung geht. „Wir halten kein Plädoyer für das eine oder das andere Verfahren“, eröffnete Dr. Hammächer seinen Vortrag. „Jede Situation erfordert eine individuelle Versorgung.“ Wichtig sei, die Optionen zu kennen.

Zementieren oder verschrauben?

Gerade im Frontzahnbereich war Zementieren lange Zeit die einzige Möglichkeit, ästhetische Ergebnisse zu erzielen. „Dieses Argument für zementierte Lösungen gilt heute nicht mehr pauschal“, erklärte ZTM Volker Weber. „Mit den angulierten Schraubenkanälen der cara I-Bridge® stehen uns heute ganz neue Wege in der ästhetischen, verschraubten Frontzahnrestauration offen. Seit es dieses System gibt, verschrauben wir wieder mehr.“ Die Erfahrung mit verschraubten Konstruktionen ist positiv, wie die Referenten an verschiedenen Fällen aus ihrer Praxis zeigten.

Patientenwohl im Blick

Vor allem die leichtere Nachsorge ist für Dr. Hammächer ein wichtiges Argument, bei größeren Brückenkonstruktionen auf verschraubte Lösungen zu setzen. „Das Risiko für Mukositis und Periimplantitis ist hier deutlich geringer“, so Dr. Hammächer. Zudem sei das Anwendungsspektrum breiter. Gerade im Oberkiefer habe man häufig die Situation, dass die Implantate nicht optimal platziert werden können und fächerförmig nach anterior stehen. „Hier bieten angulierte Lösungen wie die cara I-Bridge® angled neue Chancen“, ergänzte auch Weber.

„Eine enge Zusammenarbeit von Prothetiker, Chirurg, Zahntechniker und der Dentalindustrie ist essentiell für dauerhaft gute Ergebnisse im komplexen Bereich der Implantatprothetik“, resümierte Dr. Christian Hammächer. Wie diese erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle des Patienten funktioniert, beweist das Aachener Behandler-Duo täglich.

Quelle: Heraeus Kulzer

Foto: © Heraeus Kulzer
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige