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Branchenmeldungen 20.04.2017

IDS 2017: Morita setzt neue Standards in Diagnostik und Endodontie

Visuell revolutionär, drahtlos sicher: Morita mit Neuheiten, die Träume zur perfekten Praxisausstattung verwirklichen

Im Jahr 1916 von Junichi Morita gegründet, steht die Morita Gruppe bis heute für steten Innovationstrieb und den Anspruch, Zahnärzten den dentalen Traum der perfekten Praxisausstattung zu erfüllen. Die Lösungen gelten als „Goldstandard“ und zeichnen sich durch höchste Funktionalität und ein exklusives Design aus. In den Bereichen Diagnostik und Endodontie punktet Morita traditionell mit seinen Stärken und präsentierte auf der IDS 2017 mit einer neuen Röntgengeneration und einem kabellosen Endodontiemotor zwei Neuheiten, die Standards setzen.

Moritas Anspruch, Lösungen anzubieten, die zum Behandlungserfolg führen und die Lebensqualität nachhaltig verbessern, zieht sich durch die gesamte 100-jährige Firmengeschichte. Einen emotionalen Einblick in diese Historie gab Haruo Morita, CEO und Präsident der Morita Gruppe, in einer Pressekonferenz im Rahmen der IDS 2017 am Dienstag, dem 21. März: Das Schaffen des Dentalanbieters wurde geprägt von der Lebensphilosophie des Gründers „Shi-on – die vier großen Verpflichtungen”, was konstantes Lernen sowie gegenseitiger Respekt bedeutet und enge Kooperationen als essentiell betrachtet. So hat es das Unternehmen durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Experten bis an die Weltspitze geschafft – als Beispiel führte Morita die Behandlungseinheit Spaceline an, mit der der Lösungsanbieter den Weg für die horizontale Behandlungsposition bereitete: Die Einheit wurde gemeinsam mit dem US-amerikanischen Zahnarzt Dr. Daryl R. Beach konzipiert, der sich mit ganzem Herzen der Entwicklung innovativer Technologien für die Zahnheilkunde widmete. Auch in jüngerer Zeit wurden gemeinsam mit (Zahn-)Medizinern zum Beispiel Wurzelkanalmessgeräte, Er:YAG-Laser und Diagnosesysteme entwickelt.

Wie das Unternehmen die dentale Zukunft mitgestalten möchte, führte ebenfalls im Rahmen der Pressekonferenz Jürgen-Richard Fleer, General Manager der J. Morita Europe GmbH, aus und verwies auf dabei künftige Einflüsse auf die Zahnmedizin – neben der alternden Gesellschaft1 unter anderem die rückläufige Abdeckung der (zahn)medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen2 sowie die zunehmende Feminisierung der Zahnheilkunde3. In Bezug auf die technologische Entwicklung geht eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey davon aus, dass im Jahr 2025 etwa ein Viertel des deutschen Bruttoinlandprodukts (BIP) von insgesamt 15 Zukunftstechnologien abhängen4. Fleer hob eine Reihe hervor, die den Bereich der Medizintechnik und somit auch die Zahnheilkunde beeinflussen – wie das Internet der Dinge, Robotik, Big Data, Cloud Computing oder der 3-D-Druck. Mit fortschrittlichen Lösungen stellt Morita die Weichen für diese Zukunft und bietet bereits heute Systeme an, mit denen die Praxis gerüstet ist.

Fleer verwies auf die diesjährigen IDS-Highlights, mit denen das Unternehmen erneut Maßstäbe in der Diagnostik und der Endodontie setzt: Zum einen das mit einem iF Design Award in Gold prämierte 2D-/3D-Röntgensystem Veraview X800, das Moritas hohe Ansprüche an die Behandlungs- und Patientensicherheit unterstreicht und eine revolutionäre Bildqualität bei 3D-, Panorama- und Cephalometrieaufnahmen bietet – sowohl in einem 180°- als auch in einem 360°-Modus. Die Aufnahmequalität zeigt sich dabei zum einen in der enorm hohen Auflösung von mehr als 2,5 LP/mm MTF 10 % und einer Voxelgröße von 80 μm sowie in der Möglichkeit, Röntgenbilder im Nachhinein mit Hilfe einer Zoomrekonstruktionsfunktion neuberechnen zu lassen. Dies erlaubt eine Rekonstruktion einer 80-μm- aus einer 125-μm-Voxel-Aufnahme (Zoom Reconstruction Function), ohne eine neue Aufnahme anfertigen zu müssen. Ergänzend kommen vielfältige Möglichkeiten zur Nachbearbeitung von Aufnahmen hinzu, die sowohl die Kontraste der Aufnahmen optimieren (AGS = Adaptive Gray Scale) als auch wichtige Details sichtbar machen (AFP = Adaptive Focal Point). Der Behandler profitiert zudem auch beim Veraview X800 weiterhin vom einzigartigen Reuleaux-Sichtfeld, das im Vergleich zur konventionellen Zylinderform die Dosisbelastung für den Patienten reduziert sowie vom breiten Einsatzspektrum: Mit insgesamt elf Fields of View (FOV) deckt Veraview X800 sämtliche Fragestellungen der Zahnheilkunde ab.

Daneben steht mit dem kabellosen TriAuto ZX2 ein Endodontiesystem bereit, mit dessen Hilfe der Anwender den Gleitpfad sicher und schnell erstellen kann. Als Nachfolger des kabellosen Endomotors mit integriertem Apex Lokator TriAuto ZX ist es das einzige System seiner Art, das beide Funktionen in einem Handstück vereint. Mit seiner einfachen, intuitiven Bedienung sorgt es zu jeder Zeit für sichere Ergebnisse und ist neben der bewährten Sicherheitsfunktion Optimum Torque Reverse (OTR) mit dem neuen Feature Optimum Glide Path (OGP) ausgestattet. Während OTR durch Änderung der Drehrichtung bei Drehmomentüberschreitung vor Feilenbruch und Microcracks schützt, erleichtert OGP die Gleitpfaderstellung – und zwar maschinell. So schont TriAuto ZX2 die natürliche Zahnsubstanz und macht die Behandlung noch effizienter. Außerdem dient der Motor unter Verwendung einer #20-Feile oder kleineren Feilen zum Erreichen der apikalen Durchgängigkeit. Darüber hinaus zeichnet sich das Endodontiesystem durch seinen kleinen Kopf und sein geringes Gewicht (140 g) aus – dadurch ist es praktisch zu bedienen und ermöglicht eine bessere Sicht auf das Behandlungsfeld. Das kabellose Konzept macht die Therapie zudem deutlich flexibler, optimiert den Workflow und sorgt mit seiner intuitiven Bedienung und den automatischen Funktionen zu jeder Zeit für zuverlässige Ergebnisse.

Abschließend verwies Fleer auf weitere innovative Technologien, die Einzug in den Praxisalltag halten werden: Die Virtual Reality Technologie zum Beispiel wird laut einer Studie von Goldman Sachs im Jahr 2025 voraussichtlich am zweithäufigsten im Bereich Medizintechnik angewendet – nach Video Gaming auf Platz 15. Dies eröffnet auch in der Zahnheilkunde völlig neue Möglichkeiten und Morita wird diese Entwicklungen vorantreiben.

Am Stand von Morita konnten sich die Messebesucher unter anderem mittels interaktiver Aktionen ein Bild von den diesjährigen Neuheiten machen: So konnten die Endodontie-Systeme beispielsweise in einem Hands-On-Bereich unter Anleitung von Experten getestet werden. Weitere Highlights waren die „Laserstation“ und die „Morita-Welten“, welche die verschiedenen Lösungen für Berufseinsteiger (z. B. Behandlungseinheit SIGNO G10) bis zu Produkten für Spezialisten (z. B. Behandlungseinheit Soaric) veranschaulichten und per Virtual-Reality-Brille konnten die Besucher zudem in die digitale Morita-Praxis eintauchen.

 

1 Central Intelligence Agency: The World Factbook, URL: https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/fields/2010.html, Stand: 13.02.2017

2  United Nations, Population Division, URL: http://esa.un.org/unpd/wup/Country-Profiles/, Stand: 13.02.2017

3 Bundeszahnärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung (2015): Zahnärztliche Versorgung -Daten und Fakten 2015

4 McKinsey (2014): Diese Technologien entscheiden Deutschlands Zukunft in Wirtschaftswoche , URL: http://www.wiwo.de/technologie/forschung/mckinsey-studie-diese-technologien-entscheiden-deutschlands-zukunft/9932984.html#image, Stand: 13.02.2017

5 Goldman Sachs Global Investment Research (2013): Equity Research, S. 8, URL: http://www.goldmansachs.com/our-thinking/pages/technology-driving-innovation-folder/virtual-and-augmented-reality/report.pdf, Stand 24.02.2017

Quelle: J. Morita

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