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Branchenmeldungen 05.05.2020

Do it yourself: Überblick zu Schutzvisieren aus Eigenproduktion

Do it yourself: Überblick zu Schutzvisieren aus Eigenproduktion

Die Corona-Krise trifft Deutschland wie viele andere Länder schwer. Vor allem das Gesundheitswesen kommt an seine Grenzen. Eine große Herausforderung ist die ausreichende Versorgung von Praxen und Krankenhäusern mit Schutzartikeln. Auch die Zahnmedizin ist davon sehr betroffen. Da der Bedarf besonders an Schutzmasken (Mund und Nase, FFP2 und/oder FFP3) derzeit knapp bemessen ist, suchen sich einige Zahnmediziner inzwischen an anderer Stelle Hilfe oder werden selbst aktiv.

Schutzmasken werden ganz besonders in der Zahnmedizin gebraucht, denn kein anderer Arzt kommt seinen Patienten so nah. Doch in der aktuellen vom Coronavirus geprägten Lage ist es für viele Zahnärzte und Kieferorthopäden immer schwerer, an die benötigte Ausrüstung zu kommen. Aber es gibt Hilfe – man muss nur wissen, wo man sucht. Wenn die Masken ausgehen, gibt es auch andere Möglichkeiten: etwa ein Schutzvisier, das zusätzlich getragen werden kann. Der folgende Artikel stellt ein paar Zahnmediziner und Unternehmen vor, die diese Alternative anbieten.

Drei Varianten zur Herstellung in der eigenen Praxis

Die in Baden-Baden niedergelassenen Kieferorthopäden Dr. Peter Kohlhas und Dr. Claudia Obijou-Kohlhas tüftelten bereits seit Mitte März an der Herstellung von Schutzvisieren in der eigenen Praxis. „Die ersten Modelle waren Brillenvisiere mit digital hergestellten Adaptern zur Befestigung einer Schutzfolie an jeder Art von Brille“, berichtet Dr. Obijou-Kohlhas. Ihr 19-jähriger Sohn entwickelte dazu eine Datei, mit der nach dem Ausmessen der Brillenbügel, ein Element aus ABS-Material (Acrylnitril-Butadien-Styrol, hohe Festigkeit, Verzug beim Druck, toxische Dämpfe)- oder PLA-Material (Polylactid, synthetisches Polymer, aus Maisstärke, biokompatibel, weniger Verzug beim Druck) mithilfe von 3D-Druckern hergestellt wird. Durch einfaches Aufsetzen dieses Zwischensteckers wird eine Polyesterfolie aus dem Bürobedarf in der passenden Größe zugeschnitten und durch einen Klemmmechanismus befestigt (Variante 1). „Die entsprechenden Daten stellen wir interessierten Kollegen gerne zur Verfügung“, sagt Dr. Obijou-Kohlhas.

Durch den Zusammenschluss der Kieferorthopäden mit Freunden aus der Wirtschaft wurde eine zweite Variante zur Herstellung einfacher und preisgünstiger Visiere in großen Mengen entwickelt. Die als Einmalartikel verwendbaren Schutzfolien werden mit Schaumstoffpolster aus dem Baumarkt an der Stirn und mit Gummibändern aus dem Nähbedarfshandel am Hinterkopf befestigt. Dazu wird doppelseitiges Klebeband und ein Tacker für Büroklammern benötigt (Variante 2).

Parallel zur Herstellung einfacher Visiere konzentrierten sich die Kieferorthopäden auf die Produktion mit den eigenen 3D-Druckern in der Praxis (Variante 3). Dieses Verfahren wird auch von vielen anderen Praxen und Dentallaboren verwendet. Im Internet, unter www.prusaprinters.org, kann die Datei für die Herstellung der Prusa Face Shields RC2 kostenfrei heruntergeladen werden, unter der Bedingung, sie nicht teuer weiterzuverkaufen. Die genaue Anleitung für die 3D-Druck-Visiere ist ebenfalls auf der Seite verfügbar. „Die Sicherheitshinweise und in Tschechien getesteten Desinfektionsempfehlungen sollten unbedingt eingehalten werden“, so Dr. Obijou-Kohlhas.

Die in der kieferorthopädischen Praxis vorhandenen 3D-Drucker wurden zur Produktion der geprinteten Visierrahmen eingesetzt. Es handelt sich um einen älteren Zortrax M200 und einen neuen hochleistungsfähigen Raise3D Pro2. Die additive Herstellung der einzelnen Visierrahmen war ein zeitfordernder Prozess, der unter Umständen mehrere Tage dauern konnte. Derzeit werden pro Tag vier Visiere mit dem Zortrax und acht mit dem Raise hergestellt. Häufig müssen scharfe Kanten oder Krater mit einer Fräse und Gummipolierern im Labor nachpoliert werden. Als Material wird ABS oder PLA in verschiedenen Farben verwendet. Die Folien kommen aus dem Bürofachhandel. „Am besten scheinen sich glasklare PVC-Einbanddeckel, 200 Mikron (HiClear, www.gbceurope.com) zu eignen, da diese gut schneidbar sind und eine ausreichende Festigkeit besitzen“, so die Kieferorthopädin. Für die Befestigung der Rahmen am Hinterkopf organisierte Dr. Obijou-Kohlhas 20 – 25 mm breite Knopfloch-Gummibänder aus dem Nähbedarfshandel. „Schmalere Gummibänder sind weniger geeignet, da diese zu schnell verrutschen können. Leider gibt es durch die große Nachfrage auch für die Knopfbänder inzwischen Lieferengpässe oder sie sind komplett ausverkauft“, sagt sie weiter.

Für die zahnärztliche Praxis haben sich die Visiere der Variante 3 aufgrund ihrer Wiederverwendbarkeit und gutem Halt sehr bewährt. „Zudem schätzen es viele Kollegen, dass sie unter diesem Visier eine normale Brille oder je nach Fabrikat auch eine Lupenbrille tragen können“, berichtet Dr. Obijou-Kohlhas. Die Gummibänder und Folien sind jederzeit austauschbar, und die ABS-Rahmen können in einem Desinfektionsbad gereinigt werden. Die Herstellungskosten für die 3D-Visiere in der eigenen Praxis liegen etwa bei 3 Euro/Stück. „Wichtig ist, dass die Visiere immer in Kombination mit einem Mund-Nasen-Schutz getragen werden und lediglich als Ergänzung zum Schutz vor Aerosolanflug gesehen werden sollten. In der Regel wird in unserer Praxis zusätzlich eine abgedichtete Brille getragen“, fasst Dr. Obijou-Kohlhas zusammen.

Kieferorthopädische Gemeinschaftpraxis Dr. Kohlhas
Dr. Peter Kohlhas/Dr. Claudia Obijou-Kohlhas
Fachzahnärzte für Kieferorthopädie
Sophienstraße 12 („Alte Hauptpost“)
76530 Baden-Baden
Tel.: 07221290129
praxis@dr-kohlhas.de 
www.schutzvisier.de 

Von der Handtasche zum Schutzvisier

Wie heißt es oft: Not macht erfinderisch. Wie im Fall von Jens Klaiber, Geschäftsführer der AnyTech Hygienesysteme GmbH. „Ich kannte Schutzvisiere aus meiner Tätigkeit mit Zahnärzten und meiner Partnerin, die selbst Zahnärztin ist“, berichtet er. Zusammen mit Ingo Treu vom LederAtelier Apolda, dessen Firma eigentlich auf Handtaschen spezialisiert ist, ging er sein Projekt an. „Wir sind dann durch die Produktionshallen gegangen und überlegten, welche Maschinen für die Herstellung der Schutzvisiere geeignet wären“, so Klaiber weiter, „wir konnten schnell ein erstes Muster entwerfen. Nach dem Maschinenpark und der Fertigkeiten der Mitarbeiter, also nach unseren Möglichkeiten, richtete sich das Design bzw. die spezielle Ausführung unserer Visiere, wie wir sie heute anbieten.“ Die Schutzvisiere bestehen aus glasklarer PET-Folie und werden mit zwei Zentimeter breitem Gummiband befestigt. Zwei Zentimeter beträgt auch der Abstand zur Stirn. Bisher hat AnyTec ca. 10.000 Stück produziert und ca. 7.000 verkauft. „Wir produzieren derzeit 1.000 Stück am Tag und können leicht auf 2.000 erhöhen“, sagt Klaiber stolz. Im Konzept eines Schutzvisiers sieht der Geschäftsführer in der aktuellen Corona-Krise großes Potenzial. „Mein Gefühl sagte mir, dass Visiere bald in Massen gebraucht werden. Absperrungen zum (Nies-)Schutz jeglicher Art waren gerade in den Medien.“

Die Umsetzung einer neuen Idee geht natürlich nicht immer reibungslos über die Bühne. Die größte Herausforderung war, das Schutzvisier bekannt zu machen. „Ohne bestehendes Vertriebsnetz und Werbebudget ist es eigentlich aussichtslos. Es ist kein Problem, ein paar Hundert über Freunde, Bekannte und bestehende Netzwerke zu verkaufen.“ Doch die Mundpropaganda funktionierte, und inzwischen kann das Schutzvisier im Internet unter www.spenderschrank.de erworben werden. „Und wir haben bisher ausschließlich gutes Feedback bekommen“, freut sich der Geschäftsführer. Anwender loben vor allem, dass das Visier den Kontakt zwischen Hand und Gesicht verhindert, den guten Sitz und die Möglichkeit, auch eine Brille darunter tragen zu können. Aber nicht nur den Zahnärzten und dem Praxispersonal hat das Schutzvisier geholfen. Dem LederAtelier Apolda gelang es so, seine Mitarbeiter zu halten. „Die Kündigungen konnten vor Ablauf der Frist wieder zurückgenommen werden“, berichtet Klaiber, „wir haben die Chance, es zu schaffen, brauchen allerdings weiter etwas Glück, Unterstützer und Anwender, die uns weiterempfehlen.“

AnyTec Hygienesysteme
Jens Klaiber
Camburger Straße 167
99510 Apolda
Tel.: 03644 5622-33
info@any-tec.de
www.gesichtsvisiere.de 

Schutzvisiere für die Welt

Neben Zahnarztpraxen haben vor allem die Krankenhäuser und Kliniken einen enorm hohen Bedarf an Schutzausrüstung für ihre tägliche Arbeit. Prof. Dr. Dr. Andreas Unkelbach aus Hanau hat bereits zu Beginn der Corona-Krise angefangen, einen entsprechenden Schutz der Atemwege zu entwerfen. „Da ich international gut vernetzt bin, konnte ich recht schnell feststellen – ca. zwei Wochen vor dem medial groß bekannt gemachten COVID-19 – dass, falls es die ganze Welt betreffen sollte, jegliche Art von Schutzausrüstung zur Mangelware wird“, erklärt der Dentalspezialist und Fachmann für KI der Medizin und Zahnmedizin. „So suchte ich nach einer Möglichkeit, um zu helfen und einer Art von Spuckschutz für alle Art von Anwendern.“ Zunächst konzentrierte sich Prof. Dr. Dr. Unkelbach auf das Ausland, da das Virus hier zuerst zuschlug. Seine Schutzvisiere (Anlehnung an PRUSA-Design, siehe Abbildung) wurden auf 3D-Druckern gefertigt, ca. 48 Stück pro Drucker und Tag, waren anfänglich möglich. Das Visier besteht aus einer handgeschnittenen DIN A4-Kunststofffolie, diese wird mit einem Sechsfachlocher gelocht und dann an dem 3D-gedruckten Bügel damit befestigt. Am Kopf wird es durch ein elastisches Band fixiert. „Damit dies auch desinfiziert werden kann und höhere Temperaturen (je nach Land) hält, habe ich ein PETG-Filament verwendet“, erklärt Prof. Dr. Dr. Unkelbach. Das Visier schützt den Anwender, der darunter eine Mund-Nasen-Schutzmaske trägt, zusätzlich vor starken feuchten Belastungen, die durch Tröpfchen jeglicher Art entstehen können, verhindert das Beschmutzen einer Sehhilfe und sich während der Arbeit ins Gesicht zu greifen. Sie sind für alle Krankenhäuser, Allgemeinärzte, im Rettungseinsatz, Zahnärzte, Apotheken, Polizisten, Lehrer und viele andere Fachleuten gedacht, die Kontakt mit Menschen haben, etwa auch wie in Seniorenheimen oder Lebensmittelgeschäften.

Prof. Dr. Dr. Unkelbach erhält für seine Arbeit inzwischen weltweit Anerkennung. „Es gibt, und das finde ich klasse, auf der ganzen Welt 3D-Drucker-Besitzer in privater oder geschäftlicher Hand, die sich selbstständig oder über Communities organisiert haben und drucken, um dem Virus eine Barriere aufzuzeigen.“

In Deutschland ist es für ihn allerdings bisher schwierig, die Schutzvisiere in größerem Umfang anzubieten. „Mit wem ich auch behördlich gesprochen habe, sind hier in unserem Land die Auflagen wie auch durch das gültige EU-weite Recht weite Produkthaftungsrecht und dergleichen zu groß, um die Schutzvisiere bzw. -schilde auch hier vermehrt in Umlauf zu bringen“, erklärt der Zahnfachmann, „sie sollten zwar als Einmalartikel, mit der Möglichkeit, diese zu desinfizieren, anwendbar sein, jedoch kann ich eine unsachgemäße Nutzung nicht ausschließen. Trotz gut gemeinter privater Herstellung, um zu helfen, und kostenloser Abgabe, bin ich derzeit rechtlich bei entstehendem Schaden nicht geschützt.“

Prof. Dr. Dr. Andreas Unkelbach
Heidelerchenweg 23
63457 Hanau
professorunkelbach@t-online.de

Schutzvisiere zum Selbstbauen

Während das Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19) aktuell das Sozialleben im höchsten Maße beeinträchtigt und die zahnmedizinischen Prioritäten auf ein Minimum reduziert werden, ist der zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr federführend als systemrelevante Institution jederzeit für Schmerz- und Notfallbehandlungen sowie wehrmedizinische Begutachtungen einsatzbereit. „Auch, wenn ich derzeit nicht präventiv/kurativ tätig bin, sondern überwiegend bürokratische Aufgaben für eine begutachtende Zahnärztin durchführe, kenne ich als studierte Dentalhygienikerin die Verantwortung und Fürsorge den Patientinnen und Patienten gegenüber nur zu gut“, sagt Judith Wienecke, Dentalhygienikerin (B.Sc.; DH), vom Sanitätsversorgungszentrum Schwielowsee (Zahnarztgruppe) und Vorstandsmitglied des Verbands Deutscher Dentalhygieniker e.V. (VDDH). Die rasend fortschreitende „Corona-Welle“ macht in ihrer Geschwindigkeit keinen Halt, sodass die Ressourcen sogar für die Sanitätsbereiche der Bundeswehr knapp werden. Die vorhandenen wurden genutzt, um einen bestmöglichen Schutz bieten zu können.

Dennoch sind diese Ressourcen nicht unbegrenzt. Um auch weiterhin ihrer Arbeit in vollem Umfang nachgehen zu können, suchte Wienecke nach Schutzvisieren für sich und ihre Kollegen. „Die Idee kam mit der Information, dass das Coronavirus unter anderem durch Tröpfcheninfektion über Schleimhäute (Mund, Nase) übertragen wird“, berichtet sie. Immer mehr Geschäfte, Apotheken, Drogeriemärkte sowie Tankstellen und Postfilialen erhielten in ihren Kassenbereichen eine (Plexi-)Glasscheibe, um das Personal während der Kommunikation mit Kunden vor potenziell infektiösen Tröpfchen zu schützen. Das wollte sich die DH auch zunutze machen. „In der zahnmedizinischen Behandlung bietet unser Gesicht die größte Angriffsfläche, die wir ebenfalls täglich durch ein Visier schützen sollten, und zwar nicht nur im Rahmen einer Pandemie“, sagt sie weiter.

Wienecke fand ihre Lösung in einer „Do-it-yourself“-Variante und konstruierte sich selbst ein Schutzvisier. Die Schutzbrillen, die Wienecke dafür nutzt, stammen von der Firma Kimberly-Clark (www.hygi.de). Die Halterung von SAFEVIEW-Schutzbrillen wird zweckentfremdet, indem die ursprüngliche Schutzfolie durch eine größere Folie in DIN A4 ersetzt wird. Hierzu werden einfache, beschreib- und abwaschbare Folien aus dem Bürobedarf verwendet. „Viele von uns kennen die Folien aus der Schulzeit, wo sie auf Overhead-Projektoren zum Einsatz kamen“, erinnert sich die DH. Die Folie wird mithilfe eines handelsüblichen Schreibtischlochers beidseitig gestanzt. Als Vorlage für den Lochabstand dient die mitgelieferte Folie des Herstellers. „Da die Folie einer Größe von DIN A4 entspricht, empfiehlt es sich, diese um ein Viertel zum Kinn hin abzurunden, sodass sie nicht auf dem Brustkorb aufliegt“, erklärt Wienecke, „die gestanzten Löcher dienen im Anschluss der Fixierung am Brillenbügel.“ Die Enden werden nacheinander in die Löcher eingefügt. Die Folie passt sich automatisch der Halterung an. Im Anschluss an die Behandlung kann das komplette Visier zur Reinigung und Desinfektion zerlegt werden. Es kommt bereits bei Kolleginnen und Kollegen gut an. „Neben den üblichen Utensilien wie Mund-Nasen-Schutz, Handschuhe und Schutzbrille benötigte ich einen umfänglicheren Schutz vor der durch Tröpfcheninfektion verursachten Corona-Übertragung“, berichtet Katharina Schauermann, Dentalhygienikerin B. Sc. aus Berlin. „Mit dem „Do-it-yourself-Visier“ von Judith Wienecke DH, B. Sc., sowie einer Schutzhaube und einer FFP2 Maske konnte ich das Optimum diesbezüglich herausholen. Das Visier lässt sich mit minimalem Aufwand und wenigen Ressourcen basteln und durch Reinigung und Desinfektion mehrfach tragen.“ Mittlerweile habe sie zwei Visiere, um ein regelmäßiges Wechseln ermöglichen zu können. „Ich finde besonders gut, dass im Gegensatz zu anderen Protektoren die Halterung lediglich an die Schläfen gesetzt wird, sodass ich die Möglichkeit habe, nach der Behandlung das Visier unkompliziert abzulegen, um den Patienten zu verabschieden. Zudem fühlt es sich komfortabler an, da schon genug Bänder von Mundschutz & Co. den Kopf umspannen.“

Judith Wienecke, Dentalhygienikerin (B.Sc.) 
Sanitätsversorgungszentrum Schwielowsee (Zahnarztgruppe) 
Vorstandsmitglied Verband Deutscher Dentalhygieniker
JudithWienecke@outlook.de

Fazit

In Zeiten von Corona und Lockdown steckt die Zahnmedizin nicht den Kopf in den Sand, sondern weiß sich durch Kreativität selbst zu helfen, um Versorgungengpässen entgegenzuwirken. Die Entwicklung eigener Ausrüstung wie Schutzvisiere gibt damit ein Zeichen an die Patienten, dass auch weiterhin eine sichere Behandlung gewährleistet ist, denn auch bzw. gerade in der aktuellen Lage sollte die Gesundheit des eigenen Mundes nicht vernachlässigt werden.

Foto Teaserbild: Katharina Schauermann/Prof. Dr. Dr. Unkelback

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