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Branchenmeldungen 29.01.2021

Made in Germany – FFP2-Masken aus dem Schwarzwald

Made in Germany – FFP2-Masken aus dem Schwarzwald

Die Auswahl an FFP2-Masken am Markt ist groß und bietet qualitative Unterschiede. Um die Mitarbeiter und Patienten ihrer Baden-Badener KFO-Praxis und natürlich sich selbst optimal vor einer Infizierung mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen, machten die Dres. Claudia Obijou-Kohlhas und Peter Kohlhas Nägel mit Köpfen. Sie besuchten kurzerhand einen Hersteller in Villingen-Schwenningen, um sich vor Ort von der Sicherheit und dem Komfort der dort produzierten FFP2-Masken zu überzeugen.

Nachdem das Gesundheitsamt Baden-Baden/Rastatt in unserer Region mehr und mehr Zahnärzte und Zahnmedizinische Fachangestellte mit Verdacht auf Corona und als Kontaktpersonen ersten Grades in häusliche Quarantäne geschickt hatte, wurde uns klar, dass wir unser gesamtes Praxisteam und uns selbst baldmöglichst auf das konsequente Tragen von FFP2-Masken umstellen mussten. Schnell stellte sich die Frage, welche FFP2-Masken wir denn woher und zu welchem Preis beziehen sollten. Wie durch einen Zufall erhielten wir von einem Kollegen einen Hinweis, dass die besten Atemschutzmasken im eigenen Ländle, also im Schwarzwald, produziert werden würden. Nach kurzer Recherche im Internet stießen wir auf die Firma Univent Medical GmbH in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg). Kurzerhand kontaktierten wir den Eigentümer der Firma, Thomas Vosseler, und vereinbarten einen Besichtigungstermin in seiner nagelneuen Fabrik, um uns von der hohen Qualität seiner Produktion zu überzeugen.

Vollautomatisierte Fertigung von monatlich acht Millionen Masken

Der erste Eindruck war überzeugend: Alles unter guten Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter perfekt in einer großen, hellen Produktionshalle hygienisch einwandfrei organisiert. Acht vollautomatisierte Produktionsstraßen eines Schweizer Präzisionsherstellers garantieren kompromisslose Qualität bei der Fertigung der FFP2-Masken aus den strengstens kontrollierten Rohmaterialien. Mit großer Überzeugungskraft und Euphorie zeigte uns der FFP2-Produzent, wie er pro Monat acht Millionen vierlagige Atemschutzmasken im Drei-Schicht-Betrieb unter strengsten Qualitätskontrollen herstellt.

Hohe Filterkapazität und niedriger Atemwiderstand essenziell

Jede einzelne Charge der gelieferten Rohmaterialien wird in einem speziellen Prüfverfahren nach der CE-Norm geprüft und jederzeit nachvollziehbar durch einen Aufdruck auf der Maske dokumentiert. Dabei sind zwei Komponenten wichtig: Zum einen die hohe Filterkapazität der Masken, die für Vosseler nicht unter 98 Prozent liegen soll, und zum anderen der niedrige Atemwiderstand, den der Unternehmer mit einem Maximalwert von 180 PA bemisst. Im Vergleich zu zahlreichen chinesischen oder anderen Herstellern liegt der Schwarzwälder Hersteller damit deutlich besser als seine Konkurrenten, die es in der Regel nicht schaffen, beide Komponenten gleichzeitig zu erfüllen. Was nützt eine gute Filterleitung, wenn man nicht durch das Material durchatmen kann und die Luft seitlich in oder aus der Maske herausströmt, weil der Atemwiderstand zu groß ist. Und was bringt eine Maske, deren Filterkapazität die gesetzlich geforderten 94 Prozent Filterkapazität nicht erreicht? Vosseler hat schon viele Masken anderer Hersteller getestet und ist entsetzt über deren schlechte Qualität. Zudem gibt es Masken, die zwar den gesetzlichen Normwert von 94 Prozent Filterleistung erfüllen, jedoch nur 20 Prozent der SARS-COV-2-Viren filtern, da diese 150 Nanometer groß sind, in der Norm jedoch nur bis 500 Nanometer gemessen wird. Auch diesen Wert prüft Vosseler im Labor und liegt im Schnitt bei 98 bis 99 Prozent.

Wir waren ebenso positiv überrascht, als uns der FFP2-Hersteller vorführte, wie akkurat er die Abzugskräfte der Ohrenschlaufen mit einer Federwaage kontrolliert. Die Länge und Elastizität der Ohrenschlaufen hat Vosseler genauestens ausgetüftelt, um den Tragekomfort und die Abdichtung durch den Anpressdruck gleichzeitig zu optimieren.

Schwarzwälder FFP2-Maker hat überzeugt und ist empfehlenswert

Wir könnten noch seitenweise über das exakte Herstellungsverfahren und den agilen, sympathischen Hersteller der Masken berichten, der übrigens auch eine Fabrik für Paraglidingschirme besitzt und leidenschaftlicher Ultralightpilot ist. Wer sich genauer informieren möchte, schaut am besten im Internet unter www.univent-medical.de

Voller Überzeugung, dass die Masken der Firma Univent Medical unschlagbar gut sind, konnten wir nach unserer Rückkehr nach Baden-Baden über 15.000 Masken an unsere Kollegen vermitteln. Der Preis ist zwar etwas höher als bei anderen Herstellern, aber die Sicherheit ist es uns wert.

In diesem Sinne. Bleiben wir am besten alle gesund!

Dieser Beitrag ist in KN Kieferorthopädie Nachrichten erschienen.

Foto Teaserbild: Kohlhas

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