Branchenmeldungen 05.01.2026

Neuer Service für die ZFA: ­Interview mit Heidrun Moser

Fortbildungen eröffnen Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) neue berufliche Perspektiven und stärken ihre Kompetenzen. Doch angesichts der Vielzahl an Angeboten fällt die Wahl oft schwer. Heidrun Moser ist selbst erfahrene ZMP, DH und Dentale Ernährungsberaterin. Im Interview gibt sie Einblicke in ihren Werdegang und stellt gemeinsam mit Nancy Djelassi, Präsidentin des BVZP, einen neuen Beratungsservice vor, der ZFA bei der Auswahl und Finanzierung von Aufstiegsfortbildungen unterstützt.

Neuer Service für die ZFA: ­Interview mit Heidrun Moser

Foto: Halfpoint – stock.adobe.com

Liebe Heidrun, welche Aufstiegsfortbildungen hast du absolviert?

Nach meiner Ausbildung habe ich zunächst die Qualifika­tio­nen zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin (ZMP) abgeschlossen. Im nächsten Schritt folgte noch die Ausbildung zur Dentalhygienikerin (DH) sowie zur Dentalen Ernährungsberaterin, die ich beide erfolgreich abgeschlossen habe.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie alles angefangen hat? Wie hast du dich informiert?

Ja, ich habe mich intensiv bei verschiedenen Instituten informiert, an Präsenzveranstaltungen teilgenommen und stundenlang im Internet recherchiert. Dabei habe ich die unterschiedlichen Fortbildungsangebote sorgfältig miteinander verglichen, um die für mich passende Weiterbildung zu finden.

Du hast gemeinsam mit Nancy Djelassi, Präsidentin des BVZP, einen besonderen Service ins Leben gerufen. ­Worum geht es dabei genau?

Das Fortbildungsangebot für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) ist mittlerweile sehr vielfältig – von Kammerangeboten bis hin zu privaten Instituten mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Für viele ist es schwierig, den Überblick zu behalten und die passende Weiterbildung auszuwählen. Mit unserem Service möchten wir Kolleginnen und Kollegen gezielt unterstützen: Wir geben Tipps, worauf sie achten sollten, welche Fortbildung zu ihren Zielen passt und wie die Finanzierung, etwa über Fördermöglichkeiten, ablaufen kann. Außer­dem wollen wir motivieren, die Angst vor dem Schritt abzubauen, denn eine Fortbildung bringt viele Vorteile – sowohl beruflich als auch privat.

Was macht euren Service so einzigartig?

Unser Service zeichnet sich durch eine persönliche 1:1-Betreuung aus. Die Kolleginnen und Kollegen können mich direkt kontaktieren, und ich begleite sie individuell auf dem gesamten Weg bis zum Start der Fortbildung.

Unterstützt ihr die BVZP-Mitglieder also nicht nur bei der Wahl der richtigen Fortbildung, sondern auch bei allen notwendigen Anträgen?

Ja, genau. Wir helfen bei der Auswahl, beraten zur Finanzierung und unterstützen auch bei der Antragstellung.

Wie ist die Situation, wenn der Arbeitgeber die Mitarbeite­rinnen und Mitarbeiter nicht so unterstützt, wie gewünscht? Bietet ihr auch hier Hilfe an?

Ja, auf jeden Fall. Wir besprechen gemeinsam, wie man den Arbeitgeber von den Vorteilen einer Fortbildung überzeugen kann. Es ist wichtig, dass der Wunsch zur Weiterbildung nicht an fehlender Unterstützung durch den Arbeitgeber scheitert.

Vielen Dank für das interessante Gespräch.

Autorin: Kerstin Jung

Heidrun Moser


ZMP, DH und Dentale Ernährungsberaterin

Prophylaxe Journal 06/25

Prophylaxe Journal


Dieser Beitrag ist im PJ Prophylaxe Journal erschienen.

Das Prophylaxe Journal richtet sich an präventionsorientierte und parodontologisch tätige Zahnärzte sowie deren Teams.

Als zielgruppenfokussiertes Fachmedium hat sich das Journal seit mehr als 20 Jahren bei 5.000 regelmäßigen Lesern etabliert und fördert vor dem Hintergrund der zunehmenden Präventionsorientierung der Zahnheilkunde u. a. die Entwicklung der entsprechenden Berufsbilder wie DH, ZMF oder ZMP.

 

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