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Branchenmeldungen 17.10.2011

Oral-B blend-a-med Preis verliehen

Oral-B blend-a-med Preis verliehen

Oral-B blend-a-med Preis für Kinderzahnheilkunde und Prävention 2011

Der Zusammenhang zwischen den Sachkenntnissen der Eltern und der Zahngesundheit ihrer Kinder stand dieses Jahr im Mittelpunkt der Verleihung des Oral-B blend-a-med Preises für Kinderzahnheilkunde und Prävention. Mit zwei Arbeiten aus diesem wichtigen Themenkreis gewannen Dr. Yvonne Wagner, Universität Jena, (1. Platz)1 und Dana Stumpf, Universität Greifswald2. Die Ehrung nahmen anlässlich der 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder­zahnheilkunde (DGK) deren Präsident, Prof. Dr. Christian Hirsch, und Dr. Christina Steidle, Professional & Academic Relations Manager D/A/CH bei Procter & Gamble Professional Health, am 30. September 2011 vor.

Eine effektive Mundhygiene sollte bereits im Kindesalter beginnen, doch sind die Kleinen dabei wesentlich vom Kenntnisstand ihrer Eltern abhängig. Dies hat die Siegerin Dr. Yvonne Wagner mit ihrer Arbeit „Einfluss der Wöchnerinnenberatung auf die Zahngesundheit von 5-jährigen Kindergartenkindern in Vorarlberg“ an einem eindrucksvollen Beispiel nachgewiesen. Kinder, deren Mütter eine Gesundheitsberatung post partum erhielten, wiesen eine signifikant niedrigere Kariesprävalenz und einen niedrigeren Kariesbefall auf als Kinder von Müttern ohne Beratung. Der Effekt war bei Familien mit Migrationshintergrund sogar noch stärker ausgeprägt. Die Gesundheitsberatung von Wöchnerinnen – so die Schlussfolgerung – sei ein effektiver kommunaler Präventionsansatz zur Verbesserung der Zahngesundheit von Kindergartenkindern im österreichischen Vorarlberg.

Alarmierende Defizite zeigte die zweite Preisträgerin mit einer Befragung in zwei Städten auf, einer Universitätsstadt und einer Industriestadt. Demnach putzen relativ viele Eltern nicht vom ersten Milchzahn an und wissen nicht genügend über die positiven Wirkun­gen der Fluoride Bescheid. Gravierende Wissenslücken bestehen auch zum Thema „Nuckelflaschenkaries“ – all dies quer durch alle Bildungsschichten.

Die Autoren schlagen daher unter anderem vor, die gesetzlich geregelte Gruppen- und Individualprophylaxe auf die Altersgruppe der bis zu 3-Jährigen auszudehnen. Beide Arbeiten unterstreichen auch die Bedeutung einer konsequenten Elternbera­tung durch den jeweils behandelnden niedergelassenen Zahnarzt. 

Auch für 2012 können sich Mediziner, Zahnärzte sowie Wissenschaftler mit gleichwertiger akademischer Ausbildung, die sich der medizinischen oder zahnmedizinischen Forschung widmen, ab sofort um die mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Auszeichnung bewerben. Zugelassen sind dabei approbierte wie auch angehende Ärzte und Zahnärzte, Einzelpersonen wie auch Arbeitsgruppen. Die Bewertung erfolgt dann wieder traditionell durch eine unabhängige Jury aus mehreren Wissenschaftlern und dem amtierenden Präsidenten der DGK. Die Bewerber reichen ihr druckfertiges Manuskript in deutscher oder englischer Sprache bis zum Einsendeschluss am 30.06.2012 unter der folgenden Adresse ein:

 

P&G Professional Oral Health,

Stichwort: Oral-B blend-a-med Preis für Kinderzahnheilkunde und Prävention

Sulzbacher Straße 40

D-65824 Schwalbach am Taunus

 

Dort sind im Vorfeld auch die genauen Teilnahmebedingungen sowie zusätzliche Informationen zum Oral-B blend-a-med Preis für Kinderzahnheilkunde und Prävention 2012 erhältlich.

 

Prämierte Wettbewerbsbeiträge 2011

  1. Y. Wagner, S. Greiner, Th. Bischof, G. Borgert, R. Heinrich-Weltzien: Einfluss der Wöchnerinnenberatung auf die Zahngesundheit von 5-jährigen Kindergartenkindern in Vorarlberg
  2. D. Stumpf, Ch. Splieth: Frühkindliche Karies: Wissen und Handeln bei Eltern von kleinen Kinder

Quelle: Procter & Gamble

Foto: © Procter & Gamble GmbH
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