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Branchenmeldungen 12.05.2015

Symbiose aus Zahnmedizin und Zahntechnik

Symbiose aus Zahnmedizin und Zahntechnik

Zum 45. Mal findet am 2./3. Oktober 2015 in Wiesbaden der DGZI-Jahreskongress statt. Im Interview mit Jürgen Isbaner, Mitglied des Vorstandes der OEMUS MEDIA AG, steht Dr. Roland Hille, 2. Vizepräsident der DGZI und Kongresspräsident, Rede und Antwort.

Der Internationale Jahreskongress der DGZI findet in diesem Jahr bereits zum 45. Mal statt. Welche Bedeutung haben die Jahreskongresse für die DGZI als Fachgesellschaft und im Rahmen des DGZI-Fortbildungsangebotes.

Dr. Roland Hille: Die Internationalen Jahreskongresse der DGZI stellen immer wieder eine große Herausforderung im Rahmen der wissenschaftlichen Programmgestaltung und der gesamten Fortbildungsaktivitäten der DGZI dar. Mein Ziel als Kongresspräsident und wissenschaftlicher Leiter ist es, in jedem Jahr neue Referenten unseren treuen Teilnehmern vorzustellen und Zukunftsperspektiven für unsere Praxen aufzuzeigen. Besonders die junge Generation honoriert dies mit einer hohen Repräsentanz, weiß sie doch um die Verbundenheit der DGZI speziell zu den niedergelassenen Kollegen und deren Interessen, aber auch deren Sorgen, Implantologie in den Praxisalltag wissenschaftsbasiert und praxistauglich zu integrieren.

Impressionen vom 44. Internationalen Jahreskongress der DGZI

Der diesjährige Kongress findet unter der Themenstellung „Zahntechnik und Implantologie – Schnittstelle zum Erfolg“ statt. Das lässt auf eine stark prothetische Ausrichtung schließen. Was erwartet die Teilnehmer?

Wir werden zukunftsorientierte Erfolgskonzepte im Bereich der Oralen Implantologie, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Implantatprothetik, aber auch, und darüber freue ich mich persönlich besonders, die zukunftsorientierte Zahntechnik mit ihren Möglichkeiten und somit die gemeinsamen Erfolgskonzepte der Praxis vorstellen. Erstmalig wird die DGZI in ihrer 45-jährigen Geschichte einen Kongress ausrichten, der nicht nur die Implantologen, sondern auch die Zahntechniker in den Mittelpunkt der Kongressstruktur stellt. Im Rahmen multipler Doppelvorträge Zahnarzt/Zahntechniker werden wir die Schwierigkeiten und Lösungsansätze für alle Beteiligten präsentieren, um die Zusammenarbeit verständlicher und einfacher zu gestalten, aber auch allen Beteiligten die Möglichkeit eines gemeinsamen praxisorientierten Workflows aufzuzeigen. Der Blick in die Referentenliste zeigt Ihnen, dass es uns gelungen ist, aus beiden Berufssparten die „Besten der Besten“ für die DGZI zu gewinnen. Wir hoffen auch auf einen hohen Zuspruch der Zahntechniker, die bei der DGZI die Möglichkeit haben, die Bedeutung ihres Berufes für die Zukunft zu unterstreichen. Die Symbiose aus zahnärztlicher Diagnose und Therapie sowie die zahntechnische Kreativität, verbunden mit erweiterten Prozesstechniken, führen im Bereich des Zahnersatzes zu Erfolgstorys für den Patienten und somit zum positiven Multiplikator für unsere Praxen und zahntechnischen Labore.

In den letzten Jahren zeichneten sich die DGZI-Jahreskongresse immer durch eine Diskussionsrunde zu einem speziellen Thema der Implantologie aus. Welches Thema haben Sie als wissenschaftlicher Leiter diesmal neben dem Generalthema in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt?

Unsere Diskussion „DGZI kontrovers“ hat sich zwischenzeitlich zu einem Kongressmagneten entwickelt und wird mit einem vollen Saal belohnt. In diesem Jahr wird ein Zahntechnikermeister mit einem Zahnarzt unter Leitung von Dr. Georg Bach das Thema „Der zahnlose Oberkiefer – mit welchen Mitteln die bestmögliche Lösung – eine Herausforderung an Zahnarzt und Zahntechniker“ erarbeiten. Hier werden sicherlich unterschiedliche Ansätze zu diskutieren sein. Die Kongressteilnehmer haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Hierfür ist speziell ein eigener Diskussionsblock eingerichtet, der hoffentlich die Wogen hochschlagen lässt. Persönliche Erfahrungen und Einschätzungen sind sehr erwünscht und das „Salz in der Suppe“ einer solchen Runde.

Die implantologische Fortbildung hat in der DGZI seit ihrer Gründung Tradition. Was können Sie uns zum aktuellen Fortbildungsprogramm der DGZI – den Curricula, der postgraduierten Ausbildung und zu den E-Learning Modulen – sagen?

Wir befinden uns auf einem exzellenten Weg. Unser E-Learning-basiertes Curriculum hat sich zu einem Erfolgsprogramm entwickelt. Dies zeigen die Nachfrage der Kollegen und die Qualitätskontrolle der DGZI. Lernen wenn man Lust und Zeit hat und dabei Reisekosten sparen, das entspricht den heutigen Ansprüchen der Kollegenschaft, die durch Familie und Praxis intensiv gefordert ist. Dabei ist die Kombination mit unseren Präsenzveranstaltungen auf Workshop-Basis ebenfalls sehr gut angekommen. Die Frontalvorlesung existiert nur noch begrenzt. Learning by Doing unter fachkundiger Anleitung von erfahrenen Referenten ist das Erfolgskonzept unseres DGZI-Curriculums. Wenn man möchte, kann auch noch der DVT-Schein innerhalb der Wahlmodule miterworben werden. Die DGZI hat mit diesem Programm versucht, die Ansprüche der Kollegenschaft in das von der Konsensuskonferenz Implantologie vollumfänglich anerkannte Curriculum zu integrieren.

Den Kollegen, die einen Master of Science in Oral Implantology and Dental Surgery anschließen möchten, ermöglichen wir dies ebenfalls in der Kombination E-Learning mit Präsenzveranstaltungen unter Kosten- und Zeitersparnis. Ein Rundum-Wohlfühlprogramm zum Praxiserfolg, eine Entscheidung für die Zukunft.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für den 45. Internationalen Jahreskongress der DGZI.

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Mehr Informationen:

OEMUS MEDIA AG
Tel.: 0341 48474-308
Fax: 0341 48474-390
event@oemus-media.de
www.dgzi-jahreskongress.de
www.oemus.com

Foto: © OEMUS MEDIA AG

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Rückblick 2014: DGZI-Jahreskongress diskutiert Konzepte in der Implantologie
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