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Branchenmeldungen 30.10.2020

„The Bone sets the Tone and the Tissue is the Issue“

„The Bone sets the Tone and the Tissue is the Issue“

Perfekte und ästhetische Schleimhautstabilität? Garantiert – mit dem neuen Stable Tissue Concept von Argon Dental und Dr. med. dent. Kai Zwanzig. Unter dieser Überschrift startete das zweite Modul der diesjährigen MasterClass Implantologie. Am 2. und 3. Oktober trafen sich in Bingen am Rhein 25 begeisterte Teilnehmer im Argon Schulungszentrum, das – neu für diese Veranstaltung – mit einem zusätzlichen Vortragsraum aufwarten konnte.

Perfekte Weichgewebschirurgie in Theorie und Praxis

Erfahrene Implantologen wissen längst um die Problematik: Ein ausreichendes Knochenangebot und eine perfekte Implantatpositionierung sind nur die „halbe Miete“, wenn es sich um implantologischen Langzeiterfolg in Funktion und Ästhetik dreht. Es geht um mehr: ein gesundes Implantat steht notwendigerweise immer in gesundem Gewebe.

Der Erhalt von Hart- und Weichgewebe ist essenziell für den langfristigen implantologischen Erfolg. Für die Implan­tatsysteme von Argon Dental, das langjährig bewährte K3Pro und das neue ab dem Jahreswechsel verfügbare K4Pro, gilt schon immer, dass sie für die sub­krestale Insertion optimiert sind. So wird das Implantat mit seiner anatomisch gestalteten Schulter zuverlässig von vitalem Knochen versiegelt damit die schützende Schleimhautmanschette stabil bleibt.

Die Philosophie und das Design von K3 und K4 schafft die Voraussetzung dafür, dass für die Vitalität von Knochen und Gingiva die einzigartige Biologie, die bei dieser subkrestalen Philosophie der Einheilung entsteht, nach der Operation unangetastet bleibt. Was aber, wenn die dafür zwingend erforderliche Attached Gingiva gar nicht erst vorhanden ist? Hier setzte das 2. Modul der MasterClass an – ein ­freies Schleimhauttransplantat (FST) ist dafür am Gaumen zu heben.

Dr. med. dent. Kai Zwanzig demons­trierte in einer Live-OP sehr anschaulich dessen meisterhafte Entnahme, die Einpassung im Empfängerbereich und die stabile Fixierung, die ganz essenziell ist, da sich das Transplantat in den ersten kritischen 48 Stunden ausschließlich durch Diffusion ernährt, ehe es zum Gefäßanschluss kommt. Die Nachkontrolle des Patienten am zweiten Kurstag zeigte eindrucksvoll, dass sich der hohe Aufwand, den Dr. Zwanzig dafür betreibt, lohnt.

Live-OP während der MasterClass Implantologie (Modul 2). © Argon Dental 

Nach der Präsentation von zahlreichen beeindruckenden Fällen war es im Hands-on-Kursteil nun an den Teilnehmern, am Schwammmodell die Schnitttechniken für Verschiebelappen und Gaumentransplantat zu üben, ebenso wie die ganz speziellen Nahttechniken nach Dr. Zwanzig für die Fixierung des FST.

Ein weiteres wichtiges Thema des Kurses war die chirurgische Behandlung von Rezessionen der Schleimhaut, insbesondere in der ästhetischen Zone. In Kooperation mit den Allograft-Experten des Deutschen Instituts für Zell- und Gewebeersatz bietet Argon hier mit der azellulären Dermis „Epiflex“ ein weltweit einmaliges Produkt an – eine Membran mit einer zuverlässigen Barrierefunktion für das Augmentat von sechs Monaten, die zugleich das Weichgewebe entscheidend verstärkt und die Gingiva verdickt. Einzeln angewendet und in Tunneltechnik operiert, regenerieren sich so selbst extreme ­Rezessionen erheblich.

Das Rahmenprogramm der MasterClass Implantologie (Modul 2) „Wine & Dentistry“ fand dieses Mal im Schloss Johannisberg im Rheingau statt. © Schloss Johannisberg

Diese anspruchsvolle Operationstechnik der Tunnelierung wurde – erstmalig in der MasterClass – am Schafskopf geübt, dessen Weichgewebsbeschaffenheit der humanen sehr nahe kommt. Anschließend ging es für die Kursteilnehmer zur Führung durch die berühmten unterirdischen Weinkeller des Schlosses Johannisberg im Rheingau, das – schon im 9. Jahrhundert urkundlich erwähnt – als Wiege des Riesling­anbaus gilt. Nach einem vorzüglichen Dinner mit korrespondierenden Weinen fand das MasterClass Modul 2 im Binger Top-Hotel „Papa Rhein“ einen geselligen, mit den Hygieneregeln konform gehenden Abschluss.

Quelle: Argon Dental

Dieser Beitrag ist im Implantologie Journal erschienen.

Foto Teaserbild: Argon Dental

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