Branchenmeldungen 16.07.2026
Ungünstige Ernährungsweise bei Frauen mit höherem Risiko für Mundhöhlenkarzinome verbunden
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Eine US-amerikanische Langzeitstudie mit Daten von mehr als 210.000 Frauen und Männern hat den Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Risiko für Mundhöhlenkarzinome untersucht. Grundlage waren die Nurses' Health Study, die Nurses' Health Study II und die Health Professionals Follow-up Study. Über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren wurden insgesamt 226 Neuerkrankungen erfasst.
Die Forschenden verglichen die Ernährungsangaben mit drei etablierten Ernährungsmustern: einer westlichen Ernährungsweise, der gesundheitsorientierten „Prudent Diet“ sowie dem Alternative Healthy Eating Index (AHEI). Bei Frauen war eine geringe Übereinstimmung mit der „Prudent Diet“ und niedrige AHEI-Werte jeweils mit einer höheren Rate an Mundhöhlenkarzinomen verbunden. Dieser Zusammenhang blieb auch nach Berücksichtigung von Rauchen, Alkoholkonsum und Body-Mass-Index bestehen. Besonders ausgeprägt war er in einer Untergruppe von Frauen, die nicht oder nur wenig rauchten und keinen oder nur wenig Alkohol konsumierten. Bei den männlichen Studienteilnehmern zeigte sich kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen den untersuchten Ernährungsmustern und dem Risiko für Mundhöhlenkarzinome.
Literatur
Useche M, Gomez-Castillo L, Cushing-Haugen K, Ferrandino R, Futran N, Marchiano E, Rodriguez CP, Harris HR, Barber B. Poor Diet and Oral Cavity Cancer Risk in Smoking and Non-Smoking Men and Women: An Analysis of Three US Cohorts. Head Neck. 2026 May 13. doi: 10.1002/hed.70317. Epub ahead of print. PMID: 42129592.