Branchenmeldungen 24.09.2021

Vollautomatischer 3D-Druck von Dentalmodellen für transparente Aligner

Vollautomatischer 3D-Druck von Dentalmodellen für transparente Aligner

Foto: RapidShape

3D-Druck ist aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Gerade im zahnmedizinischen Bereich hat sich der Einsatz der Drucktechnik etabliert. Rapid Shape hat ein neues, ressourcenschonendes 3D-Drucksystem auf dem Markt gebracht.

Die Rapid Shape GmbH hat für den komplett automatisierten 3D-Druck von Dentalmodellen das „RS inline System“ entwickelt. Das additive Fertigungssystem beruht auf der DLP-Force-Feedback-Technologie. Die flexibel skalierbare Produktionslinie besteht aus bis zu fünf Druckern, die zeitgleich gesteuert werden können. Startend im Einschichtbetrieb mit einem Drucker können bis zu 300 Druck-Modelle hergestellt werden. So können innerhalb 24 Stunden in einer mit fünf Druckern vollbesetzten Linie rund 4.000 Druck-Modelle fertiggestellt werden. Die Durchlaufzeiten sind rasant, da der automatische Druck- und Reinigungsvorgang in rund 45 Minuten abgeschlossen werden kann.

Alle für das Verfahren benötigten Maschinen sowie die Materialdaten sind digital miteinander verbunden. Die Druck-Modelle werden per RSPC Serverapplikation automatisch auf der Drucker-Plattform digital positioniert, an den nächstfreien Drucker priorisiert und gesendet sowie der Druckvorgang automatisch gestartet. Die Software übernimmt sowohl das gesamte Datenhandling als auch die Druckvorbereitung. Sämtliche Produktionsparameter, einschließlich der Materialcharge, sind rückverfolgbar. Die erreichte Transparenz im Druckprozess gibt Sicherheit für alle Anwender von medizinischen Produkten. Das RS-inline-System kann eine hohe Produktivität vorweisen. Gerade für größere Dentallabore und verwandte Aligner Produktionsstätten dürfte das attraktiv sein.

Im Anschluss an den reinen Druckvorgang werden die frischen Modelle automatisch von der Bauplattform getrennt und direkt in die RS-clean-C-Zentrifuge transportiert, wo sie mit hoher Drehzahl geschleudert werden. Das ermöglicht die Rückgewinnung von überschüssigem Material im zweistelligen Prozentbereich. Zudem muss kein Isopropylalkohol verwendet werden. Das reduziert erheblich die Stückkosten und schont die Umwelt. Die vereinfachte Nachbearbeitung stellt einen erheblichen Zeitgewinn dar. Durch die vollständige Automatisierung kann Nachhaltigkeit sowie Zeit- und Kostenersparnis beim Produktionsprozess gelingen. Die Flexibilität des Materialsystems und nicht zuletzt der intelligente Reinigungsprozess zur Materialrückgewinnung tragen dazu bei. 

Besuchen Sie uns auf der IDS in Halle 10 Stand B020-C021! Wir freuen uns auf Sie!

Quelle: RapidShape

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