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Branchenmeldungen 11.06.2015

Wie Traumpraxen Wirklichkeit werden

Wie Traumpraxen Wirklichkeit werden

Die Wunschvorstellungen eines (angehenden) Praxisinhabers stellen oftmals große Herausforderungen an die räumlichen und gestalterischen Voraussetzungen. Mit einem kompetenten Planungspartner wie dental bauer steht der Erfüllung von Praxisträumen nichts im Wege.

Beim Umbau oder der Neugründung einer Praxis steht deren Inhaber vor einer Vielzahl von Entscheidungen. Ein starker Partner hilft dabei, die individuellen Vorstellungen der eigenen Traumpraxis zu einem stimmigen Gesamtkonzept zu formen, bei dem Funktionalität, Form und Farbe ganz nach den Wünschen des Praxisinhabers und dessen Arbeitsabläufe zugeschnitten sind. dental bauer beginnt diese spannende Reise mit einer umfassenden Bedarfsanalyse, hilft beim Finden der perfekten Räumlichkeiten und plant mit kompetenten Innenarchitekten und Dentalplanern, die das Beste aus dem vorhandenen Platz herausholen.


Diese professionelle und effizien­te Beratung hat bereits viele Erfolgsstorys hervorgebracht, von denen im Folgenden exemplarisch drei Praxen vorgestellt werden sollen.

Praxis Edelweiß, Regensburg

Die Räume in einer alten Villa mögen für viele Zahnärzte die Vorstellung einer Traumpraxis verkörpern: Das Ambiente bietet Wohlgefühl und Heimeligkeit, schon allein durch die vorgegebene Architektur mit hohen Decken, geteilten Fenstern und großen Räumen erwartet den Besucher ein besonderes Flair.

Für einen Dentalplaner ist eine Zahnarztpraxis im Altbau jedoch das schlichte Angstszenario! Dicke gemauerte Wände, komplizierte Statik, Holzbalkendecken, wenig Nasszellen und Grundrisszuschnitte, die für jegliche Nutzung nicht mehr zeitgemäß sind, machen den Umbau zu einer echten Herausforderung. Die­se Bedenken hegte Manuela Bitsch-
Kanitz, Innen­architektin bei dental bauer, als die junge Zahnärztin Dr. Birgit Riebeling ihr Traumprojekt vorstellte. Die Begeisterung Dr. Riebelings für die Räume in der schönen Jugendstilvilla in Regensburg war jedoch ansteckend. Eine Symbiose zwischen alt und neu, zwischen Anmutung und Technik, zwischen Form und Funktion zu finden, die technischen Schwierigkeiten zu meistern und gemeinsam eine außergewöhnliche Praxis zu planen, war eine He­rausforderung, der sich Manuela Bitsch-Kanitz gerne stellte.

Der Altbau als Herausforderung

Es bedurfte dann auch einiger Tüftelei, um trotz aller altbautypischen Einschränkungen einen ergonomischen und schönen Grundriss zu entwickeln. Hinsichtlich der Raumgröße waren Kompromisse nötig, so fiel beispielsweise das Labor deutlich kleiner aus als üblich. Dafür konnte der Personalraum größer gestaltet werden, als man ihn sich sonst gönnt.

Auf der Fläche von zwei großen Räumen (einer davon mit Erker) wurden Trockenbauwände eingezogen, um ein Behandlungszimmer, den Röntgenraum und das Wartezimmer zu schaffen. Besonders schwierig war die Gestaltung der Zugänge zu diesen Räumen, die barrierefrei sein muss­ten. Die in einem kleinen Gewölbe sitzenden vorhandenen Türöffnungen konnten hierfür nicht verwendet werden, ein Abriss dieser eigentlich nicht mehr notwendigen Türensituation war jedoch aus statischen Gründen nicht möglich. Schlussendlich blieb sie inkl. Gewölbe als Architekturskulptur stehen.

Gold ist Trumpf

Durch geschickte Lichtführung und eine golden lackierte Wand wird der Weg zum Empfang spannend gemacht, der Rezeptionsbereich mit Anmeldungstheke und Backoffice  zeigt sich dann hell und großzügig. Hochglänzende weiße Möbel, kleine Lichteffekte und wiederum goldene Akzente, zum Beispiel in der Thekenplatte, schaffen eine einladende Atmosphäre. Die Farbe Gold ist als einzige Akzentfarbe zu dem ansonsten weißen Ambiente gesetzt. Sie korrespondiert dezent, aber perfekt mit dem warmen Goldton des Fußbodens in applewood und der  Leidenschaft der Hobbygoldschmiedin Dr. Birgit Riebeling. Der natürliche Gold-Weiß-Look der gesamten Praxis passt außerdem hervorragend zum gewählten Namen der Praxis: „Edelweiß“. 

Einzigartiges Lichtkonzept

Ein hervorstechendes Gestaltungsmerkmal dieser Praxis ist die Ausführung der Decken. Diese wur­de überall mit akustisch wirksamem Gipskarton ausgeführt. Die Abhängung ermöglichte ein indirektes Lichtkonzept, das als Lichtvoute umgesetzt wurde. Teilweise einseitig an den Wänden entlanglaufend, ist dies gleichzeitig Wegführung und Beleuchtung. Mit hinterleuchteten Segeln im Warteraum und im Flur des Behandlungsbereichs wird die sechseckige Form des Raumes aufgenommen bzw. ein langer Flur wirkungsvoll gestaltet. In den Behandlungszimmern und Funktionsräumen sind die Arbeitsplatzleuchten ebenfalls deckenbündig eingebaut, so wird die Beleuchtung  in der ganzen Praxis nicht durch Leuchten, sondern Licht erlebt.

Praxis Zahniversum, Göppingen

Die spezielle Ansprache der kleinen Patienten hatte sich Dr. Heike Tome aus Göppingen auf die Fahne geschrieben. Unter diesem Gesichtspunkt mussten bereits während der Planungsphase all diejenigen Aspek­te berücksichtigt werden, die eine Praxis für Kinderzahnheilkunde von einer allgemein ausgerichteten Zahnarztpraxis unterscheiden.

Alles für die Kleinsten

In der Kinderzahnarztpraxis wur­de auf eine versteckte Funktionalität der Raumanordnung Wert gelegt. Die Einrichtung enthält optische und un­terhaltende Ablenkungen sowie un­terschiedliche Spielmöglichkeiten. Im Fall von Dr. Tomes Praxis finden sich im Wartebereich eine Höhle mit interaktiver Spielprojektion sowie ein Aquarium. Da die kleinen Patienten nicht allein zu ihren Behandlungsterminen erscheinen, wurde ein großer und offener Warteraum installiert, in dem auch Begleitpersonen wie die Eltern und Geschwister genügend Platz haben. Für die Erlernung der richtigen Zahnhygiene steht ein gruppengeeigneter Zahnputzplatz mit Becken in verschiedenen Höhen zur Verfügung. Einen besonderen Abenteuer- und Überraschungsfaktor birgt im offenen Röntgenraum eine Weltraumaufnahme der Erde. Die dahinterstehende Idee der Analogie Universum – Zahniversum beruht auf einem Einfall der Inhaberin Dr. Tome.

Kindgerechtes Ambiente

Kinder lieben alles Spannende, Neue und Unkonventionelle. Durch die Auflösung der Flursituation mit­tels gestaffelter Wandbögen sind die Raumzugänge nicht alle sofort einsehbar. Rundungen finden sich auch im Gestaltungskonzept von Logo, Wandführung, Beleuchtung und Rezeption bis zum Kaugummi im Spender wieder. Das helle und offene Konzept vereint stimmige Farben und Materialien. Auch die witzige Wandgestaltung mit riesigen Tierbildern wurde farblich an die dentale Einrichtung angepasst.

Ermöglicht wurde dieses durchdachte Konzept durch eine frühzeitige Planung mit dem dental bauer-Fachberater Tobias Härtner. Rechtzeitig vor dem Baubeginn erfolgten die ers­ten Absprachen, sodass durch den Gebäudekörper kaum Einschränkungen für die individuelle Planung gesetzt waren. Bereits während der Konzeption richtete sich der Blick in die Zukunft: Eine spätere Erweiterung um einen kieferorthopädischen Bereich wird so durch einen simplen Wanddurchstich ermöglicht.

Praxis Sanjay Raval, Mühlacker

Der junge Kieferorthopäde Sanjay Raval plante eine Niederlassung in seiner Heimatregion und fand die dafür geeigneten Räumlichkeiten un­erwartet im Gebäude des ehe­mali­gen Arbeitsamtes in Mühlacker. Dank der gelungenen Zusammenarbeit von Planungsteam, Bauherr und motivierten Handwerkern konnte das Projekt in einer sensationell kurzen Zeit von circa vier Wochen fertiggestellt werden.

Diskretion für die Patienten

Sanjay Raval stellte sich für den Mehrplatzraum eine andere Lösung als die oft verwendete Aufstellung der Stühle in Reihe, mit mehr oder weniger geglückten Abtrennungen als Diskretionszone, vor. Im erarbeiteten Konzept wurde die offene Einrichtung in einem Raum zwar bei­behalten, jedoch sind die einzelnen Plätze nicht nebeneinander, sondern hintereinander angeordnet und mit winkelförmigen Trockenbauelementen eingefasst. So hat jeder Patient seine „eigene“  Behandlungskabine, aber der gesamte Raumeindruck bleibt offen und das Tageslicht kann von den Fens­tern her durchfluten. Begrenzt wird der gut 40 Quadratmeter große KFO-Raum zum Flur hin mit einer langgestreckten bogenförmigen Wand, an der Sitzplätze für die begleitenden Eltern platziert wurden. Auch der zentrale Schleifplatz konnte hier noch untergebracht werden. Zwei weitere abgeschlossene  Behandlungszimmer bieten Raum für diffizilere Behandlungen und das Diskretionsbedürfnis erwachsener Patienten.

Ein freundlicher Empfang

Zu dem offenen Behandlungskonzept von Herrn Raval passt die rest­li­che Gestaltung des öffentlichen Bereichs der barrierefrei geplanten Praxis. Die Eingangssituation  mit Rezeption und einem kleinen Beratungszimmer, das gleichzeitig auch als Abrechnungsbüro genutzt werden kann, ist großzügig dimensioniert und taghell. Die Form der Rezeption nimmt die Wand und Wegführung auf und kommt so im Eingangsbereich gerade und in der Weiterführung geschwungen daher. So ist sie von beiden Seiten als Anlaufstation nutzbar. Die große, ebenfalls runde Deckenleuchte da­rüber bereitet den Patienten auch an dunklen Tagen einen freundlichen und hellen Empfang. Der Wartebereich, ebenfalls offen gestaltet, ist zur Rezeption hin zwar mit einer Wand abgetrennt, diese wird aber mit Durchblicken in Form von raumhohen Elementen aus einem halbtransparenten Designwerkstoff geöffnet.

Foto: © dental bauer
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