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Branchenmeldungen 04.12.2017

Zahnärzte sehen Aktivkohle in Zahnpasta kritisch

Zahnärzte sehen Aktivkohle in Zahnpasta kritisch

Am „schwarzen“ Trend kommt aktuell wohl niemand vorbei. Aktivkohle wird derzeit als neues Wundermittel gehypt und findet besonders in der Kosmetikindustrie Verwendung. Mediziner sehen nun aber vor allem Zahnpasta, die mit dem schwarz färbenden Zusatz versetzt ist, etwas kritischer.

Das Wirkprinzip von Aktivkohle besteht eigentlich darin, dass die Kohlemoleküle eine große Oberfläche besitzen und deshalb andere Moleküle binden können. So beispielsweise auch Bakterien im Mundraum, die Karies verursachen, aber auch jene, die wichtig für die Mundflora sind. Die Aktivkohle erkennt da keinen Unterschied. Allerdings ist es fragwürdig, ob sie als Bestandteil einer Zahncreme überhaupt noch aufnahmefähig ist. 

Doch auch einen Bleaching-Effekt verspricht die Industrie, wenn schwarze Zahnpasta benutzt wird. Viele der trendigen Pasten enthalten jedoch kein oder zu wenig Fluorid, was wichtig für den Kariesschutz ist. Zudem wird einigen Sorten eine zu hohe abrasive Wirkung nachgesagt, was auf Dauer den Zahnschmelz schädigt. Viele der am Markt erhältlichen Zahnpasten wie beispielsweise die Zahncreme von Curaden (Black is White) entsprechen jedoch den Anforderungen für eine gute Mundhygiene.

Quelle: metro.co.uk

Foto: N-Photos – stock.adobe.com
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