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Branchenmeldungen 23.09.2015

Zahnärztliche Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern

Katja Kupfer
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Zahnärztliche Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern

Alles Wichtige zur zahnärztlichen Behandlung von Asylbewerbern: Zahnärztekammer und KZV Westfalen-Lippe stellen Patientenerhebungsbogen und Fragebogen für Notfallbehandlungen in 15 Sprachen zur Verfügung.

Täglich steigt die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber, die in Deutschland Zuflucht suchen. Neben der Frage der Unterkunft stellt sich in fast allen Fällen auch das Problem der zahnmedizinischen Behandlung. Nicht nur, dass die anfallenden Behandlungskosten von den Kommunen im schlimmsten Fall aufgrund leerer Kassen nicht getragen werden können – so gilt es auch im Praxisalltag sprachliche Barrieren zu überwinden, denn nur die wenigsten Migranten sind der deutschen Sprache mächtig. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben die Zahnärztekammer und KZV Westfalen-Lippe auf ihrer Webseite hilfreiche Dokumente wie Informationsschreiben, Patientenerhebungsbogen und Fragebogen für Notfallbehandlungen in 15 Sprachen für das gesamte Praxisteam aufbereitet.

Multiple-Choice-Fragebogen erleichtern für beide Seiten das Handling in der Praxis. So können auf kurzem Wege zum Beispiel Grunderkrankungen oder durchzuführende Behandlunsgmaßnahmen abgeklärt werden, ohne das sich der Patient unsicher fühlt. In diesem Zusammenhang weist die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe darauf hin, dass Asylbewerber wie andere Patienten auch einen Anspruch auf Notfallbehandlung haben und nicht ohne Weiteres an andere Praxen verwiesen werden können.

Hier stehen die Fragebogen für das gesamte Praxisteam zum Download bereit.

Quelle: Zahnärztliche Körperschaften Westfalen-Lippe

Foto: © georgerudy – Fotolia
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