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Branchenmeldungen 01.08.2016

Zahnpasta im Test: Teuer schmiert ab

Jana Schikora
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Zahnpasta im Test: Teuer schmiert ab

Das Verbrauchermagazin ÖKO-Test hat in seiner neusten Ausgabe 38 Zahnpasten aus verschiedenen Preissegmenten getestet, darunter auch Naturprodukte. Das wenig überraschende Ergebnis: Teuer ist nicht immer gleich besser. 13 Zahnpasten erhielten sogar die Bewertung „ungenügend“ oder schlechter.

Zahncreme soll die Zähne nicht nur reinigen, sondern vor allem auch schützen. Einige Hersteller bewerben ihre Produkte außerdem mit zahnaufhellenden und -reparierenden Effekten. ÖKO-TEST hat jetzt Inhaltsstoffe und deren Wirksamkeit einmal genauer unter die Lupe genommen. Die gute Nachricht: Die Hälfte der Testprodukte konnte überzeugen. Die schlechte Nachricht: Die andere Hälfte leider nicht.

Überraschenderweise war die teuerste Zahnpasta im Test, „Dr. Wolff's Biorepair Zahncreme“ für über sechs Euro je 100 Milliliter, mit die schlechteste aufgrund des fehlenden Fluorids, der enthaltenen Propylparabene sowie dem Zinkcarbonat-Hydroxylapatit. Letzteres soll den besonders beworbenen Effekt haben, Zahnschmelz zu reparieren. Dies ist allerdings wissenschaftlich nicht belegt.

Testsieger sind durchweg die Discount-Produkte, darunter auch die Naturprodukte der Eigenmarken. Sie enthalten das für ÖKO-TEST wirksamste Mittel gegen Karies, nämlich Fluorid. Außerdem verzichten sie auf die Schleimhaut reizenden Tenside oder krebserregendes PEG und dessen Derivate. Bereits für 45 Cent sind die mit „sehr gut“ bewerteten Produkte von Rossmann, DM und Co. zu haben – ein überraschend kleiner Preis für ein gesundes Lächeln.

Quelle: ÖKO-TEST

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Foto: © Apart Foto – fotolia.com
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