Anzeige
Branchenmeldungen 06.03.2019

Zahntechniker-Nachwuchs startet ins Berufsleben

Zahntechniker-Nachwuchs startet ins Berufsleben

Die Innungen sprechen die Auszubildenden im Zahntechnikerhandwerk frei

Nach dreieinhalbjähriger Berufsausbildung und erfolgreich absolvierter Gesellenprüfung endet die Ausbildungszeit traditionell mit der Freisprechung. Auch 2019 ist es wieder soweit: Hunderte zahntechnische Auszubildende im gesamten Bundesgebiet feiern ihre Freisprechung. Ihren Ursprung haben die feierlichen Abschlüsse in den Handwerkszünften des Spätmittelalters. Vom Meister losgesprochen, wurde der Geselle in das Gesellenbuch der Zunft eingetragen und legte Eid und Freisageformel ab. In Anwesenheit von Eltern, Vertretern der Ausbildungsbetriebe und Mitgliedern des Prüfungsausschusses finden die Freisprechungen der Auszubildenden heutzutage bei den zuständigen Zahntechniker-Innungen statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht natürlich die Vergabe der Abschlusszeugnisse an die Jungtechniker.

Neben der Beglückwünschung der Gesellen kommen auch motivierende Festansprachen, Ausblicke auf die Entwicklungen des Handwerks und Ratschläge zur beruflichen Weiterbildung während der Freisprechung nicht zu kurz.


Freisprechungsfeier der Zahntechniker-Innung Niedersachsen-Bremen

© ZINB/Hirschring Fotografie

We are the Champions! – Unter diesem Motto stand die festliche Freisprechungsfeier der Zahntechniker-Innung Niedersachsen-Bremen für das Abgangsjahr 2019

Am Samstag, 26.01.2019 fand die jährliche Freisprechungsfeier der ZINB in Hannover statt. Mit einer Anzahl von ca. 480 angereisten Gästen, füllte sich der Raum am Nachmittag immer mehr mit elegant gekleideten Absolventen des Jahrganges 2018/2019.

Die Eröffnung der Feier und die Begrüßung der Gäste, erfolgte durch den Obermeister der ZINB, Frank Schollmeier. Herr Schollmeier bedankte sich bei allen Mitwirkenden, die vor einer Prüfung viel Arbeit leisten: Das sind in erster Linie die Ausbildungsbetriebe und das Lehrpersonal, die ehrenamtlichen Helfer des Vorstandes und der Gesellenprüfungsausschüsse und natürlich die Mitarbeiter der ZINB selbst. Grußworte wurden vom Vizepräsident der Handwerkskammer Hannover, Herr Claus Jezek, dem Prüfungsobmann, Frau Hilke Zahrte, sowie dem Geschäftsführer des Instituts des Zahntechniker-Handwerks in Niedersachsen und Bremen (IZN e.V.), Jens Diedrich, an die Gäste gerichtet. Herr Diedrich, der die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung im IZN durchführt, ist bei den Auszubildenden besonders beliebt und zauberte bei diesen in seiner feierlichen Laudatio so auch wieder ein Lächeln in ihre Gesichter.

Zu den vielen Highlights der Veranstaltung zählte die Rede von der frisch gebackenen Gesellin Alina Scharper, die bei LEVA Dentaltechnik GmbH gelernt hat. Sie sprach über ihre Ausbildung als Zahntechnikerin und dankte zum Schluss im Namen ihrer Klasse den Berufschullehrern der BBS Alice-Salomon in Hannover, die sie über die 3,5 Jahre begleitet haben.

Der Höhepunkt der Feier war die sehr ehrwürdig durchgeführte Freisprechung durch Obermeister Frank Schollmeier. Mit der goldenen Obermeisterkette der ZINB, die den Augenblick zu etwas ganz Besonderem machte, sprach er die über 100 Azubis von allen Verpflichtungen frei und hat sie offiziell zu Gesellen ernannt. Gekrönt mit dem Lied „We are the Champions“ von der erfolgreichen Band „Queen“ wurde die Leistung der Junggesellinnen und Junggesellen besonders untermauert und erzeugte bei nicht wenigen ein Gänshautfeeling.

Der Lehrlingswart der ZINB, Heinrich Wenzel, ehrte die Prüfungsbesten aus jedem Bezirk. Dieser Preis wird eigens von der Innung vergeben und honoriert die Gesamtleistung aus Theorie und Praxis.

Die Übergabe der Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe erfolgte vom jeweils zuständigen Bezirksmeister für Braunschweig, Göttingen, Hannover, Nordniedersachsen und Oldenburg zusammen mit den zugehörigen Berufschullehrern. Das würdigt jeweils die regionalen Rahmenbedingungen, aus der die jungen Gesellinnen und Gesellen kommen.

Quelle: Zahntechniker-Innung Niedersachsen-Bremen


Freisprechungsfeier der Zahntechniker-Innung Rhein-Main

© Zahntechniker-Innung Rhein-Main

Gesellenfreisprechung der Zahntechniker-Innung Rhein-Main füllt den Meistersaal der Handwerkskammer Wiesbaden bis auf den letzten Platz

Im Meistersaal der Handwerkskammer Wiesbaden wurde am Freitag, dem 22.02.2019 ein feierlicher Rahmen für die Ehrung von knapp 60 Junggesellinnen und Junggesellen im Zahntechniker-Handwerk aus den Handwerkskammerbezirken Frankfurt-Rhein-Main und Wiesbaden geboten.

Die von der Zahntechniker-Innung Rhein-Main ausgerichtete Freisprechungsfeier wurde vor ca. 150 Gästen um 15 Uhr von Innungsgeschäftsführer Christian Mankel eröffnet, der moderierend durch den Nachmittag führte. Der Gratulationen an die Junggesellen und dem Dank an das Team der Geschäftsstelle folgte der besondere Dank an die Sponsoren AOK Hessen und Denseo GmbH, Aschaffenburg.

Die Festansprache hielt Obermeister Horst-Dieter Deusser, der einleitend die gute Arbeit der ehrenamtlich Tätigen in den Gesellen- und Zwischenprüfungs-ausschüssen hervorhob. 

An die eingehenden Worte von Obermeister Deusser schlossen sich weitere Grußworte von ZTM Gerd Hubl als Lehrlingswart und den Berufsschullehrern ZTM Catarina Bechtel, Anna Neubrandt, Dr. Andreas Schaudig und ZTM Ralf Mink als gemeinsamen Vertretern der Paul-Ehrlich-Schule an. Eine erfrischende Rede kam von zwei Prüfungsabsolventinnen: Der ersten zahntechnischen Ausbildungs-botschafterin Laura-Jin Scheich und Lena Richter, stellvertretend für die gesamte Schülerschaft.

Die Innung pflegt die Verbundenheit zum zahntechnischen Branchennachwuchs und ließ es sich daher auch nicht nehmen, die drei Jahrgangsbesten Laura-Nadine Leibl (Flemming, Mainz), Elias Dörr (Krenz Dental, Frankfurt) und Robin Rokobauer (Dentallabor Michael Schumacher, Heppenheim) mit einem kleinen Präsent zu überraschen. Danach wurde Vanessa Cavaleri aus dem Hanauer Dentallabor Berger Zahntechnik für die beste praktische Gesellenprüfung prämiert.

Nach dem offiziellen Festakt, der gegen 16.45 Uhr mit der persönlichen Aushändigung aller Gesellenbriefe endete, gab es Raum für kollegiale Begegnungen und Gespräche bei Finger Food und Sekt im Foyer der Handwerkskammer Wiesbaden.

Quelle: Zahntechniker-Innung Rhein-Main


Freisprechungsfeier der Zahntechniker-Innung Ostwestfalen-Lippe

© Zahntechniker-Innung Ostwestfalen-Lippe

Die Zahntechniker-Innung Ostwestfalen-Lippe (OWL) hat 45 Auszubildende freigesprochen

Präzision und Qualität sind im Handwerk unverzichtbar. Um ihre Lehre mit Erfolg abzuschließen, mussten die jungen Frauen und Männer in ihrer praktischen Prüfung noch einmal ihr Können unter Beweis stellen. Neben einer totalen Prothese, einem Innenteleskop und einer sogenannten Modellgussklammerprothese mussten sie auch eine dreigliedrige Brücke mit keramisch verblendeter Krone und einem eingearbeiteten Geschiebe samt Umlaufraste herstellen. Als beste in der vorgezogenen Sommerprüfung ging dabei Isa Schniedermeister hervor. In der Winterprüfung erzielten Laura Kosiek, Melanie Löwen und Christine Dick die besten Ergebnissen. Ihnen gratulierten Volker Rosenberger, der Obermeister der Zahntechniker-Innung OWL, sowie Lehrlingswart Martin Bens und der Prüfungsausschussvorsitzende Martin Horn vom Carl-Severing-Berufskolleg.

Quelle: Kreishandwerkerschaft Bielefeld


Freisprechungsfeier der Zahntechniker-Innung Nord

© Zahntechniker-Innung Nord

Die Zahntechniker-Innung Nord (ZI Nord) feierte die Freisprechung von 51 Auszubildenden des Jahrgangs 2015 aus Hamburg und Schleswig-Holstein mit ca. 350 Gästen in der Stadthalle in Neumünster.

Die Auszubildenden wurden vom Obermeister Thomas Breitenbach zur bestandenen Prüfung beglückwünscht und offiziell entsprechend der handwerklichen Tradition freigesprochen. Herr Breitenbach betonte, dass die Prüflinge mit einem Handwerksberuf eine gute Entscheidung getroffen hätten. Das Handwerk ist mit ca. fünf Millionen Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Deutschland und es werden vor allem echte Werte und nicht nur virtuelle geschaffen. Trotzdem müssten sich auch die Zahntechniker immer mehr und immer wieder mit der fortschreitenden Digitalisierung des Berufes auseinandersetzen.

Die beiden Leiter der zuständigen Berufsschulen in Hamburg (Berufliche Schule Gesundheit Luftfahrt Technik, Hamburg) und Schleswig-Holstein (Landesberufsschule für Zahntechnik, Neumünster), StD Jörg Beller und StD Wolf-Ekkehard Schmidt verabschiedeten „ihre“ ehemaligen Schüler(innen) mit launigen und ermunternden Worten und wünschten ihnen viel Erfolg auf ihrem beruflichen und privaten Lebensweg.

Die Gesellenbriefe und die Zeugnisse wurden von Herrn Breitenbach, Herrn Beller und Herrn Schmidt überreicht. Für besondere Leistungen wurden ausgezeichnet:

  • Lisanne Brück (Fürst & Diethelm Dentallabor, Flensburg) für das beste Gesamtergebnis und die beste Kenntnisprüfung.
  • Tarek Albitar (Zahntechnik Dreesen e. K., Bad Oldesloe) für die beste Fertigkeitsprüfung (gut). 

Alle Jungtechniker(innen) erhielten von der Fa. Vita Zahnfabrik, Bad Säckingen, ein Geschenk. Im Anschluss lud die Zahntechniker-Innung Nord alle Gäste zu einem kalten Buffet und einem Glas Sekt oder alkoholfreien Getränken ein. 

Quelle: Zahntechniker-Innung Nord


Freisprechungsfeier der Zahntechniker-Innung Arnsberg

© Zahntechniker-Innung Arnsberg

ZÄK-WL Vorstandsmitglied Dr. Klaus Befelein hebt die Systempartnerschaft von Zahnmedizin und Zahntechnik hervor

Rund 150 Gäste, davon mehr als 5o erfolgreiche Absolventen der zurückliegenden Winter-Gesellenprüfung im Zahntechniker-Handwerk, konnte Innungsobermeister Norbert Neuhaus am 9. März 2019 im Kompetenz- und Dienstleistungszentrum der Kreishandwerkerschaft Hagen zur traditionellen Freisprechungsfeier seiner Innung begrüßen. Mit der Würdigung der teilweise ausgezeichneten Prüfungsleistungen verband der Obermeister seinen Dank gegenüber Ausbildern, Lehrern und nicht zuletzt gegenüber den Innungsbetrieben, die durch ihre Mitgliedschaft erheblich zur Fachkräftesicherung und Durchführung der Prüfungen beitragen. Die neu hinzugekommenen Kolleginnen und Kollegen des Zahntechniker-Handwerks rief Obermeister Neuhaus dazu auf, weiter auf dem Erreichten aufzubauen und zur Qualitätssicherung in diesem schönen und anspruchsvollen Handwerk beizutragen.

Große Aufmerksamkeit und zum Abschluss starken Beifall erhielt die von dem Vorstandsmitglied der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. dent Klaus Befelein, gehaltene Festrede, die sich neben der Wertschätzung des Zahntechniker-Handwerks im Zusammenhang der zahnmedizinischen Versorgung des Patienten schwerpunktmäßig mit der besonderen Bedeutung der Systempartnerschaft, die Zahnmediziner und Zahntechniker verbindet, auseinandersetzte. Angesichts der technischen Entwicklungen, insbesondere der Digitalisierung, aber auch mit Blick auf die durch gesetzgeberische Entscheidungen veränderten Verhältnisse am Markt der zahnmedizinischen Versorgung, sah Dr. Befelein die Notwendigkeit einer gemeinsamen Interessenverfolgung beider Berufsgruppen.

Ein wenig Wehmut überkam die Festversammlung anlässlich der Ansprache von Lehrlingswart Peter Herzog, der nach nahezu 30-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit für das organisierte Zahntechniker-Handwerk in verschiedensten Funktionen seine letzte Freisprechung gegenüber den jungen Gesellinnen und Gesellen bekannt gab. Gemeinsam mit Obermeister Neuhaus und Dr. Befelein ehrte Lehrlingswart Herzog sodann die Prüfungsbesten, woran im Anschluss alle der feierlich Freigesprochenen aus den Händen ihrer Prüfungsausschüsse die Gesellenbriefe erhielten.

Quelle: Zahntechniker-Innung Arnsberg


Freisprechungsfeier bei der Zahntechniker Innung Kassel

© Kreishandwerkerschaft Kassel

„Wir investieren in die Ausbildung“

Der Saal im Restaurant Schloss Orangerie in Kassel bot den festlichen Rahmen für einen Anlass, auf den die jungen Damen und Herren in den vergangenen dreieinhalb Jahren zielstrebig hin gearbeitet hatten: Die Freisprechung – also den feierlichen Abschluss der Ausbildungszeit zum Zahntechniker bzw. zur Zahntechnikerin.

Raoul Gerhold, Obermeister der Zahntechniker-Innung Kassel, begrüßte, neben den Eltern, Ausbildern, Meistern und natürlich den jungen Hauptakteuren, auch Vertreter aus Schule und Wirtschaft. Der Obermeister bedankte sich bei allen, die zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung beigetragen haben, insbesondere auch den Mitgliedern des Prüfungsausschusses und den überbetrieblichen Ausbildern.

Einen besonderen Dank richtete er an die Prüflinge, die aus der „nicht mehr so schönen Ausstattung“ im Labor des Berufsbildungszentrums (BZ) das Beste gemacht hätten und auch bei der überbetrieblichen Ausbildung immer engagiert dabei gewesen seien. „Ihre Nachfolger werden es besser haben, die Zahntechniker Innung wird noch in diesem Jahr kräftig in neue Geräte und Ausstattung investieren“.

Die Festrede hielt der Vize-Landrat des Landkreises Kassel, Andreas Siebert. Er gratulierte den Gesellen und Gesellinnen zu ihrem Erfolg und zeigte Verständnis dafür, dass diese jetzt erst einmal das Feiern in den Vordergrund stellen. „Ich versichere Ihnen, Ihre Bereitschaft zu lernen, wird wiederkommen, denn die Zahntechnik gehört zu den Berufen mit den höchsten Anforderungen im Handwerk“. Zunehmende Technisierung und Digitalisierung erfordere eine ständige Weiterbildung, trotzdem bleibe aber das handwerkliche Geschick und das Können die Basis für den beruflichen Erfolg. „Ihr Gesellenbrief bietet Ihnen eine dazu hervorragende Grundlage für die Zukunft.“

Andreas Siebert unterstrich die Bedeutung der dualen Ausbildung in Deutschland, „um die uns viele Länder in der Welt beneiden“. Gleichzeitig lobte er die Betriebe für ihre Weitsicht, so viel Wert auf die Ausbildung des Zahntechniker-Nachwuchses zu legen. „Zudem freue ich mich, dass viele der jungen Menschen, die wir heute ehren, in die Betriebe übernommen wurden.“

Unterstützt von dem Gesellenprüfungsorganisator Ingo Knauer und dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kassel, Dr. Norbert Wett, überreichte Obermeister Raoul Gerhold dann die Gesellenbriefe. Die Heinrich-Rappe-Stiftung ehrte wieder die junge Zahntechniker innerhalb der Innung, die ihre Gesellenprüfung mit herausragenden Leistungen abgeschlossen hatten. Über 275 Euro darf sich die Beste, Katharina Kranki (Ausbildungsbetrieb Corona GmbH, Kassel) freuen; als Zweitplatzierter erhielt Johannes Petersson (Cuspident GmbH, Heringen) 250 Euro und 225 Euro gingen an die Dritte, Aline-Zell-Schmitt (Rappe Zahntechnik GmbH, Niestetal)

Foto: Sunny studio – stock.adobe.com

Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige