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Businessnews 23.11.2018

curasan kämpft mit wirtschaftspolitischem Gegenwind

curasan kämpft mit wirtschaftspolitischem Gegenwind

Die curasan AG (ISIN DE0005494538), ein führender Spezialist für Medizinprodukte aus dem Bereich der Orthobiologie, konnte im dritten Quartal nicht an den positiven Geschäftsverlauf des ersten Halbjahrs anknüpfen. Zum einen spiegelte sich die geopolitische und wirtschaftliche Lage im Nahen Osten in einer deutlich erschwerten Absatzsituation in der Region wider. Zum anderen blieb der Umsatz in Nordamerika mit dem im September durch die FDA zugelassene Ceracell Ortho Foam deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Dementsprechend fiel der Netto-Konzernumsatz mit 4,4 Mio. Euro um 7 Prozent niedriger aus als im Vorjahr (9M 2017: 4,7 mEUR). Der Rohertrag war mit 2,4 Mio. Euro infolge eines höheren Umsatzanteils von Handelswaren und erforderlicher Wertberichtigungen überproportional rückläufig (9M 2017: 3,1 Mio. Euro). Hierin zeigen sich gleichzeitig die maßgeblichen Gründe für den Rückgang im Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), das sich mit -2,8 Mio. Euro um 52 Prozent reduzierte. (9M 2017: 1,9 mEUR). Neben dem reduzierten Rohertrag trugen vor allem erhöhte Investitionen in den Ausbau der Vertriebsstruktur im Fokusmarkt USA zu dieser Entwicklung bei. Der Rückgang des Nettoergebnisses auf -3,4 Mio. Euro fiel dagegen mit -16 Prozent im Vorjahresvergleich moderater aus (9M 2017: 2,9 mEUR), was maßgeblich mit Sondereffekten im Jahr 2017 in Zusammenhang steht.

Der Umsatz nach Regionen entwickelte sich in den ersten neun Monaten 2018 wie folgt:

Nach der im August durchgeführten Kapitalerhöhung durch eine Privatplatzierung mit der KLK Holdings Ltd. gab das Unternehmen zur Stärkung der Eigenkapitalsituation am 4. Oktober 2018 die Durchführung einer weiteren Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 1.671.120 neuen Aktien gegen Bareinlagen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre bekannt. Die neuen Aktien wurden komplett von der Donau Invest Beteiligungs Ges.m.b.H mit Sitz in Wien, Österreich, im Rahmen einer Privatplatzierung zum Preis von 1,05 Euro je Aktie gezeichnet. Die zusätzlichen liquiden Mittel von rund 1,8 Mio. Euro werden auf Basis des aktuellen Geschäftsverlaufs voraussichtlich bis Ende des ersten Halbjahrs 2019 zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs ausreichen.

Die wesentlichen sonstigen Finanzkennzahlen entwickeln sich wie folgt:

Der Vorstand geht davon aus, das Geschäftsjahr 2018 im Rahmen der am 22. Oktober 2018 angepassten Gesamtjahresprognose abzuschließen.

Weitere Informationen zur curasan AG und ihren Produkten stehen unter www.curasan.de zur Verfügung.

Quelle: curasan

Foto: Wolfilser – stock.adobe.com
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