Businessnews 04.05.2016

Das ITI richtet seine Strategie neu aus

Das ITI richtet seine Strategie neu aus

Foto: © psdesign1 – fotolia.com

Die ITI Generalversammlung genehmigt wesentliche Anpassungen der Vereinsstatuten. Professor Thomas D. Taylor als ITI-Ehrenmitglied ausgezeichnet.

Anlässlich seiner Jahreshauptversammlung am 28. April 2016 in Chicago, USA gab das Internationale Team für Implantologie (ITI) massgebliche Änderungen in seiner Organisationsstruktur bekannt.

Das gesamte Feld der dentalen Implantologie sieht derzeit große Umwälzungen wie Unternehmensfusionen, das Aufkommen von implantologischen Praxisketten, die Einführung neuer Behandlungsansätze sowie Veränderungen in der Art und Weise, wie Fachleute den Anforderungen nach Weiterbildung begegnen. Um festzulegen, wie das ITI diesen sich ändernden Umständen gerecht werden kann und um neue Schwerpunkte seiner Aktivitäten zu setzen, traf sich der ITI Vorstand im Dezember 2015 zu einem Strategiemeeting. Die daraus resultierenden Vorschläge wurden nun von der Generalversammlung genehmigt.

„Ich bin höchst zufrieden mit dem Vertrauen, das uns die Generalversammlung entgegen gebracht hat“, kommentierte David Cochran, ITI Präsident. „Bezüglich unserer Schwerpunkte sowie unseren Möglichkeiten, Veränderungen begegnen zu können, sind wir nun viel besser für die Zukunft positioniert. Wir haben eine schlankere Struktur und können schneller auf Ereignisse reagieren, sobald diese auftreten.“

Beibehalten werden die Schwerpunkte Ausbildung und Forschungsfinanzierung, letztere auch im Zusammenhang mit der Ermittlung von Forschungslücken auf dem Gebiet der dentalen Implantologie. Die ITI Komitees erfuhren eine Restrukturierung, die diesen eine strategischere Herangehensweise an ihre verschiedenen Aufgaben ermöglicht. Diese Reorganisation legt unter anderem einen stärkeren Fokus auf die Förderung und Unterstützung von Führungspersönlichkeiten, dies sowohl innerhalb der Organisation als auch im gesamten Bereich der dentalen Implantologie. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Implementierung der übergreifenden, globalen Strategie des ITI in den 27 nationalen und regionalen Sektionen. Da die ITI Study Clubs mittlerweile gut etabliert sind und reibungslos laufen, wurde das ITI Study Club Committee aufgelöst und die Verantwortung für Study Club-Angelegenheiten auf das ITI Education Committee übertragen. Um auf Projektebene flexibler agieren zu können, dürfen der ITI Vorstand und die Komitees in Zukunft sogenannte Task Forces, bestehend aus Individuen mit spezifischer Expertise, nach Bedarf einberufen und auch wieder auflösen. Dies ist momentan besonders wichtig bei verschiedenen Projekten des ITI Education Committee, das derzeit ein globales ITI Curriculum entwickelt.

ITI Ehrenmitgliedschaft für Prof. Dr. Thomas D. Taylor

Seit 1980 wurden 14 ITI Fellows mit einer ITI Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet – der höchsten Ehrung des ITI, mit der die außerordentlichen Verdienste eines Fellows nicht nur für das ITI, sondern für das gesamte Gebiet der dentalen Implantologie gewürdigt werden. Dieses Jahr erhielt Prof. Dr. Thomas D. Taylor, Professor und Direktor des Department of Reconstructive Services an der University of Connecticut, USA, diese besondere Ehre. Ausgezeichnet wurde er in Anerkennung seiner vielen Jahre im Dienste des ITI sowie des gesamten Fachgebiets durch seine ehrenamtliche Arbeit im Interesse der Patienten und in verschiedenen Führungspositionen in zahlreichen Fachgesellschaften für Prothetik. Thomas Taylors Berufsleben ist bestimmt durch seine Passion für die Prothetik sowie die Lehrtätigkeit. Mit insgesamt 27 Jahren ist er der sich am längsten im Amt befindliche Institutsvorsteher in den USA. Er war einer der ersten US-Mitglieder des ITI, wurde später der erste ITI Präsident aus den USA und war mehr als 15 Jahre Mitglied des ITI-Vorstandes. Im Verlauf seiner Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, von denen jede sein außerordentliches Engagement für die Prothetik würdigt.

Quelle: ITI

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