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Businessnews 30.11.2018

Eine feste Größe mit Zukunftsvisionen

Eine feste Größe mit Zukunftsvisionen

Die Dentalbranche expandiert weiter, die Digitalisierung ist Taktmacher und Wegweiser zugleich. Dementsprechend wächst das Angebot an dentalen Geräten und Instrumenten und damit die Herausforderung für Anwender, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Umso wichtiger sind verlässliche Konstanten auf dem Markt.

Seit 1984 ist ACTEON Germany, erste Auslandsniederlassung der ACTEON®-Gruppe, eine feste Größe für Kunden in Deutschland und Österreich. In den drei Fokusbereichen ACTEON® IMAGING, ACTEON® EQUIPMENT und ACTEON® PHARMA legt das Unternehmen größten Wert auf Fortschritt und Innovation. Mit welchen Neuigkeiten ACTEON derzeit präsent ist und welche künftigen Pläne bestehen, erklären Stefan Rippel, Director of Sales Austria & Germany, und Frank Wirtz, Sales Manager Imaging Germany/Austria, im Gespräch mit der Redaktion.

Die französische ACTEON-Gruppe hat eines der umfassendsten Produktportfolios auf dem Dentalmarkt zu bieten. Herr Rippel, wie beschreiben Sie die aktuelle Unternehmensentwicklung?

Stefan Rippel: Grundsätzlich wurden unter ACTEON die Firmen Pierre Rolland, Satelec und Sopro vereint. Durch die Integrierung der Firma de Götzen (Italien) hat ACTEON sich in dem zukunftsträchtigen Bereich der Digitalisierung als Anbieter einen Namen gemacht. Heute liegt der Schwerpunkt auf dem minimalinvasiven Einsatz in der dentalen Behandlung. Grundstein hierfür ist eine exakte und optimale Diagnostik.

Seit jeher kommt dem Bereich Bildgebung eine starke Bedeutung im Unternehmen zu. Herr Wirtz, wie ist ACTEON aktuell in diesem Bereich positioniert?

Frank Wirtz: Nach wie vor ist ACTEON zukunftsweisend im Bereich Imaging/X-Ray aufgestellt. Von intraoralen Kamerasystemen mit oder ohne Diagnostikfunktion über intraorale Röntgensysteme mit digitalen Speicherfolienscannern bis hin zu digitalen Sensoren und allen extraoralen Röntgensystemen, Panorama- und 3D-Lösungen: Wir weisen diesem Bereich eine sehr hohe Bedeutung zu, da alle zukünftigen Entwicklungen auf diesem Kernsortiment aufbauen werden. Das Stichwort lautet „digital Workflow“!

Das ACTEON Panoramabildgebungssystem X-Mind trium bietet Anwendern eine Vielzahl an Optionen und Features. Welche sind das, wer profitiert davon?

Frank Wirtz: Es ist einfach ein Gerät für jeden Bedarf. Das Panoramasystem X-Mind trium ist jederzeit erweiterbar mit DVT und/oder Fernröntgen, sowohl als Linksausleger als auch als Rechtsausleger. Perfekt geeignet ist es für Zahnärzte, Implantologen, Chirurgen, Kieferorthopäden sowie HNO-Spezialisten. Das Gerät zeichnet sich, dank modernster Filterverfahren, durch ausgesprochen scharfe, detailreiche Aufnahmen ohne Rauschen oder Artefakte aus. Mit der ACTEON Imaging Software (AIS) haben wir hier ein mehrplatzfähiges System mit einer großen Auswahl an Funktionalitäten und Tools zur Bearbeitung, Filterung, Kommentierung und Messung. Sie kann mit allen ACTEON Imaging-Produkten verbunden werden und ist kompatibel mit Windows, Mac und Twain.

Auch dem Thema Strahlenbelastung begegnet das X-Mind trium bei bester Bildqualität souverän. Wie funktioniert das strahlenreduzierte Röntgen konkret?

Frank Wirtz: Wir nennen es das ALARA 2.0 Low Radiation Protocol (LRP). In der DVT-Modalität wird die Strahlendosis durch ART (Algebraische Rekonstruktionstechnik) und LRP um 20 bis 30 Prozent reduziert. Diese effektive „Low Dose“-Bildgebung gemäß ALARA garantiert auch bei maximalem Field of View (FOV) eine optimale Patientensicherheit und ein ausgewogenes diagnostizierbares Bild mit allen relevanten Informationen. Was nützt ein „Low Dose“-Protokoll, aus dem keine diagnostizierbaren Bilder resultieren?

Eine präzise Bildgebung ermöglicht eine minimalinvasive Therapie. Mit den Piezotome® Cube hat ACTEON einen Ultraschallgenerator für die atraumatische Extraktion auf den Markt gebracht. Was steckt dahinter? Welche Vorteile resultieren daraus?

Stefan Rippel: In vielen Therapieformen hat es in den vergangenen Jahren Weiterentwicklungen gegeben. Bei dem zentralen Thema Extraktion hat diese gefehlt. Die Firma ACTEON hat sich mit ihrem Extraktion-Kit in Verbindung mit dem chirurgischen Ultraschallgenerator Piezotome® Cube dieses Themas angenommen. Das System gewährleistet eine Extraktion mit intakter Aveole, umgeht postoperative Schwellungen und sorgt dadurch für eine hohe Patientenzufriedenheit. Speziell bei einer sofortigen Implantation ist eine intakte Aveole für einen schnellen Heilungsverlauf essenziell.

Der Piezotome Cube kann vielfältig eingesetzt und optional mit dem Extraction-Kit ergänzt werden. Welche Anwenderbereiche lassen sich damit abdecken?

Stefan Rippel: Mit unserem Ultraschallgenerator Piezotome Cube haben wir die Leistung (sechs Keramikscheiben statt vier) auf ein neues Level gehoben. Unsere Elektronik erkennt, welche Leistung benötigt wird und steuert diese automatisch. Damit sind Hilfsmittel wie Spitzenerkennung oder komplizierte Programmauswahl hinfällig. Bei den Anwendungsbereichen steht das Thema minimalinvasiv natürlich auch im Fokus. Der interne Sinuslift und das Bone Spreading sind nur zwei Beispiele, bei denen Knochenerhalt und Patientenkomfort im Vordergrund stehen. Natürlich sind eine Vielzahl von Ansätzen zur Knochenbearbeitung (Sägen, Glätten, Gewinnen), für den lateralen Sinuslift und den Einsatz in der Kieferorthopädie mit im Programm.

Der Countdown zur IDS 2019 im März läuft bereits. Womit wird ACTEON Trends setzen? Welche Zukunftspläne hat Ihr Unternehmen darüber hinaus?

Stefan Rippel: Diese Antwort wird Sie sicher nicht überraschen: Produkte für den digitalen Workflow und den minimalinvasiven Einsatz in den Behandlungsbereichen Chirurgie und Prophylaxe sind in der Pipeline. Nähere Details erfahren Sie und unsere Kunden dann zur IDS 2019 auf unserem Messestand!

Frank Wirtz: ACTEON wird weiterhin den klinischen Einsatz seiner Produkte in den Vordergrund stellen; die Entwicklung von Produkten, die dem Anwender nicht nur die Behandlung erleichtern, sondern auch durch minimalinvasive Techniken atraumatisch dem Patientenwohl dienen. Auch werden wir den persönlichen Kontakt, unsere Fachkompetenz und den technischen Support gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern des dentalen Fachhandels ausbauen.

Foto: Acteon
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