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Praxishygiene 06.09.2018

Schrittweise Aufbereitung: Jetzt aber richtig!

Schrittweise Aufbereitung: Jetzt aber richtig!

Kompromisslose Hygiene gehört in jeder gut geführten Praxis zum Standard, darüber hinaus ist das Thema so aktuell wie nie zuvor. Die Aufbereitung rotierender und oszillierender Instrumente der Klassifizierung Kritisch B erfordert eine hohe Sorgfalt, da die Innenkühlung der Produkte das Prozedere erschwert. Reinigung und Desinfektion sollten daher immer mithilfe eines Thermodesinfektors erfolgen.

Aufbereitung kritischer und semikritischer Instrumente

Rotierende und oszillierende Instrumente gehören zu den Hauptdarstellern in jeder Praxis. Anders gesagt, es ist eine große Menge an Instrumenten, die täglich einfach und ergonomisch aufbereitet werden muss. Nach erfolgter Vorreinigung werden diese gründlich unter fließendem, vollentsalzten Wasser abgespült (Abb. 1).

Beim anschließenden Einsortieren in den Thermodesinfektor sollte kein Siebkorb verwendet werden, da die Instrumente sich sonst gegenseitig abnutzen und bei Kontakt nicht ausreichend umspült werden. Zudem können die Instrumente aus dem Sieb fallen.

Deutlich effektiver ist die Zuhilfenahme von geeigneten Instrumentenständern. Durch die Verwendung von thermostabilen Materialien sind Edelstahlständer von Komet für das Instrumenten- bzw. Ultraschallbad, den Thermodesinfektor und den Autoklaven geeignet und erfüllen somit alle hygienischen Voraussetzungen der modernen Instrumentenaufbereitung. Der Instrumentenständer schafft Ordnung und bietet rotierenden Instrumenten einen sicheren Halt. Er wird in einer waagerechten Position in den Oberkorb gestellt, um einen Spülschatten zu verhindern.

Nach Befüllung des Thermodesinfektors kann das Programm eingestellt werden (Abb. 2). Nach Abschluss des Programms wird der Instrumentenständer aus dem Thermodesinfektor genommen und mit Druckluft getrocknet (Abb. 3). Anschließend erfolgt die Sichtprüfung der Instrumente mithilfe einer Lupe. Verschlissene oder abgenutzte Instrumente werden aussortiert.

Bei semikritischen Instrumenten kann nach erfolgter Sichtprüfung die Dokumentation abgeschlossen und das Instrumentarium staub- bzw. kontaminationsgeschützt gelagert werden.

Video zur Aufbereitung

Kritische Instrumente, welche maschinell aufbereitet wurden, müssen nach der Sichtprüfung sterilisiert werden. Hierfür werden die Instrumente in eine Sterilisationsfolie eingeschweißt (Abb. 4). Dabei sind die Herstellerangaben der Sterilisationsfolien, unter anderem die Einhaltung der Schweißränder, einzuhalten. Anschließend werden die Instrumente sterilisiert. Die erfolgreiche Sterilisation muss ebenfalls überprüft und dokumentiert werden.

Alles auf einen Blick

Mit den auf einer Reinigungs- und Sterilisationsvalidierung beruhenden Anleitungen unter www.kometdental.de sind Praxisteams immer auf der sauberen Seite. Das komplette Paket mit allen relevanten Unterlagen für die Aufbereitung inklusive eines übersichtlichen Posters können Interessierte unter der REF 411519 kostenlos bestellen. Auf www.kometstore.de finden diese unter dem Menüpunkt „Info“ zudem verschiedene Schritt-für-Schritt-Videos für die Aufbereitung von kritischen und semikritischen Instrumenten.

Foto: Komet Dental
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