Praxismanagement 24.02.2015
Hand in Hand arbeiten – ohne Hände
Schnittstellen, die funktionieren
Das Ziel einer jeden Praxis ist: eine optimale Behandlung mit möglichst geringem Aufwand durchführen und dafür das adäquate Honorar erhalten. Das funktioniert nur, wenn alle Einzelschritte, die in einer Praxis durchgeführt werden, aufeinander abgestimmt sind. Allerdings treten regelmäßig an den Schnittstellen Probleme auf. Dort, wo Informationen ausgetauscht werden, damit die Behandlung weitergeht, damit das Labor arbeiten kann, damit ein neuer Termin vergeben wird, damit die Abrechnung in Gang kommt.
Jeder Patient, der in eine zahnmedizinische Praxis kommt, löst eine Vielzahl von Kommunikationssituationen aus. Die Praxis, die auf Zuruf agiert, ist dann häufig überfordert.
Die Softwareindustrie, auch die Dentalsoftwareanbieter, bieten viele Detaillösungen, die neben der puren Abrechnung und dem Schreiben von Heil- und Kostenplänen, auch Termine vergeben, das Wartezimmer pflegen, Patienten aufrufen, Behandlungsinformationen zur Verfügung stellen, die Instrumentenaufbereitung dokumentieren, Bestellungen ausführen, die Finanzen im Griff haben und vieles mehr.
Doch wie kann der Aufwand gering gehalten und gleichzeitig Nutzen aus all diesen Angeboten gezogen werden? Die zum Einsatz kommenden EDV-Programme müssen so gestaltet sein, dass diejenigen, die damit arbeiten sollen, es auch können und machen – die Zahnmedizinischen Fachangestellten. Zudem sollten die Praxisprogramme so miteinander kommunizieren, dass unökonomische Doppeleingaben überflüssig sind.
Eine moderne Praxissoftware ermöglicht es, alle in einer Praxis vorhandenen Daten zu einem Patienten jederzeit zur Verfügung zu stellen, inklusive eingescannter Verträge und Konsilbriefe. Dokumentenmanagementsysteme verhindern, dass die Helferin das Formular der GOZ 88 aus der hintersten Schublade hervorkramt oder aus ihrem ganz persönlichen Ordner druckt. Gleichzeitig löst das Bestellsystem Alarm aus, dass für die durchschnittlich wöchentlichen Füllungen nicht mehr genug Material auf Lager ist und fragt, ob die entsprechende Bestellung weggeschickt werden soll.
Diese Vorgänge laufen wahlweise automatisch ab, es kann aber auch eingegriffen und kontrolliert werden. Wenn die Schnittstellen funktionieren, kann geplante optimale Behandlung durchgeführt werden, der Aufwand ist denkbar gering und natürlich sorgt das komfortable Abrechnungsprogramm inklusive selbst kalkulierter BEB-Liste (bei einem eigenen Labor) dafür, dass das Honorar korrekt in Rechnung gestellt wird.
praxis-upgrade auf der IDS 2015: Vorträge zum Thema Praxissoftware mit Wolfgang Haferkamp, 14.03.2015: 9.30, 11.00 und 12.30 Uhr im Hotel Dorint an der Messe, Raum Paris A. Anmeldung unter www.praxis-upgrade.de oder am Stand A031 in Halle 11.1.
Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.
Wolfgang Haferkamp
M.A.
Büro für Kommunikation
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