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Prophylaxe 20.02.2015

PROFI-laxe mit System – Durchdachtes Konzept, professionelle Ausstattung

PROFI-laxe mit System – Durchdachtes Konzept, professionelle Ausstattung

Prophylaxeangebote wie die PZR konnten sich in den letzten Jahren zum begehrten Leistungsspektrum zeitgemäßer Zahnarztpraxen etablieren. Zu dieser positiven Entwicklung trägt nicht unerheblich auch der allgemein gegenwärtige Lifestyletrend zu mehr Körperbewusstsein sowie einer gesunden Lebensweise bei, wie er weitläufig in den Medienlandschaften vermittelt wird. Diese positive Patientenwahrnehmung gilt es abzugreifen und aufzufangen – und auf ein ganzheitliches Prophylaxekonzept zu setzen.

Zahnärzten und Patienten ist gleichermaßen bekannt, dass die Funktion und Ästhetik der Zähne bei der richtigen Pflege bis ins hohe Alter erhalten werden kann. Unter den zahnmedizinischen Disziplinen unterstützt dies allen voran die Prophylaxe. Durch ein gesteigertes Körperempfinden sind die Patienten gegenwärtig immer häufiger bereit, Leistungen zur Mundgesundheitsprävention anzunehmen bzw. diese sogar selbst anzufragen. Eine Entwicklung, die positiv stimmt und dazu beiträgt, dass Praxiskonzepte überdacht und neu definiert werden. Denn mit der gestiegenen Nachfrage haben sich auch Standards für den Arbeitsbereich entwickelt, auf die es um- und aufzurüsten gilt. Insbesondere auch deshalb, weil die Qualität der einzelnen Prophylaxebehandlungen für den Patienten messbar geworden ist. Nur wer einem durchdachten Prophylaxekonzept folgt, wird den Patienten auf lange Sicht überzeugen und sich im Wettbewerb halten können.

Prophylaxe konzeptionell und praktisch

Eine erfolgreiche Prophylaxe beginnt mit der richtigen Behandlungsphilosophie und einer professionellen technischen Ausstattung. Die primär- (Vorsorge zur Vermeidung von Erkrankungen), sekundär- (Früherkennung) und tertiärpräventiven Maßnahmen (Vermeidung einer Krankheitsverschlimmerung durch rechtzeitige Behandlung) dienen dazu,1 das Erkrankungsrisiko und den späteren Behandlungsbedarf zu senken sowie den Zahn so lange wie möglich zu erhalten. Alle drei Präventionsbereiche sollte der Zahnarzt in seinem Behandlungskonzept berücksichtigen, um den Anforderungen an eine ganzheitliche Individualprophylaxe gerecht zu werden. Für die Umsetzung des umfassenden Behandlungskonzepts benötigt der Zahnarzt den entsprechenden apparativen Zugriff. Zwar lässt sich leichter Zahnbelag auch allein mit Handscalern und Küretten entfernen – für die Komplexität vieler Prophylaxeindikationen reichen diese Handinstrumente jedoch nicht mehr aus. Es empfiehlt sich die systematische Aufstellung eines Instrumentensets, das den gesamten Behandlungsbereich ideal abdeckt. Die österreichische Firma W&H zielt mit ihren Produkten auf eine lückenlose Versorgung der zahnmedizinischen Anwender. Die große Produktpalette macht es möglich, je nach persönlichen Vorlieben und individuellen Bedürfnissen auf die neuesten Technologien für den Prophylaxebereich zuzugreifen.

Abb. 1a–c: Die Arbeit mit Tigon+ ermöglicht ein entspanntes Scaling.

Scaling und Polieren mit System

Die verschiedenen W&H Prophylaxeinstrumente sind Teil ausgereifter Produktlinien und werden durch ein breites Zubehörsortiment ergänzt. So zum Beispiel der Proxeo Luftscaler, der mit einem großen Spitzenzubehör eine kompakte Prophylaxelösung für die Plaque- und Zahnsteinentfernung bietet. Eine stufenlose Leistungsregelung, zwei große Lichtaugen und der integrierte Kühlspray sorgen für eine schnelle und schonende Anwendung. Die Proxeo Hand- und Winkelstücke in der Universal-Ausführung oder im System Young ermöglichen alle Schritte vom Reinigen über das Polieren bis hin zum Fluoridieren. Durch die 4 : 1-Untersetzung ist die optimale Drehzahl für effektives, einfaches und schonendes Polieren immer gegeben. Der kurze, zierliche Kopf des Winkelstücks ermöglicht eine sichere Behandlung auch in schwer einsehbaren Bereichen und unter beengten Platzverhältnissen. Während sich das Universal-Winkelstück der Serie mit allen gängigen Adaptern und Aufsätzen verwenden lässt, ist das System Young mit allen Einwegbürsten, -kappen und -kelchen der Firma Young Dental kompatibel. Da die Aufsätze mit ihrer Dichtung direkt an den Winkelstückkopf angrenzen, verhindern sie, dass Polierpaste oder Schleifpartikel in das Instrument eindringen. Mit jedem Kappenwechsel, der dank einfacher Schraubverbindungen (Screw-in) in Sekundenschnelle möglich ist, erneuert sich die Dichtung. Das sorgt für höchste Hygiene und Sicherheit sowie für eine erhöhte Langlebigkeit der Instrumente. Auch die Möglichkeit zur Thermodesinfektion und Sterilisation bis 135 °C gewährleisten einen sicheren und langfristigen Einsatz von Proxeo.

Ultraschall, ultra sanft

Der Tigon+ ergänzt das W&H-Prophylaxesortiment im Bereich piezoelektrisches Ultraschall-Scaling. Die intelligente Technologie des Tigon+ nimmt sich den Bedürfnissen von Patient und Behandler optimal an. Während der Behandlung wird der Patient mit regulierbar temperierter Flüssigkeit versorgt, die unangenehme Reizungen vermeidet. Einfache Bedienbarkeit und voreingestellte Programme des Tigon+ geben darüber hinaus dem Behandler Garantie für eine sichere und effektive Anwendung. Das Piezo-Scaler-Handstück ist mit einem 5-fachen LED-Ring ausgestattet, der eine optimale Beleuchtung der Behandlungsstelle in Tageslichtqualität erlaubt. Insgesamt drei Leistungsmodi (Power, Basic, Smooth) stehen für die Prophylaxebehandlung und zahlreiche andere Indikationen zur Verfügung. Auch der Tigon+ verfügt über ein breites Set an Arbeitsspitzen. Besondere Bedeutung für die Prophylaxe haben die kurzen und langen Universal-Spitzen, die ein Wechseln während der Behandlung überflüssig machen und speziell für das Entfernen supragingivalen und großflächigen Zahnsteins oder die Reinigung der Interdentalräume geeignet sind. Eine spezielle Parodontologiespitze unterstützt darüber hinaus die Reinigung besonders tiefer periodentaler Taschen und die Konkremententfernung in subgingivalen Arealen. Da nicht ausschließlich der natürliche Zahn professionelle Pflege benötigt, sollten Zahnärzte für ein überzeugendes Prophylaxeangebot auch Leistungen zur Implantatreinigung aufnehmen. Nur wenn Implantate und Prothesen ausreichend von Belägen befreit werden, kann das Risiko einer periimplantären Erkrankung verringert werden. Durch eine hohe Anfälligkeit für paropathogene Keime und die besondere Empfindlichkeit des periimplantären Gewebes ist hier eine gründliche aber sensitive Behandlung nötig. Aus diesem Grund ergänzte W&H den Piezo-Scaler Tigon+ um die Implantologiespitze 1i Impact-Clean. Die Spitze aus hochwertigem Kunststoff hilft, Implantate und die dazugehörigen Suprastrukturen sowie Restaurationen sorgfältig und sanft zu reinigen. Damit ist auch für Implantat-Patienten eine bestmögliche Prophylaxebehandlung in der Praxis sichergestellt.

Fazit

Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es wichtig, dem aufgeklärten und anspruchsvollen Patienten ein optimales Behandlungs- und Betreuungskonzept zu bieten. Gerade bei der immer populärer werdenden Prophylaxe, die die Bedürfnisse des Patienten in seinem Ästhetik- und Gesundheitsbewusstsein befriedigt, sollten Zahnärzte und Praxisteams mit System herangehen. Mit den W&H Prophylaxeinstrumenten sind Praxen für alle Eventualitäten gerüstet und können eine gleichbleibend hohe Qualität der Leistungen garantieren.

1 Leitfaden der Bundeszahnärztekammer. Qualifizierte Prophylaxe in der Zahnarztpraxis; Hrsg. von Bundeszahnärztekammer (BZÄK). Berlin, November 2003, 2. Auflage, S. 8.

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