Branchenmeldungen 08.08.2016

12.000 Euro Entschädigung für unbehandelte „Haifischzähne“

Katja Kupfer
Katja Kupfer
E-Mail:
12.000 Euro Entschädigung für unbehandelte „Haifischzähne“

Foto: Symbolfoto/Montage ©OEMUS MEDIA AG/azamyatina – Fotolia.com

Im Alter von zehn Jahren wuchs dem Mädchen ein sogenannter „Haifischzahn“ im Oberkiefer

Kindheit und Teenie-Alter hätten für sie unbeschwert verlaufen können. Weil jedoch ein Zahnarzt die richtige Behandlung verwehrte, musste die heute 21-jährige Lauren Field jahrelang mit einem haifischähnlichen herauswachsenden Zahn im Oberkiefer leben, der ihr nicht nur seelisch zusetzte, sondern auch Schmerzen und Verletzungen im Lippen- und Mundbereich verursachte. Für diese Tortur erhielt die Britin nun 12.000 Euro (£ 10.000) Schadensersatz zugesprochen.

Der behandelnde Zahnarzt vertrat demnach die Ansicht, dass der störende Milchzahn mit der Zeit von allein herausfiele. Dieser ließ jedoch auf sich und die Zahnfee warten, wie auch auf den Zahnarzt, der sich einer Entfernung des Übeltäters offensichtlich nicht imstande sah. Auch von einer Überweisung an einen Kieferorthopäden sah der Behandler ab. So wuchs der bleibende Zahn im Oberkiefer über Jahre hinweg in zweiter Reihe horizontal heraus. Unansehnlich und schmerzend zugleich, musste das junge Mädchen viele Hänseleien im Alltag über sich ergehen lassen. Dafür erhielt sie nun außergerichtlich eine standesgemäße Entschädigung.

Die Fotodokumentation des Falles können Sie hier einsehen.

Quelle: DailyMail

 

Anzeige

Stahlkronen in der Kinderzahnheilkunde: Veraltet oder innovativ?
Fluoridhaltiger Lack schützt Zähne mit kieferorthopädischen Brackets
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper