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Branchenmeldungen 28.02.2011

3. Kieler Kinder Konferenz: Von Risiko- bis Rezidivprophylaxe

3. Kieler Kinder Konferenz: Von Risiko- bis Rezidivprophylaxe

Funktionelle Risikofaktoren während des Wachstums im interdisziplinären Fokus

"Viele CMD- und assoziierte Erkrankungen im Kindes- und später im Erwachsenenalter könnten bei Ausschalten bzw. Kontrollieren bestimmter funktioneller Risikofaktoren vermieden werden. Das nötige Wissen wollen wir praxisnah in unserer 3. Kieler Kinder Konferenz vermitteln", so Dr. Andreas Köneke, wissenschaftlicher Leiter der Konferenz. Diese findet am 18.03.2011 von 14 bis 20 Uhr und am 19.03.2011 von 9 bis 16.15 Uhr im "Hotel Kieler Kaufmann" statt.

Dr. Andreas Köneke ist niedergelassener Kieferorthopäde mit Praxisstandorten in Kiel, Bremen und Wyk auf Föhr und darf sich seit Herbst diesen Jahres über einen Lehrauftrag der Universität Rostock mit Schwerpunkt "kieferorthopädisches CMD-Management" freuen. Die nunmehr dritte Konferenz ist in ihrer beispiellos interdisziplinären Ausrichtung auf diesem Gebiet führend, wenn es um die Erfassung des multifaktoriellen Geschehens "Kindesentwicklung" geht und möchte fachübergreifend Heilberufler, Ärzte und Zahnärzte jeder Spezialisierung zur gemeinsamen Diskussion anregen. Der nicht zuletzt aus seiner Kieler Oberarztzeit und damaligen fundamentalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der manuellen Diagnostik mit Gert Groot-Landeweer bekannte, heute in Berlin niedergelassene bekannte Berliner Kieferorthopäde Prof. Dr. Axel Bumann, hält das Ehrenreferat: "Rezidivprophylaxe – funktionsorientierte Diagnostik heute". Hier sollen aufbauend auf Könekes einleitendem Vortragaktuelle funktionelle Diagnostikgrundsätze erörtert werden, um funktionelle Erkrankungen als Spätfolge früherer Behandlungen zu vermeiden.

Ausgewiesene Experten behandeln weitere Faktoren die zur Minimierung von Misserfolgen beitragen, wie Hirnstammkonvergenzen (Dr. Wolfgang von Heymann, Orthopäde und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin, Bremen) oder frühkindliche Entwicklungsstörungen (Dr. Wibke Bein-Wierzbinski, Entwicklungstherapeutin, Hamburg) und erörtern therapeutische Möglichkeiten bei LKG-Patienten (Prof. Dr. Franka Stahl de Castrillon, Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Rostock).

Andere Referenten beleuchten in mehreren Facetten die Rolle von Fehlbisslagen, Sehfehlern, Fehlernährung, die Differenzierung zur AD(H)S und therapeutische Möglichkeiten. "Die Vielzahl möglicher Risikofaktoren stellt den Praktiker vor einen Dschungel, durch den man besser nicht mit der Machete sondern mit allen Sinnen geht", so Köneke, der zum Nachdenken außerhalb des Tellerrandes anregen will. "Wer mit fachfremden Kollegen über ein komplexes Thema kommunizieren kann, hat bereits den ersten Schritt zur Rezidivprophylaxe seiner eigenen Therapiemöglichkeiten getan."

Informationen, Programm und Buchungen:

über www.cmd-therapie.de oder www.upledger.de, Telefon: 0451-479950

Foto: © Shutterstock.com

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