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Branchenmeldungen 20.04.2018

Branchen-Highlight: Zahntechniker-Kongress von Dentsply Sirona gestartet

Branchen-Highlight: Zahntechniker-Kongress von Dentsply Sirona gestartet

Schon geraume Zeit hatte die Branche dem Event entgegengefiebert, am 20. April 2018, war es nun endlich so weit: Der erste Zahntechniker-Kongress von Dentsply Sirona öffnete unter dem Motto „Customized – Digital und Handwerk“ in Frankfurt am Main seine Pforten. An insgesamt zwei Veranstaltungstagen informieren über 20 hochkarätige Referenten über den neuesten Stand der Zahntechnik und darüber hinaus. Dabei erwartete die Teilnehmer bereits am ersten Kongresstag eine ganze Reihe spannender Vorträge.

Impressionen vom Dentsply Sirona Zahntechniker-Kongress

Als richtungsweisendes Event für das zahntechnische Labor rückt der Zahntechniker-Kongress von Dentsply Sirona eines der zentralen Themen der Branche in den Fokus: die Digitalisierung. Das Gastgeber-Team um den neu formierten Geschäftsbereich Dentsply Sirona Lab und Dentsply Sirona Implants geht dabei insbesondere der Frage nach, wie sich digitale Prozesse und klassische handwerkliche Arbeitsabläufe im modernen Laboralltag ergänzen. Darüber hinaus spielt mit dem Teamwork von Zahntechniker und Zahnarzt ein grundlegender Aspekt der Zahnheilkunde eine entscheidende Rolle im Vortragsprogramm – in diesem Zusammenhang kommen über beide Kongresstage hinweg unterschiedliche Referenten-Teams aus Praxis und Labor zu Wort.

Zum Auftakt ein wissenschaftlicher Blick auf die Digitalisierung

Einen wissenschaftlichen Blick auf die Digitalisierung warf gleich zu Beginn das internationale PEERS-Netzwerk (Platform for Exchange of Education, Research and Science). Moderiert von Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld zeigten mit ZTM Hans Eisenmann, Dr. Lothar Völkl, ZTM Markus Stork, Dr. Christoph Lichtblau und ZTM Florian Schmidt in diesem Programmteil fünf hochkarätige Experten die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Prozesskette auf.

Ebenso wie die elementare Frage „Warum überhaupt digital?“ wurden dabei spezifische Geräte- und Werkstofftechnologien wie der 3D-Druck, extra transluzente Zirkonoxidkeramiken oder zirkonoxidverstärkte Lithiumsilikatkeramiken diskutiert. Dem interdisziplinären Ansatz des Kongresses als auch des PEERS-Netzwerkes folgend betrat mit Dr. Christoph Lichtblau und ZTM Florian Schmidt bereits hier das erste zahnmedizinisch-zahntechnische Referenten-Team die Bühne.

Zukunftsprognosen und Expeditionen am Limit

Mit der Begrüßung durch Dipl.-ZT Olaf van Iperen begann der erste Teil des Hauptprogramms. Nach dem Motto „Kein Spiel – aber echte Teamarbeit!“ zeichnete er das Bild einer herausfordernden Zahnmedizin, deren Erfolg maßgeblich vom partnerschaftlichen Zusammenwirken von Zahnarzt und Zahntechniker abhängig ist. Wie genau der Zahntechniker in diesem Zusammenhang seinen Beitrag dazu leisten kann, die „prothetische Zahnheilkunde auf Kurs“ zu halten, erläuterte im Folgenden Ralf Suckert. Mithilfe einiger pointierter Fragen aus dem Laboralltag nahm er eine Aufgabenbeschreibung der modernen Zahntechnik vor. Welche Technologien vor diesem Hintergrund eine zentrale Rolle spielen und was genau sich hinter Trendbegriffen wie „Produktion 4.0“ oder dem „Internet der Dinge“ verbirgt, brachte anschließend Sandra Häge-Betz auf den Punkt. Dabei nahm sich die CAD/CAM-Expertin auch des Begriffs der „Digitalen Zukunft“ an und ebnete somit gedanklich bereits den Weg für den ihr nachfolgenden Referenten.

Denn mit Matthias Horx kam danach nicht nur der erste „nicht-dentale“ Redner zu Wort – als Trend- und Zukunftsforscher ging er zudem im wahrsten Sinne des Wortes besonders vorausschauend vor. Sein Augenmerk hatte er dabei auf den Zukunfts-Optimismus gerichtet und legte dar, wie sich blinder Pessimismus vermeiden und stattdessen positive Impulse für den Alltag nutzen lassen. Zum Abschluss des Tages nahm der Speed- und Extrembergsteiger Benedikt Böhm die Teilnehmer mit auf eine Expedition heraus aus dem Alltag und hinein in die sogenannte Todeszone. Im Bergsteigerjargon werden mit diesem Begriff jene Gebirgsregionen über 7.000 Metern Höhe bezeichnet, in denen besonders extreme Bedingungen herrschen. Warum sich eine hohe Geschwindigkeit in diesen Gefilden nicht etwa als gefährlich, sondern vielmehr als risikominimierend erweist, vermittelte Böhm ebenso wie die Lehren, die das Bergsteigen für das Geschäftsleben bereithält.

Zweiter Kongresstag verspricht Teamwork par excellence

Der zweite Kongresstag, am 21. April 2018, steht dann ganz im Zeichen des zahnärztlich-zahntechnischen Teamworks. Insgesamt vier Redner-Duos aus Labor und Praxis berichten über ihre Zusammenarbeit und geben dabei wertvolle Tipps sowohl zum digitalen als auch zum analogen Workflow. Ein besonderes Highlight zum Schluss setzt zudem der Trigema-Chef Wolfgang Grupp. In seinem Vortrag widmet er sich unter anderem den Themen „gesellschaftliche Verantwortung“ und „Made in Germany“.

Mit diesem umfassenden und zugleich vielfältigen Programm erleben die Teilnehmer einen Kongress, der nicht nur spannende Aspekte für Jedermann bereithält, sondern darüber hinaus einen differenzierten Überblick über die heutige Laborlandschaft erlaubt – kurzum: zahlreiche Take-Home-Messages. In diesem Sinne ist mit dem Zahntechniker-Kongress von Dentsply Sirona eine Veranstaltung mit echter Langzeitwirkung für die Zahntechnik in vollem Gange.

Quelle: Dentsply Sirona

Foto: mail@nicolas-det.eu
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