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Branchenmeldungen 14.01.2019

dental bauer im Interview: „Die digitale Zukunft ist jetzt“

dental bauer im Interview: „Die digitale Zukunft ist jetzt“

Im Interview resümieren die Geschäftsführer Jochen und Jörg Linneweh sowie Heiko Wichmann über ihre Highlights 2018 und verraten, worauf sich Kunden im IDS-Jahr 2019 freuen dürfen.

Wie fällt Ihr persönliches Fazit für das Jahr 2018 aus?

Jörg Linneweh: dental bauer ist mit der Entwicklung des Geschäfts­jahres ausgesprochen zufrieden. Be­sonders den Bereich der Dienstleis­tungen, wie etwa Technischer Service, oder Beratungsleistungen zum Thema Hygiene oder auch die Planung einer Praxis bzw. eines Dentallabors konn­ten wir weiter ausbauen. Gleichzeitig verspüren wir bei unseren Kunden, dass der Personalmangel, die Telema­tik und DSGVO viel Zeit und Nerven kosten und viel Aufwand in Themen wie Verwaltung etc. gesteckt werden muss. Unser Ziel ist es daher, gemein­sam mit unseren Kunden darauf hinzu­wirken, dass mehr Zeit in die Wert­schöpfung einfließen kann.

Jochen Linneweh: Unser Schwei­zer Pendant, die dema dent AG, war im Jahr 2017 sowie in der ersten Hälfte 2018 geprägt von Veränderun­gen, die bereits positive Auswirkun­gen zeigen: Wir haben viele Themen identifiziert, die in der Vergangen­heit gut gelaufen sind und die wir noch weiter verbessern wollen. So wurde beispielsweise auch in der Schweiz der Technische Service personell aufgestockt und weiter ausgebaut. Gleichzeitig ist es uns ge­lungen, Erfahrungen aus dem deut­schen Markt – z. B. im Umgang mit digitalen Themen – mit in den Schweizer Markt einzubringen. Daher sehen wir 2019 sehr positiv entgegen.

Wie unterstützt dental bauer seine Kunden auf dem Weg in die digitale Zukunft?

Heiko Wichmann: Die Lebens­zyklen der Produkte werden kür­zer – diese Entwicklung ist mit rasantem Tempo auch in der Dental­branche angekommen. Das bedeu­tet, dass vorhandene Geräte in deutlich kürzerer Zeit von neuen und innovativeren Produkten ab­gelöst werden. Für uns als Händler heißt dies, immer auf dem neues­ten Stand zu bleiben – hierfür bil­den wir unsere Mitarbeiter perma­nent weiter. Nur so können wir für unsere Kunden unter all den Neu­heiten auch die für sie maßge­schneiderte Lösung finden.

Was verbirgt sich hinter dem Standkonzept „Digitale Zukunft live erleben“, mit dem sich dental bauer zu den Fachdental-messen 2018 präsentierte?

Heiko Wichmann: Wir verste­hen unser Handwerk als Großhan­delsunternehmen mit umfassenden Lösungen für die Dentalwelt. Gerade die Digitalisierung von Praxis­ und Laborabläufen sowie die Vernetzung verschiedenster Geräte und Systeme sind bei uns Fokusthemen. Unsere Stärke ist es, Zahnärzten bei den He­rausforderungen des Praxisalltags – angefangen bei der Anbindung an die TI-­Struktur, die Einhaltung der DSGVO, anstehende Praxisbegehun­gen, über neue Behandlungskon­zepte im Bereich Röntgen und CAD/CAM bis hin zu Praxisgründung, ­-umbau und ­-abgabe – durch unsere jahrelange Erfahrung als zuverlässi­ger Partner zur Seite zu stehen. Auch in diesem Jahr konnten die Besucher unseres Messestands einen ganzheit­lichen Praxisworkflow erleben – in­klusive kompetenter Beratung und attraktiven Angeboten.

Im Spätsommer wurden sowohl die Online-Präsenzen als auch die Online-Shops von dental bauer und dema dent von Grund auf überarbeitet. Was war der Anlass für den Relaunch?

Jörg Linneweh: Die Homepages haben ein zeitgemäßes Design bekommen und sind jetzt über alle Endgeräte abrufbar – vom Smart­phone bis zum Desktop. Zusätzlich haben wir viele tolle neue Funktio­nen: So bieten wir zum Beispiel die Möglichkeit, sich online seinen Wunschbehandlungsplatz zu konfi­gurieren – eine Maßnahme, die vor allem Neukunden nutzen. Die Online­ Shops haben eine signifikant verbesserte Suchfunktion und eine einfachere Bedienbarkeit. Kein Ver­gleich zu früher. So können die Kun­den noch schneller die gewünschten Produkte finden, sowie – wie bisher auch schon – die bewährte Bestell­historie als Grundlage nutzen.

Wo liegt derzeit der Fokus der Schweizer dema dent AG?

Jochen Linneweh: Für die dema dent gibt es zwei zentrale Themen: 1. Logistik und 2. Vertrieb in Kombi­nation mit Technik. Beide Bereiche sind umfangreich und entscheidend für unsere Kunden und somit für un­seren Erfolg in der Schweiz. Auf der einen Seite wollen wir unsere Kun­den in der Schweiz zuverlässig belie­fern – die Logistik vor Ort zu haben, ist hierfür ein Muss. Auf der ande­ren Seite wollen wir unsere Ver­triebs­ und Technikkonzepte zu den Kunden bringen, um entscheidend dazu beizutragen, dass diese noch erfolgreicher werden und sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrie­ren können: die Zahnheilkunde.

Das Stichwort „Service“ ist bei beiden Dentaldepots nicht nur ein geflügeltes Wort. Inwieweit wurde dieser 2018 erweitert?

Heiko Wichmann: Wir haben mit über 180 Technikern permanent das Ohr am Markt. Einen großen Auf­wand haben wir 2018 mit der Weiter­bildung der Mitarbeiter für unsere digitalen Produkte betrieben. Damit der Kunde möglichst keine Energie „verschwenden“ muss, was den Zustand der Geräte angeht, unterstüt­zen wir ihn zukünftig noch stärker beim Thema Recall und haben hier­für auch personell aufgerüstet.

Jochen Linneweh: Eine Beson­derheit ist unsere Servicehotline bei der dema dent: Bei allen Fragen rund um digitale Themen können unsere Schweizer Kunden diese Hotline nutzen. In den meisten Fäl­len kann den Kunden bereits per Fernwartung geholfen werden.

Inwieweit unterstützt das Dental-depot die Anbindung an die TI?

Jörg Linneweh: Der Gesetzgeber hat hierzu unterjährig immer wieder den Druck auf unsere Kunden er­höht, dicke Arme gemacht und mit Honorarkürzungen gedroht. Hier herrscht viel Verwirrung und Un­sicherheit. Und so sahen wir uns in den letzten Monaten vor allem als Ansprechpartner, die vorhandene Unsicherheit und die teilweise feh­lerhaften Informationen für unsere Kunden zu ordnen. Hinsichtlich der erforderlichen Hardware haben wir mit unserem langjährigen exklusi­ven Partner VisionmaxX ein passen­des Paket geschnürt. Dieses erfreut sich großer Nachfrage, und so haben wir mit VisionmaxX zwischenzeit­lich 2.000 Verträge für Systeme abge­schlossen und mit den Installatio­nen bereits begonnen. Vision maxX als auch die Komponenten sind für die TI­-Struktur zertifiziert, dies ist absolute Spitze und sucht seines­gleichen in der Depotwelt.

Brisant war das Inkrafttreten der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zum 25. Mai 2018. Inwieweit hat dental bauer sich und seine Mitarbeiter da rauf vorbereitet?

Heiko Wichmann: Die DSGVO ist ein Thema, das unsere Kunden und uns selbst viele Ressourcen kostet und weniger Zeit für das Kern­geschäft lässt. Wir waren aber hier rechtzeitig „dran“ und haben frühzei­tig die Weichen gestellt, um Rechts­sicherheit für unsere Kunden, Liefe­ranten und Mitarbeiter zu schaffen. So wurden alle Mitarbeiter nochmals im Umgang mit sensiblen Daten geschult. Das Thema hat sich zwischen­zeitlich wieder etwas beruhigt, weil die meisten ihre Hausaufgaben ge­macht haben.

Das Seminar- und Fortbildungsangebot wird stetig erweitert. Was waren Ihre Highlights 2018 und worauf können sich die Kunden 2019 freuen?

Heiko Wichmann: Deutschland­weit stellt sich dental bauer breit auf mit Workshops, Zirkeltrainings und Vorträgen durch eigene Experten sowie hochkarätige externe Refe­renten und fachkundige Industrie­partner, um in den Niederlassungen Know­how und Fachwissen mit Live­ Demonstrationen und im direkten Austausch unter Kollegen zu bieten.

Höhepunkte 2018 waren unter anderem der DVT­-Fachkundekurs im Europa-­Park, ein Hygienetag in Kiel, die CEREC Live­-Kurse sowie ein CMD­-Funktionsdiagnostikkurs in Stuttgart. Wie jedes Jahr sorgen wir auch in 2019 für abwechslungs­reiches Weiterbildungsprogramm, um die Kunden zu begeistern.

Im März 2019 lädt erneut die Internationale Dental-Schau (IDS) nach Köln. Welche besonderen Angebote hat dental bauer für seine Kunden im Gepäck?

Jörg Linneweh: Verantwortlich für unseren Auftritt auf der IDS ist Marc Fieber, Geschäftsführer der dema dent AG. Er verfügt über 25 Jahre vertriebliche Dentalerfah­rung und weiß genau, auf was es ankommt. Unser großzügiger Messestand verspricht unter dem Leitthema „Digitale Zukunft live er­leben“ erneut einen herstellerüber­greifenden Überblick über die diversen Bestandteile des digitalen Workflows, der helfen soll, bei den vielen Innovationen den bereits er­wähnten Durchblick zu behalten. Gleichzeitig locken einige interes­sante Attraktionen und Aktionen an unseren Stand, der wie gewohnt von unserem tollen Team vor Ort betreut wird. Natürlich wird auch die beliebte „bauer hour“ mit Fachgesprächen im angenehmen Lounge­ Ambiente bei DJ­-Sounds und leckeren Drinks nicht fehlen.

Wenn Sie die Uhr vordrehen könnten, wie sähe Ihr Rückblick auf die IDS 2019 aus?

Jochen Linneweh: Ich würde eine erfolgreiche Messe mit vielen Besuchern und vielen Kunden an unserem Stand verzeichnen kön­nen, interessante und konstruk­tive Kundengespräche, in denen wir über die Neuheiten der Messe sprechen konnten und hieraus Investitionsentscheidungen getrof­fen wurden. Außerdem wurden wir wie alle Jahre davor vom mega Teamspirit am Messestand gepackt. Tagtäglich hat uns die tolle Stim­mung – sowohl mit unseren Kun­den als auch Industriepartnern – begeistert!

Vielen Dank für das Interview.

Foto: dental bauer

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