Branchenmeldungen 13.10.2011

DGI und JSOI: Hilfe für Tsunami-Opfer in Japan

DGI und JSOI: Hilfe für Tsunami-Opfer in Japan

Foto: © DGI

DGI im Schulterschluss mit der japanischen Gesellschaft für Orale Implantologie

Im September folgte der DGI-Vorstand einer Einladung der japanischen Gesellschaft für Orale Implantologie zu deren Jahreskongress, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden weltweit größten Fachgesellschaften auf dem Gebiet der Implantologie zu vertiefen. Bei der Tagung in Nagoya überreichte der DGI-Vorstand einen Scheck – die gesammelten Spendengelder von Mitgliedern und Sponsoren der DGI für die Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im März diesen Jahres: 31306,22 Euro.

Am 17. September überreichte der DGI-Vorstand Professor Yasunori Hotta, dem Präsidenten des 41. Jahreskongresses der japanischen Gesellschaft für Orale Implantologie (JSOI) auf einer Abendveranstaltung während der Tagung in Nagoya einen Scheck über 31306,22 Euro. Diese Summe hatten Mitglieder sowie Sponsoren der DGI nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe nach einem Aufruf der DGI auf ein Sonderkonto gespendet, um ein Zeichen der Hilfe und Solidarität unter Freunden zu setzen.
 
„Japan ist für die Deutsche Gesellschaft für Implantologie ein ganz besonderes Land“, erklärt DGI-Präsident Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Kassel. Seit September 2009 ist die DGI mit der Japanischen Gesellschaft für Implantologie JSOI assoziiert. »Von dieser Verbindung mit der weltweit größten wissenschaftlichen Fachgesellschaft auf dem Gebiet der Implantologie können wir nur profitieren«, begründet Professor Terheyden die enge Zusammenarbeit der DGI mit der japanischen Schwestergesellschaft. Nachdem Vorstandsmitglied und Japankenner Dr. Karl-Ludwig Ackermann, Filderstadt, im Jahr 2009 den „Letter of Acknowledgement“ zum Start der Assoziation überbracht hatte, folgte nun bei dem Besuch des DGI-Vorstandes ein vertiefter Austausch über mögliche gemeinsame Projekte.
 
„Wir haben festgestellt, dass sich viele Aktivitäten unserer Gesellschaften ergänzen und bündeln lassen“, umreißt Professor Terheyden die Optionen. Beispiele sind die Weiterentwicklung der Fortbildung, der Masterstudiengang oder die Entwicklung von Leitlinien, an denen die japanische Gesellschaft ebenfalls arbeitet. Terheyden: »Auf diesem Gebiet entstehen nicht nur Synergieeffekte durch den wissenschaftlichen Austausch, sondern wir können durch solche Kooperationen auch ganz handfest Geld einsparen, das beispielsweise in die Leitlinienentwicklung investiert werden muss«.

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