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Branchenmeldungen 01.10.2014

Jubiläumskongress der DGOI in Heidelberg

Jubiläumskongress der DGOI in Heidelberg

Zehn Jahre DGOI: Hands-On-Kurse und Standards reflektieren

Dass die DGOI sich als implantologische Fachgesellschaft für den Praktiker erfolgreich etabliert hat, stellte sie bei ihrem Jubiläumskongress zum zehnjährigen Bestehen erneut unter Beweis. Zum 11. Jahreskongress in der Print Media Academy in Heidelberg kamen mehr als 200 Teilnehmer zusammen, um in Workshops verschiedene chirurgische Techniken zu erproben und um die aktuellen Standards der Implantologie wissenschaftlich fundiert zu diskutieren.

Impressionen aus Heidelberg

„Mit unserem Teamgeist und den hochkarätigen Fortbildungen haben wir uns über die vergangenen zehn Jahre hinweg zu einer attraktiven Gemeinschaft für die implantierenden Kollegen und Zahntechniker entwickelt“, freute sich Dr. Georg Bayer, Präsident der DGOI, zur Eröffnung des Jubiläumskongresses über die erfolgreiche Entwicklung der Fachgesellschaft, die heute für 1.800 Zahnärzte und Zahntechniker in Deutschland und für 700 internationale Mitglieder eine fachliche Heimat ist. Der oft zitierte DGOI-Spirit, also das freundschaftliche und kollegial faire Miteinander prägten auch in Heidelberg wieder die Atmosphäre. Es machte Spaß, dabei zu sein.

Am Freitag standen 11 verschiedene Workshops auf dem Programm. Damit stand der Kongresstag ganz im Zeichen des praxisorientierten Trainings wissenschaftlich bewährter OP-Techniken. Mit hoher Konzentration trainierten die Teilnehmer an der Seite verschiedener Experten OP-Techniken und erprobten neue Materialien. Das Konzept setzt bewusst auf die intensive Betreuung und den fachlichen Austausch mit den Referenten, so dass die Teilnehmer am Ende des Tages ihre chirurgischen Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen erweitert und vertieft haben. Die Themen der Workshops waren vielfältig: Sofortimplantation und Sofortversorgung, digitale Planung komplexer Fälle, betriebswirtschaftliche Aspekte, durchmesserreduzierte und kurze Implantate, Alternativen zum Bindegewebstransplantat, neue Abutmentkonzepte, Implantatprothetik, Risikomanagement, schonende Extraktion und Alveolerenmanagement.

Die offizielle Geburtstagsparty stieg am Freitagabend in der Stadthalle Heidelberg – ein legendärer Party-Ort, der vielen noch als Havannaclub bekannt ist.

Am Samstag wurden die veränderten Denk- und Sichtweisen mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre für die Bereiche Knochenregeneration, Weichgewebsmanagement, Implantatprothetik und Patientensicht reflektiert. Das versprach spannende Diskussionen mit exzellenten Referenten aus dem In- und Ausland. Dr. Fred Bergmann, Viernheim, ging auf die Ansprüche und Erwartungen der Patienten in Bezug auf die Ergebnisqualität, Erfolgssicherheit und Invasivität der Therapieverfahren ein und Prof. Dr. Günther Dohm, Ludwigshafen, zeigte auf, wie sich Konflikte zwischen Arzt und Patient vermeiden lassen.

Im Themenbereich um die Standards in der Knochenaugmentation reflektierte Prof. Dr. Dr. Joachim Zöller, Köln, wie sich diese in den vergangenen zehn Jahren verändert haben. Über Langzeiterfahrungen mit Knochenaufbauten sprach Prof. Dr. Dr. Rolf Ewers, Wien.

Welche Standards gelten heute bei der Implantatprothetik im Vergleich zu 2004? Diese spannende Frage beleuchtete ZA Christoph Ratka, Frankfurt a. Main. Dr. Georg Bayer, Landsberg a.L., ging auf die prothetischen Sofortversorgungskonzepte ein. Im Themenkomplex Weichgewebe zeigten Dr. Peter Gehrke, Ludwigshafen, die Möglichkeiten aus zahnärztlicher und ZTM Carsten Fischer, Frankfurt a. M., aus zahntechnischer Sicht auf. Dabei ging es auch um die Aufgabenverteilung zwischen Zahnarzt und -techniker in den verschiedenen Phasen der Behandlung.

Zu den Referenten der beiden Tage gehörten: ZT Stephan Adler, Landsberg a. L.; Gerd Adler, Hamburg, Dr. Georg Bayer, Landsberg a.L.; Dr. Fred Bergmann, Viernheim; Dr. Jörg Brachwitz, Remscheid; Dr. Torsten S. Conrad, Bingen; Bianca Dedolf, Hamburg; Prof. Dr. Günther Dohm, Ludwigshafen; Dr. Eva Dulger, Viernheim; Prof. Dr. Dr. Rolf Ewers, Wien; ZTM Carsten Fischer, Frankfurt a. M.; Robert Fricke, Hamburg; Dr. Peter Gehrke, Ludwigshafen; Dr. Marc Hansen, Dortmund; Dr. Mischa Krebs, Frankfurt a.M.; Dr. Volker Ludwig, Fürth; Dr. Frank Maier, Tübingen; Dr. Christian Mertens, Heidelberg; Uwe Schäfer, Hamburg; Dr. Jens Schug, Zürich;  Dr. Sonthi Sirimai, Thailand; Dr. Marius Steigmann, Neckargemünd; Prof. Dr. Gregor Zafiropoulos, Düsseldorf; und Prof. Dr. Dr. Joachim Zöller, Köln.

Kontakt:

Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie e.V.
Bruchsaler Straße 8
76703 Kraichtal
Tel.: 07251-61 89 96-0
Fax: 07251-61 89 96-26
E-Mail: balduf@dgoi.info

zum Programm

www.dgoi.info

Foto: © DGOI/OEMUS MEDIA AG
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