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Branchenmeldungen 09.02.2016

Die letzte Etappe

Die letzte Etappe

Die letzte und zugleich „Meisteretappe" führte die Tourteilnehmer von Finnland über Tallinn bis zum Schloß Wasowo nach Polen. Es galt mehr als 2.000 Kilometer non stop zu bewältigen. Das Fazit der Teilnehmer: Die Dental Artic Tour 2016 war ein einzigarctiges Erlebnis.

Faszination Finnland – Weite, Stille, Natur! In diesen Weiten verlieren sich die Menschen. Wenn man einen Arzt benötigt, dauert es im Normalfall zweieinhalb bis drei Stunden, sagte mir ein Einheimischer und fügte schmunzelnd hinzu: „Das ist natürliche Auslese.“ Noch ist hier reiner Naturgenuss möglich, doch der geplante Abbau von Uran, Gold und Kupfer beunruhigt die Einheimischen, wie er mir bei einem finnischen Bier und Livemusik an der Bar erzählt.

Nach zwei Tagen Ruhe im Herzen der finnischen Winterlandschaft, machen wir uns nun für die letzte Etappe bereit. Jeder mit seinem persönlichen Highlight im „Gepäck". Sei es die aufregende Huskysafari oder das rasante Cruisen mit dem Motorschlitten über die zugefrorenen Seen und Flüsse. Für alle aber war das magische Schauspiel des Polarlichts in dieser für die Skandinavier längsten Jahreszeit einer der Höhepunkte dieser einzigarctigen Tour.

Aber nun – die „Meisteretappe" zum Schluss! Mehr als 2.000 Kilometer non stop erwarten uns!

Am frühen Morgen machen wir uns also auf den Weg Richtung Süden und überqueren erneut den Polarkreis. Am Abend dieses langen Fahrtages durch endlos scheinende, wunderschöne Landschaften erreichen wir schließlich Helsinki, um von dort nach Tallinn (Estland) überzusetzen. Nachdem uns eine Fähre förmlich vor der Nase wegfuhr haben wir doch noch ein Schiff buchen können und machen es uns auf dem Zwischendeck so bequem wie möglich. Tiefe Ermüdung auf der Fähre…. Puuh, wie kommt man bloß durch die Nacht? Kurz vor dem Eintreffen im Hafen von Tallinn werden wir von lautem Klopfen geweckt, da sich die Fähre ihren Weg durch Eisschollen bahnen muss. Wenn der Begriff „Aufraffen" irgendwo zutrifft, dann sicher bei der Ankunft in Tallinn um 0:30 Uhr.

Nach einem ganzen Tag, nochmal wieder einen ganzen Tag. Oh ja, hier verlege ich absolut meine eigenen Grenzen! Ich liebe und ich hasse diese Tour.

Initiator und Organisator der Dental Arctic Tour Bob Grutters sagte – und er ist schon einige Marathons gelaufen: „Jede Tour ist wie ein Marathon. Es gibt die Phase der Vorbereitung – die Phase der Euphorie am Start und die Phase der Müdigkeit mit tausend Denkansätzen, die einem durch den Kopf gehen." Die Palette reicht von totalem Stolz, dass man eine solche Herausforderung angenommen und geschafft hat, bis hin zu „Nie wieder mach ich sowas mit. Wieso habe ich mich dazu hinreißen lassen???" Jedoch ist die Phase der Müdigkeit immer wieder gespickt mit Glücksgefühlen, bedingt durch die wundervollen Impressionen, die grandiose Natur, das Polarlicht und überhaupt diese ganz besonderen Lichtverhältnisse.

Estland, Lettland, Litauen. Nachmittags durchfahren wir bei dichtem Nebel Polen und endlich – Ankunft am Schloß Wasowo. Wir haben es geschafft!

Nachdem man sich in dem alten und gut restaurierten Schloss etwas frisch gemacht hat, gibt es nach dem Abendessen mit regionalen Spezialitäten eine kurzes Resumee der Reise und jeder erhält sein persönliches Zertifikat. Abends sitzen wir am großen Kamin gemütlich zusammen und erzählen uns bereits die ersten Geschichten, wobei wir feststellen, dass der „rote Faden" dieser Tour den Nagel auf den Kopf trifft: „Also los – schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen." (Julia Engelmann)

Von diesem einzigarctigen Erlebnis werden wir noch lange zehren und erzählen, darin sind wir uns alle einig! In diesen zehn Tagen haben sich erste Freundschaften und gute Bekanntschaften angebahnt. Ich bin erstaunt, wie schnell eine Teambildung unter extremen Bedingungen zu Stande kommt. So haben wir neben den Naturerlebnissen und den zahnärztlichen Weiterbildungsthemen noch viel, viel mehr für unser weiteres Leben mitgenommen.

In den nächsten Tagen gilt es aber erstmal, den etwas durcheinander gewirbelten Biorhythmus wieder in den Griff zu bekommen. Ein bisschen Schlaf wird da sicherlich helfen und ganz stiekum freue ich mich doch schon auf 2017.

Über die Dental Arctic Tour 2017 kann man sich jetzt schon auf der nachfolgend genannten Website informieren: www.dentalarctic.de

Möchten Sie solch eine Tour auch einmal erleben? Dann sollten Sie sich bewerben und Ihre Intention nennen, warum sie bei diesem einzigarctigen Erlebnis dabei sein möchten. Bedenken Sie, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist. Anmeldungen bis zum 29.02.2016 werden mit einem Frühbucherrabatt von 500,- € pro Team belohnt.

Das Ellen-Institute wird bei der kommenden Tour als offizieller Partner die Verantwortung und wissenschaftliche Leitung für das zahnärztliche Fortbildungsprogramm übernehmen.

Foto: © BoB
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