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Branchenmeldungen 16.06.2017

Dreiklang am Rhein: CP GABA lud nach Düsseldorf ein

Antje Isbaner
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Am 16./17. Juni 2017 lud CP GABA bereits zum 5. Mal zum Prophylaxe-Symposium ins Radisson Blu Scandinavia Hotel nach Düsseldorf ein. Unter dem Motto „Verbindung von Wissenschaft, Praxis und Erfahrung“ konnten die Veranstaltungsteilnehmer gemeinsam mit Experten über unterschiedlichste Aspekte der Prophylaxe diskutieren.

Das Veranstaltungshighlight von CP GABA präsentierte im Dreiklang von „Wissenschaft, Praxis und Erfahrung“ Aktuelles zur Prophylaxe – Von der Erosion bis zur kultursensiblen Zahnmedizin.

Dr. Marianne v. Schmettow (Scientific Affairs Manager CP GABA) begrüßte am Freitagnachmittag die zahlreichen Teilnehmer des diesjährigen Treffens zu einem „bunten Blumenstrauß“ aus Vorträgen, kleinen Gesprächsrunden mit den Referenten und kollegialem Austausch.

Unter der Headline „Prophylaxekonzepte funktionieren!“ startete Priv.-Doz. Dr. Dirk Ziebolz (Universität Leipzig) den ersten Vortrag des zweitägigen Symposiums. Dabei zeigte er die Ergebnisse der Kariesprävalenz in den verschiedenen Altersgruppen der DMS V und diskutierte soziodemografische sowie verhaltensbezogene Zusammenhänge. Die größten Risikofaktoren für Karies liegen dabei im ausschließlich beschwerdeorientierten Zahnarztbesuch sowie im sozioökonomischen Umfeld. Auf Grundlage der Erkenntnisse stellte er die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Prophylaxekonzepte vor. Dr. Ziebolz schloss mit der Feststellung, dass grundsätzlich keine Kariesproblematik mehr existiert und wir die Grenzen des für uns Machbaren erreicht haben und keine grundlegenden Verbesserungen erwarten sollten. Prophylaxekonzepte funktionieren – jedoch nicht bei Jedermann.

Anschließend folgte der Block „Meet & Talk“, der den Teilnehmern an vier interaktiven Stationen die Möglichkeit bot, unmittelbar auf die Vorträge und Fallpräsentationen der Referenten und erfahrenen Praktiker einzugehen, Fragen zu stellen und sich fachlich auszutauschen.

Prof. Roswitha Heinrich-Weltzien (Jena) betreute mit dem Thema „Zahnheilkunde bei Menschen mit Handicap“ die erste Station. Mit praktischen Übungen und Hilfestellungen, wie zum Beispiel zu Möglichkeiten einer adäquaten Lagerung dieser Patienten auf dem Behandlungsstuhl und Techniken der Verhaltensführung, zielte der Beitrag unter anderem darauf, mögliche Berührungsängste im Umgang mit Menschen mit Behinderung abzubauen.

In einem weiteren Vortrag thematisierten Priv.-Doz. Dr. Dirk Ziebolz (Leipzig) und DH Sabrina Dogan (Heidelberg) die Fluoridierung mit ihren Fallstricken bzw. Dos and Don’ts. Trotz oder aufgrund von Routine ist die korrekte produkt-, indikations- und patientengerechte Anwendung nicht selbstverständlich. Praktische Beispiele gaben hierzu konkrete Tipps für die Praxis.

Dr. Philipp Kanzow (Universitätsklinikum Göttingen) referierte den dritten Block „Meet & Talk“ zum Thema „Erosion und Diagnostik“. Dabei betonte er, wie wichtig die korrekte Diagnose für den Umgang mit Zahnerosionen ist, besonders das frühzeitige Erkennen ist hier von entscheidender Bedeutung. So bot sich den Teilnehmern die Möglichkeit, anhand von klinischen Beispielen die richtige Diagnose mithilfe des BEWE-Index zu trainieren.

In der letzten Station und dem folgenden Vortrag von Prof. Katrin Bekes (Universitätsklink Wien) wurde der Schwerpunkt auf die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) in der Praxis gelegt. Sie erörterte den konkreten Umgang mit den MIH-Patienten in der Praxis unter Berücksichtigung des jeweiligen Ausprägungsgrades und der Schmerzsymptomatik. Dazu empfahl sie entsprechende Prophylaxe- und Therapiestrategien.

Nach erfolgreichem Abschluss der einzelnen Stationen fasste Dr. Marianne v. Schmettow den ersten Veranstaltungstag kurz und prägnant zusammen und lud die Gäste zur Abendveranstaltung ins Se(h)restaurant am Unterbacher See ein. Hier konnten die Teilnehmer, in Liegestühlen und kulinarische Leckereien genießend, den ersten Veranstaltungstag gebührend ausklingen lassen.

Auch der zweite Symposiumstag versprach namhafte Referenten und praxisnahe Themen. So reichten die Vorträge von „Parodontitis & Co. – alles im Griff?“ (Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Universitätsklinikum Dresden) über „An jedem Zahn hängt ein Mensch – Chancen und Herausforderungen einer kultursensiblen Zahnmedizin“ (Prof. Dominik Groß, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Aachen) bis hin zu „Chemische Plaquekontrolle – welchen Beitrag können wir von Mundspülungen erwarten?“ (Prof. Dr. Nicole B. Arweiler, Universitätsklinikum Gießen und Marburg). Zudem erhielten die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung mit einer offenen Fragerunde nochmals die Möglichkeit, sich mit den Inhalten der gehörten Beiträge auseinanderzusetzen und mit den Experten ins Gespräch zu kommen. Damit bot das Symposium 2017 neben Vorträgen hochkarätiger Referenten und fachlichen Diskussionen erneut vielfältigen Raum für das Wiedersehen und den kollegialen Austausch unter Kollegen.

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