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Branchenmeldungen 12.03.2019

Dürr Dental weiß es ganz genau: „Das Beste hat System“

Dürr Dental weiß es ganz genau: „Das Beste hat System“

Auf der IDS 2019 stellte Dürr Dental am ersten Tag der Messe unter anderem das vernetzte Smart Home für die Praxis vor: VistaSoft Monitor.

Begrüßt wurde das anwesende Pressepublikum durch den Director Corporate Marketing und CRM Stefan Müller-Recktenwald sowie den CEO von Dürr Dental Martin Dürrstein. Letzterer blickte auf die letzten zwei Jahre des süddeutschen Traditionsunternehmens zurück und wendete seinen Blick gleichzeitig in die Zukunft: Christian Schorndorfer (Executive Director Dürr Dental Global GmbH) wird ab dem 1. April 2019 in den Vorstand berufen.

Vollsortiment durch intraoralen Abdruck

Die drei Hauptproduktsäulen von Dürr Dental (Praxisversorgung, Bildgebung und Hygiene) sollen um eine weitere ergänzt werden: Ziel sei ein Vollsortiment, so Herr Dürrstein, und verkündete die Kooperation mit dem Dentalriesen GC. Gemeinsam werde in diesem Jahr der intraorale Abdruck in Form des VistaImpress Einzug in das Sortiment von Dürr Dental halten. Der Intraoralscanner ermöglicht mit puderfreier Technologie sowohl monochrome als auch Farbscans. Ergonomisch besonders vorteilhaft geformt kann das Handstück an umfangreiche Systeme angeschlossen werden und ist damit Teil des offenen Technologiekonzepts von Dürr Dental.

Ein weiteres Highlight ist die Kooperation mit exoCad: der VistaSoft Guide unterstützt den Behandler von der Planung von Implantaten bis hin zur Bohrschablonenfertigung.

KI: Paradigmenwechsel wird kommen

Prof. Dr. Dr. h.c. Michael ten Hompel (Fraunhofer IML Dortmund) führte das Publikum in die Welt der Künstlichen Intelligenz (KI). Von der Logistik bis hin zu medizinischen Operationen wird die KI sowie das damit verbundene „Internet of Things“ (IoT) die Zukunft der zahnmedizinischen Praxen maßgeblich beeinflussen.

Durch inzwischen kostengünstige cyper-physische Systeme wie den „Low Cost Tracker“ (Telekom und Fraunhofer IML) wurden die besten Voraussetzungen geschaffen, KIs in den Alltag zu integrieren, da die technischen Entwicklungen nun nicht länger unbezahlbar sind.

Das IoT betrifft die gesamte Supply Chain und bietet ungeahnte Möglichkeiten: Dabei wird laut Prof. ten Hompel eine der größten Voraussetzungen des medizinischen Bereiches sein, die Souveränität der Daten zu gewährleisten.

VistaSoft Monitor

Das zukünftige Vorstandsmitglied Christian Schorndorf stellte im Anschluss an die Einführung den neuen VistaSoft Monitor vor. Die innovative cloud-basierte IoT-Softwarelösung für ein Smart Home in der Praxis soll ein offenes System im Alltag schaffen. Es funktioniert vereinfacht ausgedrückt nach dem Prinzip: Erfassen – übermitteln – analysieren – handeln.

Die Geräte erfassen ständig wichtige Betriebsparameter und übermitteln diese in Echtzeit an die Software VistaSoft Monitor, wo sie analysiert und übersichtlich dargestellt werden. Zentral am PC im Empfangsbereich, dezentral in jedem Behandlungszimmer oder auf dem Smartphone oder Tablet über die dazugehörige App.

Predictive Analysis sorgt bald dafür, dass die richtigen Schlüsse gezogen und die passenden Handlungen ausgelöst werden. Hierbei unterstützt auch die cloud-basierte Intelligenz von VistaSoft Monitor. Mögliche Fehlerquellen werden rechtzeitig erkannt und dem Praxisteam, wenn gewünscht sogar direkt dem bevorzugten Techniker, gemeldet. Ein klassisches Beispiel ist hier der Füllstand des Amalgambehälters. Die Meldung ermöglicht die rechtzeitige Bestellung eines neuen Behälters.

Sollte durch den erfassten Status ein erweitertes Handeln notwendig sein, beispielsweise ein Filterwechsel am Kompressor oder eine routinemäßige Wartung, kann dies komfortabel direkt mit dem Fachhändler abgestimmt werden. So ermöglicht VistaSoft Monitor ein direktes Monitoring und eine Wartung aus der Ferne. Der Praxisinhaber profitiert hierbei von einer höheren Betriebssicherheit, die Geräte werden stets vom Fachpartner im Blick behalten.

Weitere Neuheiten

Dr. Martin Koch präsentierte weitere Neuerungen im Sortiment von Dürr Dental – so war ein wichtiger Stichpunkt: „Vernetzung ja, aber sicher“. Die VistaSoft Cloud legt Bilddaten deshalb verschlüsselt ab und sichert die Daten gemäß der europäischen Datenschutzgrundverordnung. Zwei Klicks führen zum gewünschten Ergebnis und das System ist dementsprechend einfach zu handhaben.

Mit VistaSoft 2.3 wird in der Bildverarbeitung ein offenes System angestrebt: Die Daten werden ausgetauscht und geteilt, was die Kommunikation in sämtlichen Bereichen fördert.

Das 3 in 1 Röntgengerät VistaVox S Ceph (DVT, Pano, Ceph) mit anatomisch angepasstem Volumen bietet 2D-Panorama mit S-Pan Technologie zur Verzeichnung von menschlichen Fehlern. Ceph-Aufnahmen sind in nur 1,9 Sekunden möglich und das ergonomische Touch-Display sorgt für extra Bedienkomfort.

Schließlich informierte Dr. Koch über das neue Wasseraufbereitungssystem von Dürr Dental, Hygowater®. Das System verspricht Praxisbetreibern Sicherheit in puncto Betriebswasseraufbereitung. Es entspricht allen gesetzlichen  Anforderungen an die Wasserhygiene und sorgt durch die Kombination aus Filtration und Elektrolyse für die präzise Desinfektionswirkung. Außerdem beugt es erneuter Biofilmbildung vor und minimiert dadurch das Infektionsrisiko von Patient und Behandler. Die Trinkwasserqualität soll so ohne Handhabung von chemischen Mitteln dauerhaft gesichert werden.

Quelle: Dürr Dental

Fotos: OEMUS MEDIA AG

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