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Branchenmeldungen 07.10.2014

Erster Platz geht an Arbeit zu fluoreszenzbasierter Intraoralkamera

Erster Platz geht an Arbeit zu fluoreszenzbasierter Intraoralkamera

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ) wurde am 25. September 2014 bereits zum 13. Mal der Oral-B-Preis für Kinderzahnheilkunde und Prävention verliehen.

Alles andere als ein unglückliches Jubiläum war es für Prof. Dr. Anahita Jablonski-Momeni, Universität Marburg, und Zahnarzt Gabriel Vill, Klingenberg, sie sicherten sich den mit 5.000 Euro dotierten ersten Platz. Über den zweiten Platz und 1.500 Euro konnte sich Dr. Dagmar Puttkammer-Wendl, Passau, freuen. Auf dem dritten Rang landete die Forschungsgruppe um Dr. Falk Schwendicke, Charité Berlin, – sie erhielt ein Preisgeld von 1.000 Euro.

Um Prophylaxebemühungen und wissenschaftliche Projekte auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendzahnheilkunde zu fördern, wurde der Oral-B-Preis für Kinderzahnheilkunde und Prävention 2001 ins Leben gerufen. Seither werden mit ihm herausragende Studien zur zahnmedizinischen Prophylaxe prämiert, insbesondere solche, die sich durch einen hohen Innovationsgrad oder einen interdisziplinären Ansatz auszeichnen. In diesem Jahr ging der erste Preis an Prof. Dr. Anahita Jablonski-Momeni, Universität Marburg, und Zahnarzt Gabriel Vill, Klingenberg. Die Verfasser konnten die Jury mit ihrer Arbeit „Klinischer Einsatz einer fluoreszenzbasierten Intraoralkamera für die Verlaufskontrolle an gesunden und initialkariösen Zähnen“ überzeugen. Dabei untersuchten sie bei 36 Probanden im Alter von rund 9 Jahren insgesamt 421 Seitenzähne visuell als auch mit einer Fluoreszenzkamera. „Die digitale Fluoreszenzkamera […] sollte für die Verlaufskontrolle bei Kindern und Jugendlichen nur unterstützend zur visuellen Untersuchung eingesetzt werden“, so lautete die Schlussfolgerung der insbesondere methodisch herausragenden Arbeit.

Den zweiten Platz sicherte sich Dr. Dagmar Puttkammer-Wendl, Passau mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Individuelles Behandlungsprogramm in der pädiatrischen Zahnheilkunde zur Reduzierung der Zahnarztphobie“ vor der Arbeitsgruppe um Dr. Falk Schwendicke, Charité Berlin. Letztere hatte sich unter dem Titel „Detecting and treating occlusal caries lesions: A cost-effectiveness analysis” dem Thema “Kosten-Wirksamkeit” angenommen.

Ab jetzt können sich Mediziner, Zahnärzte sowie Wissenschaftler mit gleichwertiger akademischer Ausbildung, die sich in der medizinischen oder zahnmedizinischen Forschung engagieren, um die mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für 2015 bewerben. Zugelassen sind dabei approbierte wie auch angehende Ärzte und Zahnärzte, Einzelpersonen als auch Arbeitsgruppen. Die Bewertung erfolgt durch eine unabhängige Jury aus mehreren Wissenschaftlern und dem amtierenden Präsidenten der DGKiZ. Die Bewerber können ihr druckfertiges Manuskript in deutscher oder englischer Sprache bis zum Einsendeschluss am 30.4.2015 unter der folgenden Adresse einreichen:

P&G Professional Oral Health,
Stichwort: Oral-B Preis für Kinderzahnheilkunde und Prävention
Beatrice Benz
Sulzbacher Straße 40
Postfach 308
D-65824 Schwalbach am Taunus

Foto: © Procter & Gamble
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