Branchenmeldungen 22.09.2021

Langzeitdaten: Zircon Medical läutet Paradigmenwechsel ein

Langzeitdaten: Zircon Medical läutet Paradigmenwechsel ein

Foto: Zircon Medical

Nach Erhebung globaler Daten hat die WHO die Mundhöhle als Hauptursache für das Entstehen von chronischen Erkrankungen im menschlichen Körper identifiziert. In diesem Zusammenhang betonte Prof. Dr. Thomas Zeltner, Interims-CEO der WHO, jüngst die zentrale Bedeutung von Keramikimplantaten zur Vermeidung von Infektionen im Mundraum und periimplantären Komplikationen. Um auch das letzte Gegenargument zu entkräften, liefert Zircon Medical, Hersteller des Patent™ Dental Implant Systems aus der Schweiz, nun die ersten belastbaren Langzeitdaten ihrer Art zum klinischen Erfolg von zweiteiligen Keramikimplantaten – und läutet damit einen Paradigmenwechsel in der wissenschaftlichen Diskussion ein. So fand ein Team der Universität Düsseldorf um Prof. Dr. Jürgen Becker bei zweiteiligen Patent™ Implantaten nach einer Funktionsdauer von 9 Jahren stabile Hart- und Weichgewebsverhältnisse und keine Implantat-Frakturen. Mit der Universität Graz wies Dr. Sofia Karapataki nach, dass mit Patent™ auch im täglichen Praxisalltag eine langfristig erfolgreiche Versorgung erreicht wird. Im Rahmen einer retrospektiven Studie beobachtete sie inserierte Patent™ Implantate über eine Funktionsdauer von fünf bis 12 Jahren, mit beeindruckendem Ergebnis: Selbst nach 12 Jahren wies keines der Implantate eine Periimplantitis auf.

Bio-Integration – Der Schlüssel zum Langzeiterfolg

Die Gründe für den nachweislichen Langzeiterfolg des Patent™ Implantats sind vielfältig. So zieht der maschinierte transgingivale Hals Weichgewebe in besonders hohem Maße an, schützt den Knochen und reduziert marginalen Knochenverlust. Im enossalen Teil wird durch einen patentierten Herstellungsprozess eine hydrophile und osteokonduktive Oberfläche geschaffen, die mit einer Rauheit von 6 μm bis zu fünfmal rauer ist als bei herkömmlichen Keramikimplantaten. An der Oberfläche wird binnen weniger Minuten nach Insertion ein Fibrinnetzwerk befestigt, das die Kontaktosteogenese beschleunigt und insbesondere die frühe Phase der Einheilung optimiert. Sämtliche Oberflächenbehandlungen erfolgen vor dem Sintern, wodurch prozessbedingte Mikrorisse geschlossen werden. Patent™ Implantate sind aus Yttrium-stabilisiertem Zirkondioxid gefertigt, einem immunologisch neutralen Material, das die Bildung von Biofilm und bakteriellen Ablagerungen hemmt. Auch das Implantatdesign ist für den Erfolg des Patent™ Implantats entscheidend: Während andere Hersteller auf verschraubbare Konstruktionen setzen und einen Bakterien-durchlässigen Mikrospalt in Kauf nehmen, wird die prothetische Verbindung des Patent™ Systems durch einen Hightech-Glasfaserstift erreicht, der eine hohe restaurative Flexibilität sowie eine günstige Lastverteilung der Kaukräfte ermöglicht. Das Resultat ist eine vollkommene Bio-Integration – eine optimale Vorbeugung gegen Periimplantitis.

Erfahren Sie mehr über den einzigartigen Herstellungsprozess, mit dem Zircon Medical die unzähligen Vorteile von Keramik in einem Implantatsystem vereint – auf der IDS 2021 in Halle 10.1 an Stand G020/H029. Das Team von Zircon Medical freut sich auf Ihren Besuch: „Wir laden Interessierte herzlich dazu ein, sich bei einem Glas Wein oder einem frisch zubereiteten Barista-Kaffee selbst von den Vorteilen des Patent™ Dental Implant Systems zu überzeugen.“

Quelle: Zircon Medical

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