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Branchenmeldungen 24.01.2020

Film ab: Der Behandlungsstuhl als Kinosessel

Film ab: Der Behandlungsstuhl als Kinosessel

Weniger Stress und Zahnarztangst, dafür mehr Wohlbefinden in der Praxis und ein geschärftes Bewusstsein für die eigene Zahngesundheit – das wünscht sich wohl jeder Zahnarzt für seine Patienten. Um dies zu erreichen, hilft eine New Yorker Praxis mit einer außergewöhnlichen Verwöhnoffensive nach.

Gemütliche braune Lederbänke, Kaffeetische aus Marmor, holzvertäfelte Wände und gedämpftes Licht: Klingt nach einer Vier-Sterne-Hotellobby, ist aber eine Zahnarztpraxis im Stadtteil Flatiron in New York City. Sie ist das Produkt von Tend, einem Start-up, welches sich auf die Fahne geschrieben hat, die verstaubte Zahnarztpraxis als Rundumservice neu zu definieren.

Das heißt, das neue Konzept hört nicht bei der Innenausstattung auf – auch wenn das Patientenbadezimmer dank kompletter Marmorverkleidung ein echter Hingucker ist –, sondern geht sehr viel weiter. So versucht die Praxis beispielsweise, unangenehme, laute Geräusche weitestgehend zu vermeiden, indem sie luftbetriebene Geräte durch elektronischen Betrieb ersetzt.

Auch beim Betreten des Behandlungszimmers, wo vielen Patienten normalerweise die Angst auf der Stirn geschrieben steht, dürfte sich in der New Yorker Praxis stattdessen Erstaunen breitmachen. Angefangen bei der namentlichen Begrüßung des Patienten über einen Monitor bis hin zur Abwesenheit von Spritzen, Bohrern und anderen angsteinflößenden zahnmedizinischen Instrumenten. Der Clou ist jedoch das eingerichtete „Praxiskino“. Patienten erhalten Kopfhörer und können über den an der Decke angebrachten Bildschirm ihre liebsten Netflix-Serien schauen.

Foto: zinkevych – stock.adobe.com

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