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Branchenmeldungen 06.06.2014

Geburtstagsgrüße von Freddy

Christin Bunn
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Geburtstagsgrüße von Freddy

Mit der Produkteinführung der Assistina 3x3 auf der IDS 2013 kam auch er ans Tageslicht: Freddy, das W&H Hygienemonster. Die Redaktion nahm den ersten Geburtstag zum Anlass, um nachzufragen, wie es ihm in den letzten Monaten ergangen ist – und fand heraus, dass sich alle Fans des witzigen Bakteriums einen ­30 Zentimeter Freddy in ihre Praxis holen können.

Freddy, seit März letzten Jahres bist du obdachlos und wurdest aus dem zahnärztlichen Instrument vertrieben. Wie geht es dir heute?

Das letzte Jahr war sehr aufregend für mich. Wir Bakterien scheuen ja eigentlich die Öffentlichkeit und sind erst dann glücklich und zufrieden, wenn wir es uns in verwinkelten Ecken so richtig schön gemütlich machen können. Je mehr Schmutz und Ablagerungen, desto besser. Was für ein tolles Leben! Unsichtbar und inkognito für die Außenwelt, mit dem Ziel der maximalen Verschmutzung und Vermehrung.

Mit der Präsentation des neuen W&H-Produktes war das herrliche Bazillus-Dasein dann schlagartig beendet. Und zack – stand ich auch noch im Mittelpunkt diverser Umfragen, Messen und Gewinnspiele, ein Name wurde für mich gesucht. Überaus erfolgreich, wie ich feststellen konnte – seit Mai letzten Jahres heiße ich Freddy und bin mittlerweile eine kleine Berühmtheit geworden. Jeder will mich haben – als Plüschschlüsselanhänger oder auf schicker Postkarte, überall bin ich gern gesehen, nur nicht in den Instrumenten.

Deine Vertreibung war sehr abenteuerlich. Beschreib uns doch bitte, wie du diese erlebt hast.

Ich hatte gut gegessen, der Behandlungstag hatte nach mehreren konservierenden Eingriffen und zwei Wurzel­kanalbehandlungen ordentlich Futter für mich abgeworfen. Nach üppiger Mahlzeit legte ich mich im vorderen Drittel einer Turbine schlafen – und wurde von sintflutartigen Wassermassen blitzartig aus dem Schlaf gerissen. Jeder Versuch des Festkrallens und Festklebens blieb zwecklos, ich rutschte unschön durch den Instrumentenkorpus. Als ob das nicht alles schon genug wäre, fingen sich zahlreiche Flüssigkeiten in meinem Fell. Als erstes eine Reinigungslösung. Igitt. Was für eine riesengroße Sauerei, denn es folgte auch noch eine Öldusche, die es in sich hatte. Zu guter Letzt kam ein gigantischer Windstoß – mir standen alle Haare zu Berge und ich fühlte mich sehr elend. Meine Kleidung, mein Duft – alles war weg! Also suchte ich erst ­einmal einen neuen Ort auf, um mich schnell wieder wohlzufühlen in meinem Fell.

Wie ist es dir im letzten Jahr ergangen?

Ich habe mein Zuhause verloren und musste sämtliches Hab und Gut zurücklassen. Diese Produktentwickler der Dentalindustrie – muss denn immer alles blitzen und glänzen, denken die nicht auch mal ein kleines bisschen an uns? Man hat es als Bakterium heute wirklich nicht leicht!

Wo wohnst du jetzt – konntest du ein neues Zuhause finden?

Bis heute befinde ich mich auf dem Sprung und habe noch keine neue feste Bleibe gefunden. Entweder sind die Top-Adressen bereits besetzt oder es ist einfach zu sauber, um sesshaft zu werden. Schließlich braucht ein Hygienemonster wie ich es bin immer genug Nahrung, eine Diät ist das Letzte, was wir möchten. Je klebriger, süffiger und schmutziger – umso glücklicher unsere Gattung.

Was rätst du allen Hygienemonster-Freunden, wie können sie sich vor derartigen Vertreibungsszenarien schützen?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass immer mehr Praxen in Hygienegeräte investieren. Umso schwerer gestaltet sich die Suche nach einem neuen Zuhause. Eine Faustregel zur erfolgreichen Suche gibt es nicht, man kann es einfach nur versuchen. Generell gilt, dass die beste Zeit für eine Stippvisite die Abenddämmerung kurz vor der Praxisschließung darstellt. Im Zuge meiner Vertreibung habe ich auch eine Selbsthilfegruppe für alle Gleichgesinnten gegründet: am Schwarzen Brett im Kanal 513/Deckel 3/Kreuzung Karl-Heine-Straße hängt ein Aushang mit den besten Unterschlupfmöglichkeiten, der wöchentlich aktualisiert wird.

Vor genau einem Jahr hast du deinen Namen erhalten. Wie feierst du dein ­Einjähriges?

Bei allen Freunden und Fans möchte ich mich für ihre Treue und vor allem meinen perfekt passenden Namen bedanken. Deshalb gibt es in den nächsten drei Monaten eine besondere Geburtstags-aktion, bei der jeder die Möglichkeit hat, sich einen 30 Zentimeter Freddy für die Praxis zu sichern – mehr dazu im Infokasten oben.

Was hast du dir für das neue Lebensjahr vorgenommen?

Es wird noch schmutziger als je zuvor. Wir, die Vertriebenen, werden neue Strategien entwickeln, um noch besser gegen die Methoden neuer Reinigungs- und Pflegegeräte, wie z.B. der Assistina 3x3, gewappnet zu sein. Das neue Jahr steht ganz im Zeichen der Rettung und Aufrechterhaltung der Gattung des gemeinen Hygienemonsters. Ein Bazillus gibt niemals auf – wir werden ja sehen, wer hier den größeren Atem – bzw. im Falle der Assistina – die stärkere Puste hat. Bleiben Sie gespannt!

Danke, und eine schöne Feier!

W&H Deutschland GmbH auf ZWP online
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