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Branchenmeldungen 03.07.2012

Histologische ­Untersuchung von Biopsien

Histologische ­Untersuchung von Biopsien

DGZI unterstützt wissenschaftliche Studie an Zahnklinik der Universität Bonn.

Wie schon verschiedentlich der zahnmedizinischen Presse zu entnehmen war, unterstützt die DGZI aus ihrem Wis­senschaftsfond eine wissenschaftliche Studie im Labor für Oralbiologische Grundlagenforschung an der Zahnklinik der Universität Bonn zur histologischen Un­ter­suchung von Biopsien aus mit Knochen­­ersatzmaterial (KEM) augmentierten Bereichen. Das langfristige Ziel dieser Studie ist die Schaffung einer Datenbank zur His­tologie der Einheilung von KEM unterschiedlicher Art (autogen, allogen, syn­the­tisch) nach Anwendung bei verschiedenen Indikationen (z.B. Kammaugmentation, Socket Preservation, Sinuslift, Defektfüllung) sowie die Durchführung vergleichender Studien. Die Gewinnung der Biopsien sollte in den meisten Fällen im Zusammenhang mit einer Implantatversorgung möglich sein und kann mit den üblichen Trepanverfahren erfolgen. Kolleginnen und Kollegen, die Interesse an dieser Studie haben, können die Biopsien direkt an unten stehende Anschrift senden.

Nach entsprechender Bearbeitungszeit erhalten die Einsender einen Befund, der zumindest eine histologische Beurteilung der Biopsie beinhaltet. Gegebenenfalls werden auch Spezialuntersuchungen (z.B. Histochemie, Immunhistochemie) durchgeführt. Für die wissenschaftliche Auswertung wird gebeten, mit der Biopsie einen möglichst vollständig ausgefüllten Einsendeschein zu versenden. Persönliche Daten der Patienten brauchen nicht angegeben zu werden; es reichen Initialen oder eine für die Praxis nachvollziehbare Verschlüsselung und Angabe des Alters. Einsendescheine können bei der Geschäftsstelle der DGZI angefordert werden, finden sich auf der Homepage der DGZI oder können vom nachfolgend abgedruckten Anforderungsschein kopiert werden. Die Biopsien sollten sofort nach der Entnahme in die mit Fixierungsflüs­sigkeit (gepuffertes Formalin) gefüllten Gefäße verbracht, brauchen aber nicht ­gekühlt zu werden. Entsprechend vorbereitete Gefäße und Versandtaschen können ebenfalls bei der Geschäftsstel­le der DGZI angefordert werden. Sollten diese nicht zur Hand sein, können auch die in der Praxis üblichen formalin­ge­füllten Röhrchen für die Pathologie verwendet werden.

Foto: © Convit - Fotolia.com
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