Anzeige
Branchenmeldungen 01.11.2018

Infektionen in der Zahnarztpraxis effektiv verhindern

Infektionen in der Zahnarztpraxis effektiv verhindern

Biofilm, der im Alltag oft als Schleimschicht wahrgenommen wird, ist ein mehrschichtiger Belag aus Mikroorganismen, der entsteht, wenn sich diese an Oberflächen ansiedeln. Auch die Oberflächen der Wasser führenden Leitungen der Behandlungseinheit sind davor nicht sicher. Tropfende Instrumente oder unangenehm riechendes Wasser sind die ersten Anzeichen dafür, dass mit den Betriebswasserwegen in Behandlungssystemen und Geräten etwas nicht stimmt. Werden die Innenwände des Schlauchsystems nicht regelmäßig gereinigt, können die pathogenen Keime direkt in den Patientenmund oder als Sprühnebel durch die Luft in die Atemwege des Stuhlpersonals gelangen.

Dauerhafte Keimarmut gewährleisten

Das Robert Koch-Institut (RKI) unterscheidet grundsätzlich zwischen Kontamination durch Stagnation des eingespeisten Wassers (Biofi lmbildung) und retrograder Kontamination durch Blut/Sekrete des Patienten, die über Übertragungsinstrumente in die Spülwasserkanäle geraten können. Um die erstgenannte Kontaminationsquelle zu eliminieren, empfiehlt das RKI, täglich zu Arbeitsbeginn die Spülung aller Wasserverbraucher einer Dentaleinheit für etwa zwei Minuten. Der Vorgang sollte im Rahmen des Qualitätsmanagements möglichst auch dokumentiert werden. Schon ein Stillstand des Wassers übers Wochenende kann zu einer Anlagerung von Biofilm in den Schläuchen führen. Um eine dauerhafte Keimarmut zu gewährleisten, rät das RKI deshalb zum Einsatz einer Desinfektionsanlage. Weil der Biofilm aber sowohl mit Sauerstoff versorgte (die dem Wasser zugewandte Seite) als auch nicht mit Sauerstoff versorgte Bereiche (Innenwände der dentalen Einheit) enthält, ist seine Struktur sehr komplex und ohne ein geeignetes Desinfektionsmittel nur schwer zu zerstören. Herkömmliche Präparate können häufig lediglich die oberste Grenzschicht des Biofilms kurzfristig schädigen (Scherkräfte reißen Stücke ab, die Instrumente verstopfen). Sie werden deshalb in hohen Konzentrationen eingesetzt, um einer Neuansiedlung entgegenzuwirken und persistente Biofilme zu entfernen. Dieses Vorgehen kann jedoch Funktionsstörungen und Materialschädigungen an der Behandlungseinheit hervorrufen.

WEK und WEK Light

Mit der Wasserentkeimung WEK und WEK Light von METASYS kann auf solch aggressive Maßnahmen verzichtet werden. Die CE-geprüfte Anlage sorgt für eine kontinuierliche Dekontamination des Behandlungswassers, ohne Leitungen und Instrumente anzugreifen, und schützt die Dentaleinheit gleichzeitig vor Verkalkung. Unter Einsatz des speziellen Dekontaminationsmittels GREEN&CLEAN WK werden nicht nur Spritzen, Turbinen, Hand- und Winkelstücke sowie der Mundglasfüller mit entkeimtem Wasser versorgt – selbst hartnäckig festsitzender Biofilm in den vorhandenen Schlauchleitungen wird durch das Entkeimungssystem abgelöst. Die zweiprozentige Wasserstoffperoxidlösung wird in einem Mischbehälter automatisch mit Frischwasser stets auf die erforderliche Konzentration vermengt. Bei Bedarf hat das Personal aber die Möglichkeit, die Dosis zu erhöhen und, beispielsweise nach dem Praxisurlaub, eine Intensiventkeimung durchzuführen.

Zusätzlich verfügt das WEK-System über eine freie Fallstrecke, mit der die Trennung des entkeimten Behandlungswassers von Frischwasser sichergestellt wird. Damit entspricht die Anlage auch der Verordnung DIN EN 1717, wonach Wasser nach Kontakt mit Patienten bzw. Chemikalien nicht zurück in das öffentliche Wassernetz gelangen kann.

METASYS Wasserentkeimung WEK sowie WEK Light sorgen für eine kontinuierliche Dekontamination und Reinigung der gesamten Leitungen in der dentalen Einheit. Biofilm wird zuverlässig und vollständig entfernt. Patient und Personal sind sicher vor Infektionen geschützt.

Die Wirksamkeit des Desinfektionspräparates GREEN&CLEAN WK wurde zudem in zahlreichen Fallstudien nachgewiesen.

Quelle: METASYS

Foto: Dr_Microbe/istockphoto.com
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige