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Branchenmeldungen 15.09.2011

ITI vergibt Forschungsgelder für implantologische Projekte

ITI vergibt Forschungsgelder für implantologische Projekte

Jeweils im Mai und November trifft sich das internationale Forschungskomitee des ITI unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Taylor (USA) zur Bewertung und zum Entscheid über die Vergabe der jährlichen Forschungsgelder. Nach eigenen Angaben ist das ITI die größte nicht staatliche Organisation, die Forschungsprojekte in der dentalen Implantologie unterstützt. Das ITI erklärt, seit 1988 über 320 Forschungsprojekte mit einem Investitionsvolumen von über 36 Millionen Schweizer Franken gefördert zu haben.

Jüngere Zahnmediziner, die idealerweise bereits erste Erfahrungen in der Forschung gesammelt haben, können sich um finanzielle Unterstützung in der Höhe von bis zu 50.000 Schweizer Franken bewerben. Durch die Fördergelder des ITI hätten diese die Chance, ihren Verantwortungsbereich sowie Erfahrungsschatz zu erweitern.
Darüber hinaus sollen sich erfahrene Forscher angesprochen fühlen, die eine finanzielle Unterstützung für aktuelle Forschungsprojekte im Volumen von bis zu 200.000 CHF benötigen. Die Möglichkeit der Unterstützung in größerem Umfang stehe ausschließlich routinierten Forschern und Forschungsgruppen zur Verfügung. Diese haben sich bereits einen „Namen” in der dentalen Implantologie gemacht und wiederholt in hochrangigen Fachpublikationen veröffentlicht. Die beim ITI eingereichten Bewerbungen sollen möglichst eine aktuelle Fragestellung von klinischer Relevanz untersuchen. Im Gegenzug für die finanzielle Unterstützung erwartet das ITI die Publikation der Ergebnisse in einer renommierten Fachzeitschrift.

Das zehnköpfige Forschungskomitee des ITI bewertet die eingereichten Anträge anhand der folgenden Kriterien: Relevanz der Fragestellung für die dentale Implantologie; Hypothese und Methode; Erfahrung des/der Antragsteller/s und Ausstattung der durchführenden Institution; Transparenz und Plausibilität des eingereichten Budgets. Mit der Förderung der implantologischen Forschung möchte man die Behandlungsmethoden und -ergebnisse zum Wohle des Patienten kontinuierlich überprüfen und weiterentwickeln.

Antragsformulare können Interessierte auf der internationalen Website des ITI (www.iti.org) downloaden und per E-Mail an research@iticenter.ch einreichen. Einsendeschluss ist jeweils der 27. Februar und 31. August eines Jahres.

Quelle: ITI

Foto: © ITI
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