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Branchenmeldungen 09.09.2016

Kind stirbt nach Zahn-OP: Autopsie offenbart Fehlbehandlung

Katja Kupfer
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Kind stirbt nach Zahn-OP: Autopsie offenbart Fehlbehandlung

Laut Autopsiebericht habe die im März dieses Jahres in einer amerikanischen Praxis zu Tode gekommene Einjährige keinerlei Zahnerkrankungen vorzuweisen gehabt (ZWP online berichtete), berichten amerikanische Medien. Das 14 Monate alte Mädchen erlitt während eines Routineeingriffes bei ihrem Zahnarzt einen Herzstillstand und starb. Das Kind sollte aufgrund von kariösen Defekten mit Kronen und Füllungen versorgt werden. Dafür war eine Narkose vonnöten, aus der sie nicht mehr aufwachte.

Wie die Gerichtsmediziner nun feststellten, gab es für diese zahnärztliche Behandlung keinerlei Indikationen, da das Mädchen im Besitz eines einwandfreien Gebisses gewesen sei. Laut Anwalt des betroffenen Zahnarztes sei dies logisch nachzuvollziehen, weil sein Mandant die kariösen Stellen beseitigt habe.

Eine Behandlung sei laut Gerichtsmedizin völlig unnötig gewesen, und daher könne man über die Absichten des Behandlers nur spekulieren.

Foto: © bilderstoeckchen – Fotolia.com
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