Branchenmeldungen 31.03.2016

Kombi-Technik: Schritt für Schritt das richtige Werkzeug

Kombi-Technik: Schritt für Schritt das richtige Werkzeug

Foto: © Komet Dental

In wenigen Schritten zur perfekten Oberfläche

Mit dem Kompass „Feinwerktechnik“ unterstützt das Unternehmen Komet (Lemgo) Zahntechniker bei der Auswahl der passenden rotierenden Werkzeuge für die Fräs- und Geschiebetechnik. Der Kompass navigiert durch Materialien, unterschiedliche Drehzahlbereiche, Arbeitsschritte sowie Indikationen und gibt wertvolle Tipps, die selbst „alte Hasen“ der Frästechnik überraschen.

Kombiarbeiten – wie Zahntechniker „liebevoll“ die Kombinationstechnik nennen – gehören zum Laboralltag. Ob CAD/CAM-gestützt oder konventionell im klassischen Gussverfahren gefertigt, die anspruchsvolle Indikation verlangt neben handwerklichem Geschick auch die passenden rotierenden Werkzeuge. Teleskop- und Konuskrone, Geschiebe-Arbeit oder das Beschleifen individueller Implantat-Abutments – die perfekte Materialoberfläche steht in direkten Zusammenhang mit den  Laufeigenschaften und entscheidet über Erfolg und Misserfolg der Versorgung. Die Funktionsfähigkeit des Halteelements hängt von der hochglatten, planen Oberfläche des Primärteils ab. Um eine effiziente Bearbeitung im Fräsgerät gewährleisten zu können, sollten die Werkzeuge perfekt aufeinander abgestimmt sein. Komet bietet mit dem Kompass „Feinwerktechnik“ ein Navigationssystem für den zahntechnischen Alltag. Mit einem Blick können Indikationen, Materialien, Fräs-/Schleifrichtung, optimale Drehzahlen, Hilfsmittel und vieles mehr erfasst werden.

Doppelkronen: Der richtige „Schliff“!

Doppelkronen werden in verschiedenen Materialkonfigurationen gefertigt, zum Beispiel in edelmetallhaltigen (EM) oder edelmetallfreien (NEM) Legierungen, Titan oder Zirkonoxid mit galvanischem Sekundärteil. Jedes Material hat spezifische Eigenschaften und bedarf der besonderen Handhabung.

Wachs

Für das Wachsfräsen werden spezielle HM-Wachsfräser empfohlen, die als Parallel- und Konusfräser in den Gradzahlen 1, 2, 4 und 6 erhältlich sind. Gute Ergebnisse werden bei einer optimalen Umdrehungszahl von 3.000 min-1 erreicht. Wird der Fräser mit einem Wachsentspannungsmittel (zum Beispiel Waxit) benetzt kann das Fräsergebnis noch optimiert werden. Doch die höchste Akribie beim Wachsfräsen nützt nichts, wenn anschließend das „falsche“ Werkzeug Rillen oder unter sich gehende Bereiche in der Metall- oder Zirkonoxid-Oberfläche hinterlässt. Daher muss mit hochwertigen Hartmetallfräsern und Diamantschleifern weitergearbeitet werden.

Zirkonoxid

Zirkonoxid-Primärteile in Verbindung mit einem Galvano-Sekundärkäppchen können langzeitstabile Gleiteigenschaften bieten; sofern die galvanische Abscheidung auf einer perfekten Oberfläche erfolgt. Für den Einsatz in der Laborturbine empfiehlt der Komet-Kompass ZR-Diamantschleifer (0°, 1°, 2°). Die formkongruenten Schleifer mit aufeinander abgestimmten Körnungen (mittel, fein, extra-fein, ultra-fein) führen in vier Bearbeitungsstufen zur optimalen Oberfläche. Die beste Leistungsfähigkeit wird bei 160.000 min-1 und geringer Anpresskraft erzielt. Grundsätzlich werden die Funktionsflächen im Fräsgerät unter Wasserkühlung überarbeitet.

Edelmetall-Legierung

Teleskopkronen aus Edelmetall-Legierungen sind bewährt und nach wie vor gefragt. Für die Grob-Bearbeitung des Primärteils empfiehlt der Kompass „Feinwerktechnik“, den Fräser H364RE bei einer Umdrehungszahl von 10.000 min-1 anzuwenden. Für die Feinbearbeitung eignet sich anschließend der H364RF.

NEM und Titan

Die GE- und XE-Verzahnung sind Schneidengeometrien, die für den groben Materialabtrag schwer zerspanbarer Materialien konzipiert wurden. Sie eignen sich zum Form- und Vorfräsen. Für die Bearbeitung von Titan (zum Beispiel Implantat-Abutments) navigiert der Kompass zu Titan-Spezialwerkzeugen für Fräsgeräte mit integrierter Laborturbine. Die Fräser mit der Q-Verzahnung (Querhieb, Grobschliff) und der F-Verzahnung (Fein, Feinschliff) sind in 2°, 4° und 6° erhältlich. Die Wasserkühlung während der Anwendung reduziert die Wärmeentwicklung und schont Werkzeug /Material.

TIPP: Sowohl für die EM- als auch die NEM-Bearbeitung wird die Verwendung von Fräsöl empfohlen. Das Hochleistungsöl reduziert die Wärmeentwicklung auf den Bearbeitungsflächen und verlängert die Lebensdauer der Fräswerkzeuge.

Hochglatt & Hochglanz

Neben den Empfehlungen zu Fräsern, Schleifern und Polierern profitieren Zahntechniker von Expertentipps, zum Beispiel für den Weg zur perfekten Hochglanzpolitur. Werden bei der Feinstbearbeitung des metallischen Primärteils die Spanräume des Fräsers zugewachst und mit Fräsöl benetzt, wird auf schnellem Weg eine saubere, schlierenfrei glatte Fläche erzielt. Danach kann der Fräser mit Watte ummantelt und das Primärteil mit einer Diamantkorn durchsetzten Polierpaste sowie Fräsöl überarbeitet werden. Auf effizientem Weg entsteht so eine hochglänzende und später „gut laufende“ Oberfläche.

Fazit

Der Kompass „Feinwerktechnik“ ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Informationen rund um das rotierende Fräs- und Schleifkörpersortiment von Komet. Auf der Website des Unternehmens (Rubrik „InfoCenter“) kann das gesammelte Wissensmaterial heruntergeladen werden: www. kometdental.de.

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Komet Dental

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