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Branchenmeldungen 11.08.2020

Umfrage: Lieber Schlangen oder Quarantäne als Zahnarztbesuch

Umfrage: Lieber Schlangen oder Quarantäne als Zahnarztbesuch

Grelles Licht, das Dröhnen des Bohrers – allein der typische Praxisgeruch löst bei vielen Patienten Schweißausbrüche aus. Wie eine aktuelle Befragung zeigt, würden Patienten so einiges erdulden, um einem Zahnarztbesuch zu entgehen.

Selbst die Vorstellung, sich mit einer Schlange für eine Stunde den Raum zu teilen, scheint für viele Menschen angenehmer, als auf dem Zahnarztstuhl zu zittern. So gaben rund ein Viertel der Befragten an, dass sie das Reptil dem Zahnarzt vorziehen würden. Ebenso viele würden auch lieber das ganze Haus schrubben, und immerhin noch 16 Prozent würden eher eine verdreckte Toilette benutzen. Bei einem Kuss eines Frosches scheint die Schmerzgrenze hingegen erreicht – das würden nur vier Prozent in Betracht ziehen.

Die favorisierte Zahnarzt-Alternative ist den Ergebnissen zufolge die Quarantäne. Die meisten Umfrageteilnehmer (44 Prozent) gaben an, sich lieber eine Woche mit ihrem Partner in einem Raum einsperren zu lassen. Möglicherweise spielen hier die Erfahrungen der Corona-Pandemie eine Rolle. Selbst das Thema Digital Detox ist für viele denkbar, wenn sich damit der Gang zur Praxis vermeiden ließe. Knapp ein Drittel der Befragten würde eine Woche auf Facebook verzichten, 22 Prozent würden einen Tag ohne Internet auskommen.

Die von DentaVox, einem zahnmedizinischen Marktforschungsunternehmen, durchgeführte Untersuchung bestätigt die Ergebnisse älterer Umfragen und zeigt einmal mehr, Dentalphobie ist ein weitverbreitetes Problem. Allein in Deutschland sollen rund fünf Millionen Menschen an dieser Form der Angst leiden.

Foto Teaserbild: s72677466 – stock.adobe.com

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