Branchenmeldungen 26.06.2017

Mit ungültigem TÜV-Siegel geworben: 40.000 Euro Strafe

Mit ungültigem TÜV-Siegel geworben: 40.000 Euro Strafe

Foto: guukaa – stock.adobe.com

Der aus den Medien bekannte Zahnarzt aus Hannover wurde nun für das Werben mit einem ungültigen Qualitätssiegel des TÜV Nord zu einer Geldstrafe von 40.000 Euro verurteilt. Das Gericht sah darin einen Verstoß gegen das geltende Markenrecht.

Wie die Hannoversche Allgemeine berichtet, wurde das Qualitätssiegel des unabhängigen Dienstleistungsunternehmen TÜV Nord im Jahr 2014 nicht verlängert. Der Zahnarzt warb aber trotzdem weiterhin damit. Dem Hinweis der Löschung von der Praxiswebsite sei der Inhaber nicht nachgekommen – mit finanziellen Folgen. Der angeklagte Zahnarzt steht seit Längerem immer wieder im Fokus diverser rechtlicher Auseinandersetzungen. Neben Körperverletzung und Abrechnungsbetrug soll er sich wohl auch seinen zweiten Doktortitel käuflich erworben haben.

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