Branchenmeldungen 04.02.2026
Skelettale Verankerung: Hands-on-Kurs vermittelt Wissen von A-Z
Kursinhalte Theorie
Demonstriert wird, welche therapeutischen Möglichkeiten mit dem Einsatz von TADs verbunden sind, wie sie kieferorthopädische Behandlungen erleichtern und das Therapiespektrum sinnvoll erweitern. Anhand zahlreicher klinischer Beispiele wird gezeigt, wie skelettal verankerte Minischrauben präzise gesteuerte Zahnbewegungen ermöglichen, welch wichtige Regeln im Rahmen ihrer Anwendung zu befolgen sind und wie der routinierte klinische Einsatz dieser hilfreichen Verankerungselemente gelingt.
Im Oberkiefer werden TADs häufig im anterioren Gaumen inseriert, um die Seitenzähne entweder zu mesialisieren oder zu distalisieren bzw. eine basale knöcherne Expansion zu erreichen. Jedoch können in vielen Fällen auch interradikulär platzierte TADs mesio-distale und vertikale Zahnbewegungen deutlich vereinfachen und unerwünschte Nebeneffekte auf Nachbar- oder Verankerungszähne vermeiden.
Im Unterkiefer basieren skelettal verankerte Apparaturen primär auf interradikulären TADs, weil die meisten Alternativen mit invasiveren Eingriffen verbunden sind und daher bei vielen Patienten auf Vorbehalte stoßen. Eine neue, deutlich weniger invasive Alternative für den Unterkiefer wird im Rahmen des Kurses mit der Ulmer dia.mand® Apparatur vorgestellt. Diese stützt sich auf zwei interradikuläre TADs ab und ermöglicht die Distalisierung oder Mesialisierung von UK-Seitenzähnen über größere Strecken.
Praktische Schulung durch Hands-on
Die für die praktische Anwendung von TADs notwendigen Skills werden im Rahmen eines Workshops vermittelt. Teilnehmern wird dabei die Möglichkeit geboten, den gesamten digitalen Workflow von der Planung der TAD-Positionen in der Software OnyxCeph™ bis hin zur Herstellung einer 3D-gedruckten Bohrschablone kennenzulernen. Zudem werden die Minischraubeninsertion geübt und je ein Mesial-/Distalslider am Modell angepasst.
Termine, Anmeldung & Preise
Der Zwei-Tageskurs findet an folgenden Doppelterminen statt:
- 25./25. Juli 2026 (Ulm),
- 6./7. November 2026 (Salzburg/Österreich) sowie
- 4./5. Dezember 2026 (Ulm).
Die Teilnahmegebühr beträgt 980,- € bzw. 780,- € (Assistenten) zzgl. MwSt. Es werden 16 Fortbildungspunkte vergeben.