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Branchenmeldungen 21.07.2016

Optimale Mundhygiene kann das Krebsrisiko senken

Katja Kupfer
Katja Kupfer
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Optimale Mundhygiene kann das Krebsrisiko senken

Foto: © chombosan – Fotolia.com

Tägliches Zähneputzen und ein regelmäßiger Zahncheck durch einen Fachmann, den Zahnarzt, senke laut einer neuen retrospektiven Studie, die jetzt im Fachblatt Annals of Oncology erschienen ist, nachweislich das Risiko für Tumorerkrankungen im Hals-/Kopfbereich. Dafür analysierten die Studienautoren die Daten aus 13 Studien mit insgesamt 9.000 Patienten aus Nord- und Südamerika, Europa und Japan, die an Rachen bzw. Mundkrebs erkrankten.

Dem wurden die Daten von mehr als 12.000 Vergleichspersonen ohne Krebserkrankung gegenübergestellt. Untersuchte Probanden, die weniger als fünf fehlende Zähne aufwiesen, regelmäßig Zahnarztbesuche absolvierten, fleißig Zähne putzten und keine Parodontose vorwiesen, konnte innerhalb der Studie ein geringeres Krebsrikio bescheinigt werden. Das Tragen von Prothesen habe laut der Autoren in diesem Kontext keinen Einfluss auf das Risiko, an Kopf- und/oder Halskrebs zu erkranken. Die Untersuchung ist die bisher größte und umfassendste epidemiologische Studie ihrer Art, die eine mangelnde Mundhygiene in den Zusammenhang mit Kopf- bzw. Halskrebs setzt.

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