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Branchenmeldungen 09.10.2018

Reine Wahrheiten: So gelingt die Aufbereitung von Polierern

Reine Wahrheiten: So gelingt die Aufbereitung von Polierern

Polierer als Medizinprodukte der Klasse semikritisch B müssen nach jeder Verwendung am Patienten aufbereitet werden. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten: die manuelle und die maschinelle Aufbereitung. Trotz größter Sorgfalt kommt es im Praxisalltag immer wieder zu klassischen Fehlern.

Wenn die Polierer nach der Aufbereitung aufgequollen sind und weniger Festigkeit haben, sich womöglich sogar Poliermaterial vom Schaft löst, kann das am Alkohol im Desinfektionsmittel liegen. Alkohole lösen die Bindung der Polierer, verursachen Verschleißerscheinungen und führen zur Unbrauchbarkeit. Aus diesem Grund sollten nur alkoholfreie und mildalkalische Reinigungsmittel verwendet werden, wie zum Beispiel das Komet DC1. Die materialverträgliche Zusammensetzung der Reinigungs- und Desinfektionslösung DC1 dient der optimalen Vorbereitung, wenn der Polierer unmittelbar nach der Behandlung darin eingelegt wird. Hierbei sind die Einwirkzeiten des Produkts zu beachten. Die Schmutzpartikel werden durch die Vorreinigung effektiv gelöst, zudem wird die Kontaminationskette unterbrochen. Dadurch ist das Praxisteam bei der weiteren Aufbereitung optimal geschützt.

Zur Vorbereitung der weiteren Aufbereitung wird das Instrument unter fließendem, vollentsalztem Wasser unterhalb der Wasseroberfläche mit einer Bürste gereinigt. Um chemische Reaktionen mit anderen Reinigungsmitteln zu vermeiden, ist dieser Schritt notwendig. Abschließend wird der Polierer auf Schmutzrückstände geprüft.

Manuelle Aufbereitung

Beim manuellen Verfahren müssen die Polierer nach der Vorreinigung und der chemischen Behandlung im Ultraschallbad thermisch behandelt werden. Hierzu werden sie unverpackt im Dampfsterilisator in Ständern oder Schalen thermisch desinfiziert.

Maschinelle Aufbereitung

Zur maschinellen Aufbereitung im Thermodesinfektor werden die Polierer in einen geeigneten Instrumentenständer gesteckt. Dieser schafft Ordnung und verhindert zudem, dass die Teile miteinander in Berührung kommen. Zugleich haben die rotierenden Instrumente einen sicheren Halt. Der Instrumentenständer wird in einer waagerechten Position in den Oberkorb gestellt, um einen Spülschatten zu vermeiden. Nach erfolgter Befüllung kann das Thermodesinfektionsprogramm eingestellt werden. Nach Abschluss des Programms wird der Instrumentenständer aus dem Thermodesinfektor genommen und mit Druckluft getrocknet.

Anschließend erfolgt die Sichtprüfung der Polierer mithilfe einer Lupe. Verschlissene oder abgenutzte Exemplare werden aussortiert. Bei semikritischen Instrumenten kann nach erfolgter Sichtprüfung die Dokumentation abgeschlossen und das Instrumentarium staub- bzw. kontaminationssicher gelagert werden.

Alles auf einen Blick

Mit den Anleitungen unter www.kometdental.de sind Praxisteams immer auf der sauberen Seite. Das komplette Paket mit allen relevanten Unterlagen für die Aufbereitung inklusive eines übersichtlichen Posters können Sie unter der REF 411519 kostenlos bestellen. Auf www.kometstore.de finden Sie unter dem Menüpunkt „Info“ zudem verschiedene Schritt-für-Schritt-Videos für die Aufbereitung von kritischen und semikritischen Instrumenten.

Foto: Komet Dental
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