Branchenmeldungen 04.10.2021

Schweiz: Junge Bevölkerung tendiert zu digitalen Konsultationen

Schweiz: Junge Bevölkerung tendiert zu digitalen Konsultationen

Foto: Rido – stock.adobe.com

Gerade bei der jüngeren Schweizer Bevölkerung liegen digitale Beratungsangebote bei medizinischen Fragen im Trend. Eine repräsentative Umfrage der Atupri Gesundheitsversicherung zur Akzeptanz von Telemedizin im August 2021 macht dies deutlich. Dank medizinischen Beratungen per Telefon und neuartigen Apps wird der globale Zugang zum Schweizer Gesundheitswesen einfacher und effizienter. Der Trend geht bei Jüngeren zunehmend in Richtung Arztbesuch per Smartphone. Deshalb lanciert Atupri Ende September das volldigitalisierte Grundversicherungsmodell SmartCare. Dieses garantiert eine zuverlässige ärztliche Fachberatung und einen weltweit unkomplizierten Zugang zum Schweizerischen Gesundheitssystem – kostengünstig und rund um die Uhr.

In einer repräsentativen Online-Umfrage hat Atupri mit DemoSCOPE 1080 Personen im Alter zwischen 15 und 74 Jahren in der Deutsch- und Westschweiz zu ihren bisherigen Erfahrungen mit telemedizinischen Angeboten befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass über 30 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer bereits heute bei gewissen Symptomen auf Beratungen setzen, die einen direkten Arztbesuch überflüssig machen. Bisher wurden telemedizinische Beratungen hauptsächlich telefonisch und per Video in Anspruch genommen. Besonders jüngere Menschen im Alter zwischen 15 und 34 Jahren entdecken heute die Vorteile, die mit den multimedialen Optionen des Smartphones bereitstehen: Apps mit integrierten Videocall-Funktionen ermöglichen bei Beschwerden und medizinischen Fragen rund um die Uhr und von jedem Standort der Welt automatisierte Symptomchecks und zuverlässige Diagnosen von medizinischen Fachpersonen. Damit erübrigt sich oft ein zeit- und kostenintensiver Arztbesuch. Gestärkt wird damit das neue Versicherungsmodell SmartCare, das die Atupri Gesundheitsversicherung in Zusammenarbeit mit Medgate Ende September 2021 lanciert. In diesem wird bewusst auf den Einsatz einer neuartigen App in der Telemedizin gesetzt. Das Herzstück bildet dabei ein Symptomchecker, bei dem über wenige, adaptive Fragen schnell eine Erstempfehlung für das weitere Vorgehen ermittelt werden kann: Reicht eine ärztliche telemedizinische Konsultation oder ist der Besuch bei einer Hausärztin angezeigt?

Wird der Arztbesuch smarter?

«Wir beobachten eine zunehmende Akzeptanz von digitalen Konsultationen und sind überzeugt, dass dieser Trend anhält», sagt Dr. Caroline Meli, Leiterin Marketing und Vertrieb bei Atupri. Die Gesundheitsversicherung bekräftigt mit ihrem jüngsten Angebot den Anspruch, als Anbieter innovativer digitaler Lösungen im Gesundheitsbereich neue Wege zu gehen. Mit SmartCare bietet Atupri bei gesundheitlichen Beschwerden die Möglichkeit, mit dem Smartphone via Symptomchecker eine zuverlässige Ersteinschätzung und eine entsprechende Handlungsempfehlung zu erhalten. Lange Wartezeiten, Anfahrtswege und kostenintensive Konsultationen entfallen.

Dr. Caroline Meli betont: «Die sofortige Verfügbarkeit von Produkten und Informationen liegt im Trend. Es ist selbstverständlich, dass dies auch bei gesundheitlichen Fragen zunehmend ein Bedürfnis ist. Während viele Menschen hierbei bislang auf eine Internetsuche, die oft mehr Unsicherheiten auslöst als zur Klärung beiträgt, setzten oder unnötigerweise ihren Arzt oder gar ein Spital aufsuchten, ermöglicht SmartCare neu einen sicheren und unkomplizierten Zugang zum Schweizer Gesundheitssystem – egal wo und wann.»

Akzeptanz digitaler Beratungen während Corona gestiegen

Die bekanntermassen hohe Beratungsqualität der Schweizer Ärzteschaft ist für rund 85 Prozent der Befragten der ausschlaggebende Grund, weshalb sie den weltweiten Zugriff auf das Schweizer Gesundheitssystem für wünschenswert erachten. So formuliert ein Grossteil der Befragten die Kriterien, die für sie im Zusammenhang mit einer ärztlichen Konsultation von vitaler Bedeutung sind: Eine kompetente und vertrauensvolle Beratung wie auch der persönliche Kontakt zum behandelnden Arzt stehen weiterhin im Fokus. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie steigt jedoch gleichzeitig die Akzeptanz im Bereich der digitalen Kommunikation, da dies während einer längeren Phase oftmals die einzige Möglichkeit war, in Kontakt zu bleiben oder gewisse Beratungen in Anspruch nehmen zu können. «Home-Office, Sitzungen per Skype, Zoom oder Teams haben in der Gesellschaft zu einer erweiterten Akzeptanz und Gewöhnung an neue Kommunikationskanäle geführt. Als Folge davon steigt auch die Bereitschaft, sich in medizinischen Fragen über den digitalen Weg einer ärztlichen Konsultation zu unterziehen», stellt Dr. Caroline Meli fest. Die Atupri Gesundheitsversicherung ist überzeugt, dass SmartCare dem Zeitgeist entspricht. Die Vorteile würden dazu beitragen, dass Schweizer Arztpraxen und Spitäler entlastet werden, was wiederum der Kostenexplosion im Schweizer Gesundheitssystem entgegenwirke.

Quelle: Atupri

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