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Branchenmeldungen 10.02.2021

Schweizer Fortbildungspflicht auch 2021 erleichtert

Schweizer Fortbildungspflicht auch 2021 erleichtert

Foto: Tierney – stock.adobe.com

Die andauernde COVID-19-Pandemie erschwert auch weiterhin die Durchführung vieler Fortbildungsveranstaltungen und Kongresse, weshalb ein Grossteil der Schweizer Zahnärztinnen und Zahnärzte ihrer Fortbildungspflicht nicht hinreichend nachkommen können. Aus diesem Grund wurde die Erleichterung der Fortbildungspflicht für das Jahr 2021 verlängert.

In der Schweiz berufstätige Zahnärztinnen und Zahnärzte sind laut Standesordnung und dem Bundesgesetz über die universitären Medizinalberufe dazu verpflichtet, sich berufslang fortzubilden, um die optimale Versorgung von Patienten zu gewährleisten. Mit Blick auf die anhaltende Pandemie und die damit einhergehende erschwerte Fortbildungssituation haben die Tarifpartner der Unfall- (UV), Militär- (MV) und Invalidenversicherung (IV) nun einem Antrag der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft (SSO) zugestimmt, dem zufolge die jährliche Fortbildungspflicht auch im neuen Jahr 2021 um 25 Stunden, von 80 auf 55 Stunden, reduziert werden soll.

Die darin enthaltenen 30 Stunden Selbststudium – beispielsweise über Fachzeitschriften – können laut SSO unverändert abgerechnet werden. Die restlichen 25 Stunden müssen, wie bisher auch, über die Teilnahme an praxisorientierten Fortbildungsveranstaltungen erbracht und durch entsprechende Zertifikate belegt werden. In diesem Zusammenhang spielt es keine Rolle, ob Präsenzveranstaltungen besucht werden oder ob an Online-Veranstaltungen teilgenommen wird. Die Fortbildungsrichtlinien gelten gemäss den vereinbarten Tarifverträgen (UV/MV/IV, KVG und DENTOTAR®).

Quelle: SSO–Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft

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