Branchenmeldungen 09.09.2026
Warum sich die Anforderungen an die Mundhygiene im Laufe des Lebens verändern
Für die Zahnarztpraxis bedeutet das: Empfehlungen zur häuslichen Zahn- und Interdentalpflege sollten regelmäßig an das Lebensalter und die damit einhergehenden Bedürfnisse angepasst werden. Hier kann TePe unterstützen – mit einem breiten Portfolio an Mund- und Zahnpflegeprodukten für jede individuelle Anforderung.
Interdentalreinigung beginnt oft noch zu spät im Lebensverlauf
Eine effektive Interdentalraumreinigung sollte ab dem ersten Zahnkontakt stattfinden. Doch wie eine aktuelle Umfrage zeigt, wird diese in ihrem Potenzial noch nicht so ausgeschöpft, wie sie idealerweise sollte.1 Gerade bei der Altersgruppe bis 25 Jahre kann Aufklärung und Mundhygiene-Instruktion in der Zahnarztpraxis den Unterschied machen, um die interdentale Reinigung frühzeitig als festen Bestandteil der täglichen Mundhygiene zu etablieren. Dazu erklärt Dr. Ralf Seltmann, Zahnarzt und Head of Clinical Affairs bei TePe D-A-CH: „Wenn eine Reinigung mit Interdentalbürsten möglich ist, empfehle ich die Nutzung von Interdentalbürsten, da diese durch ihre Borsten deutlich effektiver reinigen als Zahnseide und zudem sehr benutzerfreundlich sind. Zahnseide eignet sich vor allem dann, wenn die kleinste Größe der Interdentalbürsten noch zu groß ist.“. Für die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume sind die TePe Interdentalbürsten eine bewährte und effektive Unterstützung.2 Sie reinigen gezielt dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt. Die Interdentalbürsten von TePe sind in leicht wiedererkennbaren farbkodierten ISO-Größen von 0 bis 8 erhältlich, passend für enge und weite Zahnzwischenräume.
Eine Frage der Größe
Über die richtige Größe entscheidet nicht etwa das Lebensalter, sondern der Zahnzwischenraum. In der Regel benötigt eine Person zwei oder drei unterschiedliche Größen, manchmal auch mehr, da die Interdentalräume je nach Veranlagung und Zahnstand unterschiedlich ausgeprägt sein können. Unter den Interdentalbürsten-Verwenderinnen und -Verwendern im Alter von 25 bis 54 Jahren nutzt jedoch lediglich jede oder jeder Vierte mindestens zwei verschiedene Größen. Die korrekte Größenbestimmung ist deshalb ein sinnvoller Bestandteil der professionellen Beratung in der Prophylaxe. Die Bürste sollte sich ohne übermäßigen Druck einführen lassen und den Zwischenraum ausfüllen, ohne dass der Draht an den Zahnflächen reibt. Nora-Sophie Feulner, Clinical Affairs Specialist bei TePe D-A-CH, betont: „Für jeden Zahnzwischenraum sollte die passende Interdentalbürste ausgewählt und die Anwendung mit der Patientin oder dem Patienten auch praktisch geübt werden. Denn Sicherheit in der Anwendung ist der Schlüssel für die Umsetzung zu Hause.“
Kronen, Implantate und sensible Bereiche gezielt pflegen
Auch wenn es im Erwachsenenalter bereits zu bleibenden Versorgungen wie Kronen oder Implantaten kommt, sind Interdentalbürsten eine gute Wahl. Menschen mit besonders empfindlichem Zahnfleisch oder sensiblen Zahnhälsen, z. B. nach Operationen, bei Traumata oder Mundtrockenheit, können auf die besonders weichen TePe Interdentalbürsten Extra Soft vertrauen. Kommen Nutzerinnen und Nutzer mit den zylindrischen Interdentalbürsten nicht zurecht oder empfinden die Verwendung dieser als zu kompliziert, kann für den Einstieg die konische Interdentalbürste TePe EasyFitTM eine gute Empfehlung sein, da diese passend für mehrere Zahnzwischenraumgrößen ist. Nach erfolgreicher Verankerung der Routine kann dann eine Umstellung auf klassische Interdentalbürsten erfolgen. Doch das beste Produkt ist immer noch das, was auch tatsächlich genutzt und richtig angewendet wird. Allerdings geben insbesondere 18- bis 24-Jährige (38 %) an, dass ihnen die Motivation zur Interdentalpflege fehlt – im Gegensatz zu 13 Prozent der über 55-Jährigen. Dentalteams können hier eine Schlüsselrolle bei der Motivation einnehmen und die Bedeutung von Interdentalbürsten im Hinblick auf Gingivitis- und Parodontitisprävention sowie den Zusammenhang von Mund- und Allgemeingesundheit aufzeigen.
Steigendes Lebensalter – steigende Anforderungen
Während es älteren Menschen scheinbar weniger an der Motivation zur Interdentalreinigung mangelt, zeigt sich aber auch hier noch Potenzial zur Beratung und Aufklärung. Denn: Ältere (20 % der 45- bis 54-Jährigen, 19 % der 55- bis 65-Jährigen) gehen von einer ausreichenden Reinigung durch die Zahnbürste aus – und verwenden deshalb keine Interdentalbürsten.1 Hier kann die Praxis gezielt ansetzen und verdeutlichen, dass die Zahnbürste die Zahnzwischenräume nicht vollständig erreicht. Gleichzeitig sollte die Auswahl der Hilfsmittel an die individuellen Fähigkeiten angepasst werden. Gerade mit höherem Lebensalter steigen die Anforderungen an die gesunde Mundhygiene nochmals, etwa wenn Mundtrockenheit in den Wechseljahren auftritt, Zahnersatz notwendig wird oder komplexe medizinische Therapien oder Erkrankungen vorkommen.
Seniorinnen und Senioren: Mundpflege an veränderte Bedürfnisse anpassen
Im Seniorenalter können etwa größere Zahnzwischenräume, eine eingeschränkte manuelle Geschicklichkeit oder Mundtrockenheit eine zusätzliche Anpassung der Mundpflegeroutine erforderlich machen. Bei eingeschränkter Motorik oder für einen leichteren Zugang zu schwer erreichbaren Zahnzwischenräumen, z. B. den hinteren Backenzähnen, wurden die TePe AngleTM Interdentalbürsten entwickelt. Sie zeichnen sich durch einen langen Griff und abgewinkelten Bürstenkopf aus, die das Handling vereinfachen und einen leichteren Zugang zwischen den hinteren Zähnen von der Innen- und Außenseite ermöglichen. Eine zusätzliche Herausforderung kann Mundtrockenheit sein. Während Mundtrockenheit durch Speichelmangel im Gegensatz zu typischen dentalen Beschwerdebildern bei Senioren, wie etwa Abrasionen, banal klingt, ist sie aber alles andere als das. Wird zu wenig Speichel produziert, kann ein erhöhtes Kariesrisiko die Folge sein, auch das Sprechen, Schlucken oder Schlafen können beeinträchtigt sein – und die Lebensqualität leidet.3
Für Menschen mit empfindlicher Mundschleimhaut und Mundtrockenheit führt TePe unter anderem die TePe Pure™ Zahnpasta sowie feuchtigkeitsspendende Mundspülungen, Mundgele und Mundsprays. TePe stellt auch gezielt Produkte für besondere Bedürfnisse und nahezu alle persönlichen Präferenzen bereit.
Übrigens … die kommenden Webinare auf TePe Share stehen im Zeichen von Herausforderungen mit steigendem Lebensalter. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können jeweils einen CME-Punkt erhalten. Die Anmeldung ist möglich auf: www.tepe.com/de/webinare.
14. Oktober 2026, 19 Uhr: Wenn Hormone den Mund verändern – warum die Wechseljahre mehr zahnmedizinische Aufmerksamkeit verdienen (60 Min, online)
28. Oktober 2026, 19 Uhr: Altern mit Zähnen – Mundgesundheit als Schlüssel zur Lebensqualität im Alter (60 Min, online)
11. November 2026, 19 Uhr Mundtrockenheit. Was tun, wenn die Spucke wegbleibt? (60 Min, online)
Über TePe
TePe ist die Marke für Mundpflege aus Schweden. Seit 1965 stellt TePe in Zusammenarbeit mit zahnmedizinischen Expertinnen und Experten hochwertige Mundpflegeprodukte her, die die Zahngesundheit stärken – heute in mehr als 80 Ländern weltweit. Am TePe D-A-CH Standort in Hamburg wird bereits seit mehr als 25 Jahren erfolgreich an der Aufklärung rund um Mundgesundheit und am Verkauf von TePe Produkten gearbeitet, so dass TePe in Deutschland und Österreich bereits Marktführer für Interdentalbürsten ist. TePe wird durch Tochtergesellschaften in Australien, Benelux, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Nordischen Ländern und in den USA vertreten, die Produktentwicklung und Herstellung erfolgt überwiegend in Malmö/Schweden.
1 YouGov Befragung im Auftrag von TePe unter 2.038 Befragten zwischen 18 und 65 Jahren Feldzeit: 27.06.-30.06.2025 zum Thema Interdentalreinigung
2 Sekundo, C., Frese, C. Interdentalraumhygiene. Hilfsmittel und Techniken. Prophylaxe Journal 2019; 4: 6ff
3 Hahnel S et al. Prevalence of xerostomia and hyposalivation and their association with quality of life in elderly patients in dependence on dental status and prosthetic rehabilitation: A pilot study. Journal of dentistry 2014; 42 (6): 664–670