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Branchenmeldungen 19.10.2017

Wie sind Sie im Bereich Bleaching aufgestellt?

Wie sind Sie im Bereich Bleaching aufgestellt?

Aus der steigenden Nachfrage nach strahlend weißen Zähnen ergibt sich für Zahnarztpraxen die Chance, mit Zahnaufhellung eine langfristige Patientenbindung und wirtschaftlichen Erfolg zu generieren. Nicht zuletzt hängt dies auch vom geeigneten Produktsortiment und einer soliden Kalkulation ab.

Für die professionelle Zahnaufhellung stehen dem Zahnarzt eine Vielzahl an Methoden und Produkten zur Verfügung, die sich nach Indikation und Patientenwunsch richten. Eingeteilt werden diese in Produkte zur kosmetischen und medizinischen Zahnaufhellung. Grundsätzlich gilt, dass – gemäß aktueller EU-Kosmetikrichtlinie von 2012 – nur Zahnaufhellungspräparate mit einem Wasserstoffperoxidgehalt (H2O2) von unter 0,1 % frei verkauft werden dürfen, z. B. in Drogeriemärkten, und damit ohne zahnärztliche Anweisung und Aufsicht zu Hause Anwendung finden können. Ab einem H2O2-Gehalt von 0,1 % obliegt die Anwendung der Bleachingprodukte jedoch ausschließlich der Zahnarztpraxis und deren Anleitung und Aufsicht. Unterschieden werden dabei „Home-Bleaching“ (H2O2-Gehalt bis 6 %), das nach Erstbehandlung und Einweisung in der Praxis vorwiegend zu Hause angewendet wird, „In-Office-“ bzw. „Chairside-Bleaching“-Methoden und das sogenannte „Walking Bleaching“ für devitale Zähne (jeweils H2O2-Gehalt über 6 %).

Produkte je nach Indikation und Patientenwunsch

Mit dem US-amerikanischen Unternehmen Ultradent Products steht Zahnärzten ein kompetenter Partner mit jahrzehntelanger Erfahrung und einem breiten Produktsortiment zur Seite, das miteinander kombiniert werden kann. Die Opalescence®-Reihe bietet für jeden Bedarfsfall das Passende.

Home-Bleaching

Das Bleaching mit Schienen ist für Patienten geeignet, die sich eine Aufhellung der Zahnfarbe auch und vor allem im Hinblick auf neue oder zu ersetzende Frontzahnrestaurationen wünschen.

Opalescence Go 6 % stellt für viele Patienten den Einstieg in die professionelle Zahnaufhellung dar. Das Home-Bleaching-Produkt ist nach einer ersten Sitzung in der Zahnarztpraxis einfach zu Hause anwendbar. Dabei werden die vorgefertigten UltraFit Trays – die Anfertigung von Tiefziehschienen entfällt – unkompliziert eingesetzt und an fünf bis zehn Tagen für jeweils 60 bis 90 Minuten getragen. Es kann auch als Folgebehandlung nach einer In-Office-Behandlung eingesetzt werden, um das Ergebnis möglichst lange zu bewahren.

Das auf dem Wirkstoff Carbamidperoxid basierende Präparat Opalescence PF 10 % (entspricht 3,6 % H2O2) bzw. 16 % (entspricht 5,8 % H2O2) ist dagegen besonders empfehlenswert für Fälle, bei denen die Wirkstoffkonzentration individuell angepasst werden soll. Die Gele sind in zwei Konzentrationen und drei Geschmacksrichtungen erhältlich und werden mit individuell angepassten Tiefziehschienen eingesetzt. Die Anwendung erfolgt überwiegend zu Hause.

In-Office- bzw. Chairside-Bleaching

Auch zum In-Office- bzw. Chairside-Bleaching hat Ultradent Products verschiedene Produkte auf dem Markt. So steht zur Aufhellung dunkler Zahnverfärbungen nach Erkrankungen oder medizinischen Behandlungen Opalescence Boost zur Verfügung. Dieses wird aufgrund des 40 %-igen H2O2-Gehalts in ein bis zwei 20-minütigen Intervallen in einer Sitzung in der Praxis angewendet. Das Gel wird mit einem Spritzensystem gemischt und direkt auf die Zahnreihe aufgetragen. Für besonders intensive innere Zahnverfärbungen, z. B. als Auswirkung von Tetracyclinen, empfiehlt sich Opalescence Quick PF 45 % als Startbehandlung. Das hochprozentige und hochvisköse Carbamidperoxid-Gel (entspricht 15 % H2O2) wird auf individuell gefertigte Tiefziehschienen aufgebracht und entsprechend auf den Zahnreihen getragen. Während der rund 30-minütigen Einwirkzeit sitzt der Patient im Wartezimmer.

Walking Bleaching

Endodontisch bedingte Verfärbungen werden mit Opalescence Endo (enthält 35 % H2O2) in der sogenannten „Walking-Bleach-Methode“ behandelt. Das farblose, gebrauchsfertige Gel wird nach Abdeckung der Wurzelfüllung mit Glasionomerzement direkt in den devitalen Zahn eingebracht und die Kavität provisorisch verschlossen. Nach drei bis fünf Tagen ist das Ergebnis erreicht. Da aber oft die Wirkung schon sehr schnell einsetzt, ist eine Kontrolle nach ein bis zwei Tagen empfehlenswert.

Richtige Kalkulation führt zum Erfolg

Betriebswirtschaftliches Denken zahlt sich für die Zahnarztpraxis auch im Bereich der Zahnaufhellung aus. Zur angemessenen Kalkulation der Honorare müssen dabei die individuellen Gegebenheiten der Praxis berücksichtigt werden, wie Standort, Kostenstruktur oder organisatorische Voraussetzungen. Weiterhin eingerechnet werden müssen die Patientenberatung vor der Behandlung, Anamnese und Diagnose und die vor der Zahnaufhellung empfohlene professionelle Zahnreinigung (PZR). Entscheidend sind zudem die Anzahl und Dauer der Bleaching-Sitzungen in der Praxis inklusive Recall, mögliche Laborarbeiten und die Materialkosten (Tab. 1 und 2).

Sollten dem Patientenwunsch nach Zahnaufhellung keine medizinischen Kontraindikationen vorliegen, ist generell das Home-Bleaching-Verfahren zu bevorzugen. Ein besonderer Vorteil liegt dabei auf dem Präparat Opalescence Go, das in vorgefertigten Trays rasch zur vorwiegend häuslichen Anwendung kommen kann. Kosten für Personal und Raum können somit auf ein Minimum reduziert werden, Laborkosten werden nicht fällig. Auf diese Weise lässt sich mit Opalescence Go zum einen der Patientenwunsch nach schönen weißen Zähnen auf einfache, aber professionelle Weise erfüllen. Zum anderen kann der Zahnarzt damit eine langfristige Patientenbindung sicherstellen und die Compliance des Patienten dauerhaft verbessern. Schnell und unkompliziert und in jedem Fall günstig für Praxis und Patient.

Dieser Beitrag ist im Prophylaxe Journal 5/17 erschienen.

Foto: Ultradent Products
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